Kreis Minden-Luebbecke

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Namensänderungen

Geburtsurkunde
Geburtsurkunde
Die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke ist für die Entscheidungen über Namensänderungsanträge für das gesamte Kreisgebiet (einschließlich der Stadt Minden) zuständig.

Im Namensrecht gilt das Prinzip der Namenskontinuität, das heißt der einmal gesetzlich erworbene Vorname oder Familienname kann nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt.

Die öffentlich-rechtliche Namensänderung ist immer dann denkbar, wenn andere Möglichkeiten des Namenswechsels (zum Beispiel durch Erklärung beim Standesamt) ausscheiden.


Welche Gründe können für eine Namensänderung vorliegen?

Ein wichtiger Grund kann vorliegen, wenn zum Beispiel

  • der bisherige Name anstößig oder lächerlich klingt
  • der bisherige Name sehr lang oder umständlich ist
  • erhebliche Schwierigkeiten in der Aussprache und Schreibweise bestehen
  • der Familienname eines Kindes an den Geburtsnamen der Mutter nach erfolgter Ehescheidung angepasst werden soll.


Wer ist berechtigt, einen Antrag zu stellen?


Antragsberechtigt ist hier die sorgeberechtigte Person. Gegen den Willen des leiblichen Vaters darf der Name nur geändert werden, wenn dies zum Wohl des Kindes erforderlich ist und diese Tatsache durch eine von hier einzuholende Stellungnahme des Jugendamtes bestätigt wird.


Wann ist eine Änderung ausgeschlossen?


Eine Änderung des Vor- oder Familiennamens ist ausgeschlossen, wenn der bestehende Name nicht oder nicht mehr gefällt oder ein anderer Name besser klingt. Namensänderungen kommen grundsätzlich nur für deutsche Staatsangehörige in Betracht.


Rechtsgrundlagen

  • Gesetz über die Änderung von Vornamen und Familiennamen (NamÄndG)
  • Erste Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Vornamen und Familiennamen
    (Erste DV NamÄndG)


Notwendige Unterlagen und Antragstellung


Neben einer ausführlichen Begründung sind einzureichen
  • Geburts- und/oder Heiratsurkunde
  • Aktuelle Meldebescheinigung
  • Verdienstabrechnung
  • bei minderjährigen Kindern Sorgerechtsbeschluss (vergleichbar Scheidungsurteil)
  • Führungszeugnis

Weitere Unterlagen können nachgefordert werden.

Antragsformulare sind bei der örtlichen Stadt- oder Gemeindeverwaltung (Standesamt, Bürgerbüro oder Ordnungsamt) erhältlich. Die Stadt- oder Gemeindeverwaltung nimmt die Anträge entgegen und leitet diese an die Kreisverwaltung weiter.


Gebühren


Die Gebühr für die Änderung des Vornamens beträgt bis zu 255,00 Euro und für den Familiennamen bis zu 1.022,00 Euro.
Sie wird im Einzelfall je nach Bedeutung und Verwaltungsaufwand nach dem Bruttoeinkommen des Antragstellers errechnet.

Kontakt

Reinhard Berg

Telefon: +49 571 807 21630
Telefax: +49 571 807 31630
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Magdalena Falkenberg

Telefon: +49 571 807 20701
Telefax: +49 571 807 30701
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