Kreis Minden-Luebbecke

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Fortbildungsangebote für Lehrkräfte

Lehrerteam im Klassenraum

Wir - die Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Minden-Lübbecke - bieten Lehrerfortbildungen und Supervisions- bzw. Fallbesprechungsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an.

Die Teilnahme für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Minden-Lübbecke ist grundsätzlich kostenfrei!

Schulübergreifende Angebote können i.d.R. nach Absprache auch als schulinterne Vorträge, Workshops oder Fortbildungstage gebucht werden. Bitte sprechen Sie uns an!

 

- Schuljahr 2017 / 2018 -

Fortbildungsangebote im Themenbereich "Beratung in der Schule"

NEU! Auftaktveranstaltung: „Austausch für Beratungslehrkräfte“

Die Regionale Schulberatungsstelle möchte für aktive Beratungslehrkräfte ein Forum zum Austausch schaffen. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, die Angebote unserer Beratungsstelle kennenzulernen und mit uns Kooperationsmöglichkeiten zwischen Beratungslehrkräften und Schulpsychologie zu diskutieren. Denkbar sind moderierte Fallbesprechungsgruppen oder Austauschgruppen zu beratungslehrerspezifischen Themen. Ziel dieser Veranstaltung soll sein, Ihre Bedarfe zu erfassen und das weitere Vorgehen mit Ihnen gemeinsam zu planen.

Zielgruppe: Beratungslehrkräfte aller Schulformen

Termin: Dienstag, 14. November 2017, 14:00 – 16:00 Uhr

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Tatjana Grieck, Christiane Scholz

Anmeldung: per E-Mail an schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de

Anmeldeschluss: Dienstag, 07.11.2017


 

Schulinterne Fortbildung: „Das Elterngespräch in der Schule“

Zum Inhalt: Ein gelingender Austausch zwischen Familie und Schule ist die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit sowie für eine erfolgreiche Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler. Allerdings sind die Gespräche zwischen Eltern und Lehrkräften manchmal von unklaren Erwartungen, unerfüllbaren Wünschen, Vorbehalten und Ängsten geprägt, die zu Missverständnissen und Konflikten führen können. Hilfreiche Elterngespräche dagegen fördern die Kooperation und bieten die Möglichkeit, Sorgen und Probleme offen anzusprechen. Darüber hinaus dienen sie einer gemeinsamen Suche nach Lösungswegen und schließen mit Vereinbarungen für deren konkrete Umsetzung.

Die Fortbildung hat zum Ziel, den teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrern eine Reflektion des eigenen Gesprächsverhaltens zu ermöglichen und Anregungen für die Vorbereitung und erfolgreiche Durchführung von Elterngesprächen „auf Augenhöhe“ in der Schule zu geben. Auf der Basis einer systemisch-lösungsorientierten Sichtweise werden die grundlegenden Techniken kooperativer Gesprächsführung vermittelt und in Form von kurzen Rollenspielen aktiv erprobt.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Mindestens drei Halbtage bzw. ein Ganztag und ein Halbtag. Die Ergänzung um weiterführende oder vertiefende Bausteine ist möglich und erwünscht (Das vollständige Fortbildungscurriculum umfasst bis zu 10 Sitzungen).

Ansprechpartner: Tatjana Grieck, Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.


 

Fortbildungsangebote im Themenbereich "Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten"

NEU! "Schwierige Schülerinnen und Schüler verstehen – herausforderndem Verhalten wirksam begegnen."

Zu schön, um wahr zu sein! Wie wunderbar wäre es, gäbe es doch nur ein Buch wie dieses: „Was wirklich hilft - Hundert goldene Regeln im Umgang mit schwierigem Schülerverhalten“. Oder besser noch: ein Standardrezept, das bei Stress und Konflikten mit problematischen Kindern und Jugendlichen garantiert funktioniert! Die traurige Wahrheit: So etwas gibt es nicht. Vielmehr gilt der Leitsatz: Individuelle Probleme brauchen individuelle Lösungen. Und diese zu finden ist häufig alles andere als einfach.

