Kreis Minden-Luebbecke

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Wohnraumförderung im Mühlenkreis Minden-Lübbecke

Wohnsiedlung Fahrenbrede
Wohnsiedlung Fahrenbrede
Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen die Neuschaffung und den Erwerb sozialen Wohnraums. Ziel der sozialen Wohnraumförderung ist insbesondere die Unterstützung von Haushalten mit Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung. Zielgruppe der sozialen Wohnraumförderung sind Haushalte unterhalb bestimmter Einkommensgrenzen.

Im Jahr 2016 ist die Förderung des Neubaus von Eigenheimen oder der erstmalige Erwerb eines Eigenheims oder einer zur Selbstnutzung bestimmten Eigentumswohnung im Kreis Minden-Lübbecke in Kommunen mit niedrigem oder unterdurchschnittlichen Bedarfsniveau grundsätzlich ausgeschlossen. Davon betroffen sind alle kreisangehörigen Kommunen mit Ausnahme der Stadt Espelkamp. Die Förderung des Neubaus von Eigenheimen oder deren Ersterwerb ist bei Vorliegen der Fördervoraussetzungen im Bereich der Stadt Espelkamp also grundsätzlich möglich. Darüber hinaus ist eine Förderung in allen anderen Kommunen im Kreis Minden-Lübbecke nur in besonders begründeten Härtefällen möglich.

Schwerpunkte des mehrjährigen Wohnraumförderungsprogramms 2014 bis 2017 sind insbesondere:

  • die Förderung des Erwerbs eines vorhandenen Eigenheims oder einer vorhandenen, zur Selbstnutzung bestimmten Eigentumswohnung,
  • die Förderung zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge sowohl als Neubaumaßnahme als auch im Bestand,
  • die Neuschaffung von Mietwohnungen,
  • bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand,
  • bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz im Wohnungsbestand,
  • denkmalgerechte Erneuerung selbst genutzten Wohnraums,
  • die bauliche Anpassung und der Umbau von bestehenden Dauerpflegeeinrichtungen sowie
  • Förderung von quartiersbezogenen und quartiersstabilisierenden Maßnahmen.

Details zum konkreten Inhalt und Umfang der Förderung werden durch die Landesregierung in den Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) , der Richtlinie zur Förderung von Wohnraum für Flüchtlinge (RL Flü) und der Richtlinie BestandsInvest festgelegt.

In Angelegenheiten der Wohnraumförderung im Gebiet des Kreises Minden-Lübbecke wenden Sie sich bitte an das Bau- und Planungsamt - Wohnraumförderung. Lassen Sie sich beraten! Rufen Sie während der u. a. Öffnungszeiten an und vereinbaren Sie unter der Wohnraumförderungshotline (0571 807-24550) einen Beratungstermin!

Öffnungszeiten

 Die Öffnungszeiten der Wohnraumförderung sind

  • montags, dienstags und donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr

Beratung außerhalb dieser Öffnungszeiten nur nach vorheriger Terminvereinbarung! In dieser Zeit ist auch die Wohnraumförderungshotline (0571 807-24550) erreichbar.

Aktuell

Allgemeine Informationen zur Wohnraumförderung können Sie dem Wohnraumförderungs-Flyer entnehmen.

Die Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) für das Jahr 2016 liegen vor und können seit dem 21.01.2016 angewendet werden. Die Bewilligungsbehörden sind über die geplante Umsetzung des Programms und die im Einzelfall zur Verfügung stehenden Budgets informiert.

Ob die dem Kreis Minden-Lübbecke in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel für alle Neuanträge - die auch die übrigen Fördervoraussetzungen erfüllen - ausreichen werden, kann nicht sicher vorhergesagt werden. Bitte erkundigen Sie sich, wann mit der Förderung eines Antrages gerechnet werden kann und welche Förderaussichten bestehen.

Wichtig: Bei Neubaumaßnahmen darf mit dem Vorhaben erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid erteilt ist. Bei Erwerb einer Immobilie darf ein Kaufvertrag erst nach Antragstellung abgeschlossen werden.

Service

Notwendige Formulare können beim Bürgerservice des Mühlenkreises (gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro) in Papierform angefordert werden.

Alternativ besteht die Möglichkeit, diese aus dem Internetauftritt der NRW.BANK herunterzuladen.

Wohnungsmarktbeobachtung

Die Kreise des Regierungsbezirks Detmold und die Stadt Bielefeld sind in Kooperation mit der NRW.BANK der Frage nach den Auswirkungen des demographischen Wandels auf das Wohnen in Ostwestfalen-Lippe nachgegangen. Die Ergebnisse wurden in dem 1. Regionalen Wohnungsmarktbericht für Ostwestfalen-Lippe dokumentiert.