Kreis Minden-Luebbecke

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Bescheinigungen

Entfernungsbescheinigungen werden in der Regel für Schulwege aber auch für Steuer- und andere Zwecke benötigt und gefertigt.

Die Grenzbescheinigung - auch Grenzattest genannt - dient als Nachweis, das ein Gebäude innerhalb der Grenzen des Baugrundstückes errichtet wurde oder das ein Grenzüberbau vorliegt. Sie wird in der Regel zur Vorlage bei Banken, Sparkassen, Bausparkassen und sonstigen Kreditinstituten benötigt und nur nach vorher durchgeführter Gebäudeeinmessung ausgestellt. Die Gebäudeeinmessung muss dabei auf die Grenzbescheinigung abgestellt sein, weil bei grenznaher Bebaung die Abstände zu den Grenzen bzw. ein ggfs. vorhandener Überbau zu ermitteln sind. Die Erteilung einer Grenzbescheinigung ist kostenpflichtig entspr. der Gebührenordnung für die Vermessungs- und Katasterbehörden in NRW.

Identitätsbescheinigungen benötigen Grundstückseigentümer, Inhaber von Rechten, Bauämter, durch Rechte Belastete und Gerichte, wenn sich Urkunden, Grundbucheintragungen usw. auf Grundstücke beziehen, die nicht mehr existieren. In der Identitätsbescheinigung wird nachgewiesen, welches oder welche jetzt existierenden Grundstücke mit dem untergegangenen identisch sind bzw. welche Teile von jetzt existierenden Grundstücken dem untergegangenen entsprechen.

Unschädlichkeitszeugnisse werden verlangt, wenn z. B. ein Teil eines Grundstücks lastenfrei veräußert werden soll, der Rechtsinhaber aber nicht zu ermitteln ist, die Freigabe nicht erteilen kann oder nicht erteilt. Dann muss untersucht und wenn möglich in einem Unschädlichkeitszeugnis bescheinigt werden, dass die Abschreibung eines Grundstücks oder Grundstücksteils für das belastende Recht unschädlich ist, d.h. dass dieses Recht durch die Abschreibung bzw. Veräußerung des betreffenden Grundstücks nicht oder nur unwesentlich betroffen ist (Unschädlichkeitszeugnisse werden oft bei Straßenverbreiterungen benötigt).

Bei der Nichtbetroffenheitsbescheinigung wird bestätigt, dass ein Grundstücksteil nicht von einer Belastung, etwa einer Auflassungsvormerkung, betroffen ist. Derartige Bescheinigungen sind nötig, wenn die einzelnen Teile eines noch zu teilenden Grundstücks in verschiedenen Verträgen mit jeweils besonderem Teilungsplan veräußert werden. Dann muss bei jedem einzelnen Grundstücksteil bescheinigt werden, dass die in das Kataster übernommene Teilung der Darstellung der Teilung in der Skizze eines anderen Vertrages nicht wiederspricht.

Kontakt:

 

Kataster- und Vermessungsamt
Kreis Minden-Lübbecke
Portastraße 13
32423 Minden

Telefon: +49 571 807-26130
Telefax: +49 571 807-30853
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