Ein kleiner Trost: Es gibt einige Grundregeln und Prinzipien für den Umgang mit „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen. Diese in Schule und Unterricht zu beachten kann helfen, eine positive Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern zu fördern sowie problematische und herausfordernde Verhaltensweisen zu reduzieren. Das Verständnis für individuelle Problemlagen sowie die Prävention und Vermeidung von Eskalationsspiralen sind dabei von besonderer Bedeutung.

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, einen Überblick über die wichtigsten dieser Regeln und Prinzipien zu geben und ihre Anwendbarkeit im Schul- und Unterrichtsalltag kritisch zu reflektieren. Darüber hinaus soll das Verständnis für die Hintergründe und Motive problematischer Verhaltensweisen gefördert werden, um Ansatzpunkte für wirksame Interventionen erkennbar zu machen. Es werden Ideen und Methoden der effektiven Klassenführung vermittelt und Anregungen zum Umgang mit herausforderndem Schülerverhalten gegeben.

Das Curriculum im Überblick:

  1. Einführung: „Drei Dinge, die wir über unsere Schülerinnen und Schüler wissen sollten“ und Grundlagen effektiver Klassenführung
  2. Schwierige Schülerinnen und Schüler verstehen (I): „AD(H)S und ähnliche Verhaltensweisen“
  3. Schwierige Schülerinnen und Schüler verstehen (II): „Stress, Wut, Trauma & Co. – Kinder und Jugendliche im psychischen Ausnahmezustand“
  4. Herausforderndem Verhalten wirksam begegnen (I): Kommunikation und Intervention
  5. Herausforderndem Verhalten wirksam begegnen (II): Intervention und Kooperation

Zielgruppe: Lehrkräfte der Primarstufe und Sek. I

Termine: Di., der 20.02., 27.02., 06.03., 13.03. und 20.03.2018 - jeweils 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Mirko Fridrici

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail mit dem Stichwort „Schwierige Schüler“ an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de)

Anmeldeschluss: Freitag, 02.02.2018 (Teilnahmeplätze sind begrenzt; Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt)


 

"ADHS und ähnliche Verhaltensweisen im Unterricht: Strategien für die Schule"

Zum Inhalt: Kinder und Jugendliche mit den Symptomen einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS bzw. AD(H)S) oder verwandtem expansivem Problemverhalten stellen eine besondere Herausforderung für Lehrkräfte und die Kooperation zwischen Elternhaus und Schule dar. Ziele der Fortbildung sind die Erweiterung des Wissens über Hintergründe und Behandlungsansätze von AD(H)S sowie die Schärfung des Blicks für Teufelskreise der Problemverstärkung. Vor allem aber soll es um das Auffinden von Wegen gehen, die eine konstruktive Disziplinierung ermöglichen und - trotz aller Probleme - die Gestaltung einer positiven Beziehung fördern. Im Mittelpunkt steht deshalb die Vermittlung von Strategien für die Schule: Dazu gehören die Berücksichtigung der besonderen Lernproblematik dieser Kinder, Strategien und Methoden zum Umgang mit Verhaltensschwierigkeiten und Unaufmerksamkeit im Unterricht, der Einsatz von Token-Systemen, Entspannungstechniken für Kinder- und Jugendliche sowie Konzentrationsübungen und Spiele.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: nach Absprache

Ansprechpartner: Mirko Fridrici, Tatjana Grieck, Claudia Schliehe

Durchführung auf Anfrage.


 

Fortbildungsangebote im Themenbereich "Integration durch Bildung"

 

NEU! „Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge – Unterstützung im Schulalltag“

Zum Inhalt: Die Zuwanderung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen stellt Schulen vor besondere Herausforderungen. Daraus ergeben sich einige Fragen und Unsicherheiten in dem Bemühen, die neu zugewanderten Schüler*innen bestmöglich in den Schulalltag zu integrieren. Fragen, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind: „Wie können wir (Lehrkräfte) mit diesen teils schwer belasteten Kindern und Jugendlichen in der Schule umgehen?“ „Welches psychologische Wissen ist hilfreich für das Verständnis der Schülerinnen und Schüler?“ „Was sind Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Integration (durch Bildung)?“ Auf diese und weitere Fragen wird in der Fortbildung eingegangen.

