Kreis Minden-Luebbecke

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Kommunaler Arbeitsmarkt im Kreis Minden-Lübbecke

Im Rahmen des Projektes „Kommunaler Arbeitsmarkt“ besteht mittlerweile ein Beschäftigungsprogramm in vier Teilprojekten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Auf diesem Weg konnten knapp 40 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen werden.

Hintergrund

Im Jahr 2013 beschloss der Kreis Minden-Lübbecke, erstmalig Mittel des Kreishaushaltes für den Aufbau eines kommunalen Arbeitsmarktes zur Verfügung zu stellen. Mit der Schaffung des Programms sollen gesellschaftlich wichtige und sinnvolle Arbeiten erledigt werden. Es werden nur Arbeitsstellen gefördert, die einen gesellschaftlichen Mehrwert erbringen.

Menschen mit einer verfestigten Langzeitzeitarbeitslosigkeit gelingt der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt oftmals nicht. Insbesondere Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen haben kaum eine Chance, sich auf dem regulären Arbeitsmarkt zu halten und ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu verdienen. Sie sind auf das Angebot eines Sozialen Arbeitsmarktes angewiesen, mit dem sie trotz aller Hemmnisse einen Zugang zu Erwerbsarbeit erhalten. Grundgedanke ist, langzeitarbeitslosen Menschen über die Erwerbsintegration Möglichkeiten der Teilhabe zu schaffen. Mit der Einbindung ins Arbeitsleben vervielfältigen sich soziale Kontakte und die Isolation schwindet.

Zielgruppe des Programms

Das Programm richtet sich an Langzeitleistungsbezieher und Langzeitleistungsbezieherinnen von Arbeitslosengeld II, die mindestens 30 Jahre alt sind und als arbeitsmarktfern mit mindestens zwei in der Person liegenden Vermittlungshemmnissen gelten. Die Arbeitsstellen sind voll sozialversicherungspflichtig und es ist mindestens der Mindestlohn nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW zu zahlen. Die Besonderheit ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der gesamten Beschäftigungszeit von maximal zwei Jahren sozialpädagogisch begleitet werden. Die sozialpädagogische Begleitung soll auf einen Übergang in den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten.

Das Programm richtet sich an Langzeitleistungsbezieher und Langzeitleistungsbezieherinnen von Arbeitslosengeld II, die mindestens 30 Jahre alt sind und als arbeitsmarktfern mit mindestens zwei in der Person liegenden Vermittlungshemmnissen gelten. Die Arbeitsstellen sind voll sozialversicherungspflichtig und es ist mindestens der Mindestlohn nach dem Tarif-treue- und Vergabegesetz NRW zu zahlen. Die Besonderheit ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der gesamten Beschäftigungszeit von maximal zwei Jahren sozialpädagogisch begleitet werden. Die sozialpädagogische Begleitung soll auf einen Übergang in den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten.

Zwar hat sich der lokale Arbeitsmarkt im Kreis Minden-Lübbecke im Jahr 2015 als stabil und aufnahmefähig erwiesen; trotzdem gelingt Menschen mit einer verfestigten Langzeitzeitarbeitslosigkeit der Zugang zum ersten Arbeitsmarkt oftmals nicht. Insbesondere Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen haben kaum eine Chance, sich auf dem regulären Arbeitsmarkt zu halten und ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu verdienen. Sie sind auf das Angebot eines Sozialen Arbeitsmarktes angewiesen, mit dem sie trotz aller Hemmnisse einen Zugang zu Erwerbsarbeit erhalten. Grundgedanke ist, langzeitarbeitslosen Menschen über die Erwerbsintegration Möglichkeiten der Teilhabe zu schaffen. Mit der Einbindung ins Arbeitsleben vervielfältigen sich soziale Kontakte und die Isolation schwindet.

Vier Teilprojekte

Inzwischen besteht ein kommunales Beschäftigungsprogramm in vier Teilprojekten mit knapp 40 Arbeitsplätzen. Die einzelnen Teilbereiche verfolgen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Ein Teilprojekt hat die Verbesserung der Perspektiven einer älter werdenden Gesellschaft im Fokus. Im Rahmen dieses Teilprojektes wurden Arbeitsstellen geschaffen, die Serviceangebote für Seniorinnen und Senioren verbessern und einen längeren Verbleib in den eigenen vier Wänden ermöglichen sollen.

Der Kreis Minden-Lübbecke und der Caritasverband führen zudem gemeinsam das Projekt „Energiesparcheck im Mühlenkreis“ durch. Hier wurden insgesamt 7 vormals langzeitarbeitslose Menschen von der Caritas zu "Stromsparcheckern" ausgebildet. Sie beraten einkommensschwache Haushalte zu Energieeinsparmöglichkeiten, messen den Energieverbrauch, erstellen einen Energiesparplan und installieren einfache Soforthilfen zum Energie- und Wassersparen wie Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, Strahlregler und Kühlschrankthermometer. Erfreulich ist, dass die im Rahmen des Projektes Beschäftigten berufsbegleitend auf die Prüfung zum Serviceberater für Energie und Wasserspartechnik vor der Handwerkskammer vorbereitet werden. So ergeben sich im Anschluss an die Beschäftigung bessere Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Die beiden verbleibenden Teilbereiche werden vom Arbeitslebenszentrum e. V. koordiniert und evaluiert. Das Projekt „Sozialer Beschäftigungspakt im Mühlenkreis“ hat insgesamt 17 Arbeitsstellen geschaffen, die bei unterschiedlichen Trägern angesiedelt sind. Allen gemeinsam ist, dass das Arbeitsergebnis ebenfalls gemeinwesenorientiert ist und einkommensschwächeren Haushalten zugutekommen soll. Die Arbeitsstellen sind kreisweit verortet.

Das Projekt „PAcKT an“ ist ein quartiersbezogenes Beschäftigungsprogramm. Die Stadt Minden hat im Vergleich zum kreisweiten Durchschnitt eine überproportional hohe SGB II-Quote. Ziel des Programms ist die Stärkung des Zusammenhaltes der Bewohner in Stadtteilen mit besonderen Problemlagen bei gleichzeitiger Verbesserung der Teilhabechancen. Die beteiligten Träger Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz und Fach-Werk e. V. hatten im Vorfeld eine Machbarkeitsuntersuchung durchgeführt. Auf diesem Weg wurden die Ressourcen und Vernetzungsstrukturen exemplarisch in drei besonders belasteten Stadteilen identifiziert und mögliche Stellenbedarfe und Einsatzmöglichkeiten festgestellt. Seit dem 01.08.2015 arbeiten mittlerweile insgesamt zehn Personen in ihren Stadtteilen Bärenkämpen, Rechtes Weserufer und Königstor.