Kreis Minden-Luebbecke

Schnellmenü

Inhaltsbereich

Tuberkulose - was ist das?


Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien übertragen wird. In den meisten Fällen ist die Lunge betroffen. Die Bakterien werden in der Regel durch Tröpfchenbildung beim Sprechen, Niesen oder Husten übertragen. Die Ansteckungsgefahr wächst, je länger und intensiver der Kontakt zu einer erkrankten Person ist. Menschen mit einem angeschlagenen Immunsystem sind besonders häufig betroffen.
 
Eine Infektion mit Tuberkulosebakterien führt nur bei zehn Prozent der Betroffenen zu einer Erkrankung, die übrigen 90 Prozent erkranken nicht. Ein Ausbruch der Krankheit kann Wochen bis Jahre dauern.
 
Bei einer Ansteckung entsteht in der Lunge ein tuberkulöser Infektionsherd. Zerfällt dieser Herd, kann er die Bronchien befallen und zu Husten führen, bei dem auch Tuberkulosebakterien freigesetzt werden können. Erst bei dieser sogenannten offenen Tuberkulose besteht Ansteckungsgefahr. Ausgehend von der Lunge kann sich die Infektion im ganzen Körper ausbreiten und andere Organe wie zum Beispiel Rippenfell, Nieren, Knochen, Hirnhaut oder Geschlechtsorgane befallen.