Zielgruppe: alle Schulformen (max. Teilnehmerzahl: 16)

Referenten: Helge Christofzik, Stephanie Hofmann und Fabian Link

Termin: Donnerstag, 18.01.2018, 13.00 – 17.00 Uhr

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastraße 9, 32423 Minden.

Anmeldung: Bitte telefonisch oder per E-Mail mit dem Stichwort „Flüchtlingskinder in der Schule“ an das Sekretariat der Regionalen Schulberatungsstelle (0571 / 807-12000 oder schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de)

Anmeldeschluss: Donnerstag, 10.01.2018


 

NEU! "Kollegiale Fallberatung und Austauschforum für Lehrkräfte aus Grundschulen, die Kinder mit Fluchterfahrung unterrichten"

Viele Flüchtlingskinder aus verschiedenen Ländern werden aktuell in unseren Schulen unterrichtet. Die Bereitschaft seitens der Lehrkräfte, diese Kinder in der Schule zu unterrichten und zu integrieren ist groß. Gleichzeitig sind Lehrkräfte damit aber auch vor verschiedene Herausforderungen gestellt. Teilweise besteht Verunsicherung darüber, wie die Kinder bestmöglich unterstützt und welche Anforderungen an sie gestellt werden können. Zur Unterstützung der Lehrkräfte, die Kinder mit Fluchterfahrung unterrichten, bieten wir ein Austauschforum bzw. die Möglichkeit zur kollegialen Fallberatung an. Ziel ist es, gegenseitig voneinander zu lernen und Lösungsideen für Probleme zu entwickeln.

Zielgruppe: Grundschullehrkräfte, die Kinder mit Fluchterfahrung unterrichten

Termine: 04.12.17, 19.02.18, 16.04.18 (jeweils montags), 14:00 – 16:00 Uhr

Ort: Regionale Schulberatungsstelle, Portastr. 9, 32423 Minden

Ansprechpartner: Helge Christofzik und Stephanie Hofmann

Anmeldung: per E-Mail an schul-undfamilienberatung@minden-luebbecke.de

Anmeldeschluss: jeweils eine Woche vor der Veranstaltung


 

 

Weitere Fortbildungsangebote im Themenbereich "Integration durch Bildung" sind in Vorbereitung.

Gerne können Sie sich aber auch mit eigenen Fortbildungswünschen oder -ideen an uns wenden. Wir stehen für Sie zur Verfügung, um gemeinsam ein passendes Fortbildungsangebot zu entwickeln.


 

Fortbildungsangebote für schulinterne Krisenteams /
Themenbereich "Krisenprävention und -intervention"

NEU! Fortbildungsreihe "Schulteams für Gewaltprävention und Krisenintervention in Grundschulen" (Schuljahr 2017/2018) - 6 Halbtage, Start am 18.10.2017 - mehr Infos hier.

NEU! Supervisionsangebot für Mitglieder schulinterner Krisenteams aller Schulformen (Schuljahr 2017/2018) - Termine für Vor- und Nachbereitung schulischer Krisen sowie den schulübergreifenden Austausch - mehr Infos hier.


 

Sonstige Angebote

Fortbildung "LRS in der Schule"

Zum Inhalt: Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten (LRS) stellen die am häufigsten auftretende Form von Lernproblemen im Kindes- und Jugendalter dar. Nicht selten treten als Folge der LRS auch Probleme im emotionalen, motivationalen und sozialen Bereich auf, die eine enorme Herausforderung für Eltern, Lehrer, Psychologen und Schulen darstellen.

Das Ziel der Veranstaltung ist eine Einführung zum Thema LRS in der Schule. Es werden ausgewählte Diagnose- und Fördermöglichkeiten für den Einsatz in der Schule vorgestellt.

