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Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und Schulen

Wir - die Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Minden-Lübbecke - bieten Lehrerfortbildungen und Supervisions- bzw. Fallbesprechungsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an.

Die Teilnahme für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Minden-Lübbecke ist grundsätzlich kostenfrei!

Schulübergreifende Angebote können i.d.R. nach Absprache auch als schulinterne Vorträge, Workshops oder Fortbildungstage gebucht werden. Bitte sprechen Sie uns an!

 

Unser aktuelles Fortbildungsangebot


(I) Themenbereich "Schulische Krisenprävention und -intervention"

Schulteams für Gewaltprävention und Krisenintervention
in der Grundschule - Fortbildungsreihe SJ 2018/2019

Zum Inhalt:

Diese Fortbildungsreihe hat zum Ziel, Grundschulen beim Aufbau und bei der Weiterentwicklung eines schulinternen Krisenteams zu unterstützen. Es werden nützliche Informationen zu krisenrelevanten Themen vermittelt und konkrete Handlungsschritte und Abläufe anhand von Fallbeispielen geübt. Ein Einbezug der OGS wird empfohlen. Das Curriculum umfasst sechs halbtägige Veranstaltungen (jeweils Mi., 13.30 bis 16.30 Uhr). Themen (u.a.): Notfälle in der Schule / Krisenintervention; Umgang mit Tod und Trauer in der Schule; Kindeswohlgefährdung; Gewalt in der Schule etc.

Zielgruppe: Die Fortbildungsreihe wendet sich an Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialpädagog*innen und OGS-Mitarbeiter*innen der Grundschulen, die entweder Mitglied eines bestehenden schulischen Krisenteams sind oder die ein handlungsfähiges Krisenteam in ihrer Schule aufbauen möchten. Pro Schule können sich mindestens 2, maximal 5 Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer anmelden, wobei die Teilnahme der Schulleitung beim Einführungsmodul obligatorisch ist. (Wie vorherige Krisen gezeigt haben, trägt die Schulleitung in schulischen Krisen eine hohe Verantwortung. Es wird deshalb empfohlen, dass die Schulleitung an der gesamten Fortbildungsreihe teilnimmt.)

Zeit und Ort: Mittwochs von 13:30 bis 16:30 Uhr in den Räumen der Regionalen Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden. Die genauen Termine für das Schuljahr 2018/2019 folgen in Kürze!

Ansprechpartner: Tatjana Grieck und Helge Christofzik

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail mit dem Stichwort „Schulische Krisenteams“ an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de). Die Teilnahmeplätze sind begrenzt; Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.


Forum "Schulische Krisenprävention und -intervention" -
Kooperationsnetzwerk für Mitglieder schulischer Krisenteams

Mit dieser Veranstaltungsreihe will die Regionale Schulberatungsstelle aktive schulische Krisenteams im Bereich der Nachsorge, Prävention und Selbstfürsorge unterstützen. Sie umfasst verschiedene Supervisions- und Vertiefungsangebote. Diese meist 2- bis 3-stündigen Nachmittagstermine sind einzeln buchbar und dienen der inhaltlichen Vertiefung, der Vor- und Nachbereitung schulischer Krisen sowie dem schulübergreifenden Austausch.

Zielgruppe: Mitglieder der „Schulteams für Gewaltprävention und Krisenintervention“ aller Schulformen im Kreis Minden-Lübbecke

Termine und Themen: in Kürze hier!

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Tatjana Grieck und Helge Christofzik

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de).

Anmeldeschluss: Jeweils eine Woche vor der Veranstaltung



(II) Themenbereich "Beratung in der Schule"

Forum "Beratung in der Schule" -
Kooperationsnetzwerk für aktive Beratungslehrkräfte

Das Forum „Beratung in der Schule“ ist ein offenes Angebot für alle Beratungslehrkräfte im Mühlenkreis. Es bietet Gelegenheit, sich auszutauschen und die Vernetzung untereinander sowie mit der Regionalen Schulberatungsstelle zu stärken. Neben dem offenen kollegialen Austausch sind Fallbesprechungen oder inhaltliche Beiträge zur Vertiefung beratungs(lehrer)spezifischer Themen möglich.

Zielgruppe: Beratungslehrkräfte aller Schulformen im Kreis Minden-Lübbecke

Nächster Termin: Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14:30 – 17:00 Uhr

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Tatjana Grieck, Christiane Scholz

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de).

Anmeldeschluss: Freitag, 5. Oktober 2018


Das Elterngespräch in der Schule (SchiLf / auf Anfrage)

Zum Inhalt:

Ein gelingender Austausch zwischen Familie und Schule ist die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit sowie für eine erfolgreiche Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler. Allerdings sind die Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften manchmal von unklaren Erwartungen, unerfüllbaren Wünschen, Vorbehalten und Ängsten geprägt, die zu Missverständnissen und Konflikten führen können. Hilfreiche Elterngespräche dagegen fördern die Kooperation und bieten die Möglichkeit, Sorgen und Probleme offen anzusprechen. Darüber hinaus dienen sie einer gemeinsamen Suche nach Lösungswegen und schließen mit Vereinbarungen für deren konkrete Umsetzung.

