Kreis Minden-Luebbecke

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Kommunale Koordinierungsstelle

Kommunale Koordinierung
Kommunale Koordinierung

Förderprogramme im Übergang Schule-Beruf sind nicht neu. Allerdings wurden die Angebote so vielfältig, breit gefächert und auf unterschiedlichen Ebenen (kommunal, national, international) angesiedelt, dass ein Gesamtüberblick nicht gewährleistet war und die Angebote teilweise miteinander konkurrierten. Zudem sind nicht alle Jugendlichen in den Genuss dieser Unterstützungsangebote gekommen. Daher haben die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen und ihre Partner im Ausbildungskonsens im Jahr 2011 beschlossen, ein landesweit verbindliches und übersichtliches Übergangssystem zwischen Schule und Beruf einzuführen.

Kein Abschluss ohne Anschluss

Die Landesinitiative »Kein Abschluss ohne Anschluss« (KAoA) als Element präventiver Jugend-, Sozial-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik wird in NRW flächendeckend implementiert.

In diesem Zusammenhang wurde im September 2013 auch im Mühlenkreis eine kommunale Koordinierungsstelle eingerichtet - mit dem Ziel, einen nachhaltigen und systematischen Übergang zwischen Schule und Beruf mit den Handlungsfeldern »Berufs- und Studienorientierung«, »Übergangssystem« und »Steigerung der Attraktivität des dualen Systems« gemeinsam und in Abstimmung mit den Partnern zu befördern und zu einer kontinuierlichen Entwicklung beizutragen.

Für jedes Handlungsfeld gibt es konkrete Ziele der Landesinitiative:

Berufs- und Studienorientierung

  • die Jugendlichen kommen zu reflektierten Berufs- und Studienwahlentscheidungen und entwickeln realistische Ausbildungsperspektiven zum Anschluss an die allgemeinbildende Schule
  • sie durchlaufen über festgelegte und aufeinander aufbauende Standardinstrumente einen systematischen Bildungsprozess, beginnend ab der Jahrgangsstufe 8 (prozessbegleitende Beratung, Portfolioinstrument, Potenzialanalyse, Praxisphasen und Verbindung mit Unterricht, Anschlussvereinbarungen) bis hinein in eine Ausbildung bzw. alternative definierte Anschlusswege

Übergangssystem

  • die Angebote sind zielorientiert zusammengeführt und neu strukturiert
  • die jungen Menschen werden in die Lage versetzt, für sich passgenaue Angebote zu finden und diese erfolgreich wahrzunehmen

Steigerung der Attraktivität des dualen Systems

  • Chancen der Durchlässigkeit beruflicher Bildung im Rahmen des dualen Systems sind für die Jugendlichen und ihre Eltern/Erziehungsberechtigten transparent vermittelt

Kommunale Koordinierung

  • die wirksame Umsetzung der Landesinitiative »Kein Abschluss ohne Anschluss« ist davon abhängig, dass sich die Akteure vor Ort gemeinsam den Aufgaben stellen, so dass eine gelingende kommunale Koordinierung maßgeblich zum Erfolg des Vorhabens beitragen wird.

Hier finden Sie eine Übersicht der weiterführenden Schulen im Kreis Minden-Lübbecke, die seit dem 1. August 2014 an der Initiative KAoA teilnehmen.

 

Aufgabenprofil Kommunale Koordinierungsstelle
Aufgabenprofil Kommunale Koordinierungsstelle

 

Kontakt

Anke Beate Steffen

Telefon: +49 571 807 21723
Telefax: +49 571 807 31723
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Valerian Vogt

Telefon: +49 571 807 21710
Telefax: +49 571 807 31710
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Bianca Röwekamp

Telefon: +49 571 807 21711
Telefax: +49 571 807 31711
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Alessandra Kröger
(KommAn-NRW)

Telefon: +49 571 807 21700
Telefax: +49 571 807 31700
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Karina Seibel
(KommAn-NRW)

Telefon: +49 571 807 21701
Telefax: +49 571 807 31701
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