Kreis Minden-Luebbecke

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(Grundstücks-)Teilungsgenehmigung

(Grundstücks-)Teilungsplan
(Grundstücks-)Teilungsplan
Die Teilung eines bebauten Grundstückes bedarf der Genehmigung durch die Bauaufsichtsbehörde gemäß § 8 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW).

Formerfordernis

Auch in diesem Verfahren ist ein förmlicher Antrag erforderlich, dem die notwendigen Bauvorlagen beigefügt werden - bei Grundstücksteilungen ist dies regelmäßig ein amtlicher Lageplan eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs bzw. einer öffentlich bestellten Vermessungsingenieurin oder des Kataster- und Vermessungsamtes des Kreises Minden-Lübbecke, in welchem die künftig vorgesehenen Grundstücksgrenzen eingetragen sind.

Fristen

Die Bauaufsichtsbehörde entscheidet innerhalb eines Monats über den Teilungsantrag, die Frist kann durch sie im Einzelfall um höchstens 2 Monate verlängert werden.

Prüfumfang

Im Verfahren einer Grundstücksteilung prüft die Bauaufsichtsbehörde lediglich, ob durch die Teilung Verhältnisse geschaffen werden, die der BauO NRW zuwiderlaufen - wenn z.B. Gebäude nach einer Teilung nicht mehr den notwendigen Grenzabstand einhalten würden. Die Teilung darf nur in das Liegenschaftskataster nur übernommen werden, wenn eine Teilungsgenehmigung vorliegt.

Alternative Abgeschlossenheitsbescheinigung besser?

Statt einer recht aufwändigen Grundstücksteilung ist jedoch häufig die Bildung von Wohnungseigentum ausreichend, um privat- oder steuerrechtliche Vorteile nutzen zu können. Dazu benötigen Sie aber u.a. die Abgeschlossenheitsbescheinigung.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum erforderlichen Formular sowie den notwendigen Bauvorlagen finden Sie in der rechten Randspalte.