Die Fortbildung hat zum Ziel, den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern eine Reflektion des eigenen Gesprächsverhaltens zu ermöglichen und Anregungen für die Vorbereitung und erfolgreiche Durchführung von Elterngesprächen „auf Augenhöhe“ in der Schule zu geben. Auf der Basis einer systemisch-lösungsorientierten Sichtweise werden die grundlegenden Techniken kooperativer Gesprächsführung vermittelt und in Form von kurzen Rollenspielen aktiv erprobt.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Mindestens drei Halbtage bzw. ein Ganztag und ein Halbtag. Die Ergänzung um weiterführende oder vertiefende Bausteine ist möglich und erwünscht (das vollständige Fortbildungscurriculum umfasst bis zu 10 Sitzungen).

Ansprechpartner: Tatjana Grieck, Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.



(III) Themenbereich "Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten"

Fortbildungsreihe "Schwierige Schülerinnen und Schüler verstehen -
herausforderndem Verhalten wirksam begegnen" (Kurs 2019)

Zum Inhalt:

Zu schön, um wahr zu sein!Wie wunderbar wäre es, gäbe es doch nur ein Buch wie dieses: „Was wirklich hilft - Hundert goldene Regeln im Umgang mit schwierigem Schülerverhalten“. Oder besser noch: Ein Standardrezept, das bei Stress und Konflikten mit problematischen Kindern und Jugendlichen garantiert funktioniert! Die traurige Wahrheit: So etwas gibt es nicht. Vielmehr gilt der Leitsatz: Individuelle Probleme brauchen individuelle Lösungen. Und diese zu finden ist häufig alles andere als einfach.

Ein kleiner Trost: Es gibt einige Grundregeln und Prinzipien für den Umgang mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen. Diese in Schule und Unterricht zu beachten kann helfen, eine positive Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern zu fördern sowie problematische und herausfordernde Verhaltensweisen zu reduzieren. Das Verständnis für individuelle Problemlagen sowie die Prävention und Vermeidung von Eskalationsspiralen sind dabei von besonderer Bedeutung.

Ziel der Fortbildungsreiheist es, einen Überblick über die wichtigsten dieser Regeln und Prinzipien zu geben und ihre Anwendbarkeit im Schul- und Unterrichtsalltag kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus soll das Verständnis für die Hintergründe und Motive problematischer Verhaltensweisen gefördert werden, um Ansatzpunkte für wirksame Interventionen erkennbar zu machen. Es werden Ideen und Methoden der effektiven Klassenführung vermittelt und Anregungen zum Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten gegeben.

Das Curriculum im Überblick:

  1. Drei Dinge, die wir über unsere Schülerinnen und Schüler wissen sollten
  2. Grundlagen effektiver Klassenführung
  3. Unterrichtsstörungen und Regelverstöße
  4. Vom Regelverstoß zum Konflikt
  5. Vom Konflikt zur Kooperation

Zielgruppe: Lehrkräfte der Primarstufe und Sek. I

Termine: Jeweils Dienstag, 14.00 – 17.00 Uhr (voraussichtlich 19.02., 26.02., 05.03., 12.03. und 19.03.2019, Ausweichtermin 26.03.2019)

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Mirko Fridrici

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail mit dem Stichwort „Schwierige Schüler“ an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de)

Anmeldeschluss: Fr., 01.02.2019 (Teilnahmeplätze sind begrenzt; Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt)


ADHS und ähnliche Verhaltensweisen im Unterricht:
Strategien für die Schule (SchiLf / auf Anfrage)

Zum Inhalt:

Kinder und Jugendliche mit den Symptomen einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS bzw. AD(H)S) oder verwandtem expansivem Problemverhalten stellen eine besondere Herausforderung für Lehrkräfte und die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule dar. Ziele der Fortbildung sind die Erweiterung des Wissens über Hintergründe und Behandlungsansätze von AD(H)S sowie die Schärfung des Blicks für Teufelskreise der Problemverstärkung. Vor allem aber soll es um das Auffinden von Wegen gehen, die eine konstruktive Disziplinierung ermöglichen und - trotz aller Probleme - die Gestaltung einer positiven Beziehung fördern. Im Mittelpunkt steht deshalb die Vermittlung von Strategien für die Schule: Dazu gehören die Berücksichtigung der besonderen Lernproblematik dieser Kinder, Strategien und Methoden zum Umgang mit Verhaltensschwierigkeiten und Unaufmerksamkeit im Unterricht, der Einsatz von Token-Systemen, Entspannungstechniken für Kinder- und Jugendliche sowie Konzentrationsübungen und Spiele.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Nach Absprache

Ansprechpartner: Mirko Fridrici, Tatjana Grieck, Claudia Schliehe

Durchführung auf Anfrage.



(IV) Themenbereich "Integration durch Bildung"

(Schul-)Psychologische Aspekte im Umgang mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern (auf Anfrage)

Die Zuwanderung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen stellt Schulen vor besondere Herausforderungen. Es ergeben sich Fragen und Unsicherheiten in dem Bemühen, die neu zugewanderten Schüler*innen bestmöglich in den Schulalltag zu integrieren.

Sofern diese Fragen (schul-)psychologische Aspekte betreffen, bietet die Regionale Schulberatungsstelle hier Fortbildung und Beratung („Wie können wir (Lehrkräfte) mit diesen teils schwer belasteten Kindern und Jugendlichen in der Schule umgehen?“ „Welches psychologische Wissen ist hilfreich für das Verständnis der Schülerinnen und Schüler?“ „Was sind Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Integration (durch Bildung)?“ o.ä.).

Zielgruppe: Alle Schulformen

Themen und Termine auf Anfrage.

Ansprechpartner: Helge Christofzik



(V) Sonstige Themen

LRS in der Schule (SchiLf / auf Anfrage)

Zum Inhalt:

Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) stellen die am häufigsten auftretende Form von Lernproblemen im Kindes- und Jugendalter dar. Nicht selten treten als Folge der LRS auch Probleme im emotionalen, motivationalen und sozialen Bereich auf, die eine enorme Herausforderung für Eltern, Lehrer, Psychologen und Schulen darstellen.

Das Ziel der Veranstaltung ist eine Einführung zum Thema LRS in der Schule. Es werden ausgewählte Diagnose- und Fördermöglichkeiten für den Einsatz in der Schule vorgestellt.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Nach Absprache

Ansprechpartner: Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.


Mobbing und Cybermobbing - Ein alltägliches Problem in Schule und Alltag (SchiLf / auf Anfrage)

Zum Inhalt:

Lukas darf nie mitspielen. Paul ärgert alle Kinder in der Klasse. Sarah verbreitet im Internet Gerüchte über ihre Klassenkameradin Franziska. Was ist davon Mobbing – was ist es nicht? Wo fängt (Cyber-)Mobbing an, wo hört es auf? Wie oft kommt es vor, wer ist betroffen? Gilt das, was für Mobbing gilt, auch für Cybermobbing? Was können Lehrkräfte und Schule tun? Auf diese und weitere Fragen wird in der Fortbildung eingegangen und es werden praktische Handlungsmöglichkeiten und Interventionsansätze vorgestellt.

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen, Schulsozialarbeiter

Zeitlicher Umfang: Halb- oder Ganztag

Ansprechpartner: Helge Christofzik, Tatjana Grieck

Durchführung auf Anfrage.


Hochbegabung - Verstehen, Erkennen, Fördern (SchiLf / auf Anfrage)

Zum Inhalt:

Das Thema „Hochbegabung“ hat in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen. Es beschäftigt heute viele Eltern ebenso wie „pädagogische Profis“ aus Einrichtungen der Bildung und Erziehung. Zugleich ist das Bild, das wir von hochbegabten Kindern haben, jedoch immer noch durch Vorurteile und Mythen geprägt, die mit dem Phänomen Hochbegabung verbunden sind.

Die Veranstaltung dient einer Einführung in das Themengebiet Hochbegabung. Ziel ist es, auf der Grundlage von wissenschaftlichen Befunden und praktischen Erfahrungen ein angemessenes Bild von Hochbegabung zu zeichnen und mögliche Wege für den Umgang mit hochbegabten Kindern aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende drei Leitfragen: (1) „Was ist Hochbegabung?“ (2) „Wie erkennt man Hochbegabung bzw. wie wird sie getestet?“ und (3) „Wie kann man hochbegabte Kinder fördern?“

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Nach Absprache

Ansprechpartner: Mirko Fridrici, Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.


Prozessmoderation: Belastungsanalyse - Rollenklärung - Teamentwicklung

Ausgangslage: Alte Kollegen gehen, neue Kollegen kommen hinzu. Auch die Integration von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen ins Kollegium im Zuge der Inklusion bzw. die Zusammenlegung von Schulen führen zu Veränderungen. Gemeinsam ist all diesen Prozessen, dass das Team sich verändert und es zu Konflikten und zusätzlichen Belastungen kommen kann.

Das Angebot: Anders als im Rahmen von klassischen Fortbildungsmaßnahmen steht hier die Moderation eines Gruppenprozesses im Vordergrund. Je nach Auftragslage ist das Ziel, gemeinsam zu schauen, welche Belastungen vorliegen, welche Dinge veränderbar sind oder auch nicht und wie sich Kollegien auf den Weg machen können, gemeinsame Ziele zu entwickeln und hilfreich füreinander zu sein.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Nach Absprache

Ansprechpartner: Helge Christofzik, Mirko Fridrici, Christiane Scholz