Zielgruppe: Alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: nach Absprache

Ansprechpartner: Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.


 

Fortbildung „Mobbing und Cybermobbing - Ein alltägliches Problem in Schule und Alltag“

Zum Inhalt: Lukas darf nie mitspielen. Paul ärgert alle Kinder in der Klasse. Sarah verbreitet im Internet Gerüchte über ihre Klassenkameradin Franziska. Was ist davon Mobbing – was ist es nicht? Wo fängt (Cyber-)Mobbing an, wo hört es auf? Wie oft kommt es vor, wer ist betroffen? Gilt das, was für Mobbing gilt, auch für Cybermobbing? Was können Lehrkräfte und Schule tun? Auf diese und weitere Fragen wird in der Fortbildung eingegangen und es werden praktische Handlungsmöglichkeiten und Interventionsansätze vorgestellt.

Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen, Schulsozialarbeiter

Zeitlicher Umfang: Halb- oder Ganztag

Ansprechpartner: Helge Christofzik, Tatjana Grieck

Durchführung auf Anfrage.


 

Fortbildung „Hochbegabung – Verstehen, Erkennen, Fördern“

Zum Inhalt: Das Thema „Hochbegabung“ hat in den vergangenen Jahren enorm an Popularität gewonnen. Es beschäftigt heute viele Eltern ebenso wie „pädagogische Profis“ aus Einrichtungen der Bildung und Erziehung. Zugleich ist das Bild, das wir von hochbegabten Kindern haben, jedoch immer noch durch Vorurteile und Mythen geprägt, die mit dem Phänomen Hochbegabung verbunden sind.

Die Veranstaltung dient einer Einführung in das Themengebiet Hochbegabung. Ziel ist es, auf der Grundlage von wissenschaftlichen Befunden und praktischen Erfahrungen ein angemessenes Bild von Hochbegabung zu zeichnen und mögliche Wege für den Umgang mit hochbegabten Kindern aufzuzeigen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende drei Leitfragen: (1) „Was ist Hochbegabung?“ (2) „Wie erkennt man Hochbegabung bzw. wie wird sie getestet?“ und (3) „Wie kann man hochbegabte Kinder fördern?“

Zielgruppe: alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: nach Absprache

Ansprechpartner: Mirko Fridrici, Christiane Scholz

Durchführung auf Anfrage.


 

Prozessmoderation: "Belastungsanalyse – Rollenklärung – Teamentwicklung“

Ausgangslage: Alte Kollegen gehen, neue Kollegen kommen hinzu. Auch die Integration von Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen ins Kollegium im Zuge der Inklusion bzw. die Zusammenlegung von Schulen führen zu Veränderungen. Gemeinsam ist all diesen Prozessen, dass das Team sich verändert und es zu Konflikten und zusätzlichen Belastungen kommen kann.

Das Angebot: Anders als im Rahmen von klassischen Fortbildungsmaßnahmen steht hier die Moderation eines Gruppenprozesses im Vordergrund. Je nach Auftragslage ist das Ziel, gemeinsam zu schauen, welche Belastungen vorliegen, welche Dinge veränderbar sind oder auch nicht und wie sich Kollegien auf den Weg machen können, gemeinsame Ziele zu entwickeln und hilfreich füreinander zu sein.

Zielgruppe: alle Schulformen

Zeitlicher Umfang: Nach Absprache

Ansprechpartner: Helge Christofzik, Mirko Fridrici, Christiane Scholz

Kontakt

Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen
Regionale Schulberatungsstelle
Portastraße 9
32423 Minden

Telefon: +49 571 807-12000
Telefax: +49 571 807-32415
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...nehmen wir gern auch während unserer "Telefonsprechzeiten für Lehrkräfte" entgegen:

Dienstag, 15.00 - 17.00 Uhr und
Donnerstag, 14.00 - 16.00 Uhr

Durchwahl: 0571 / 807-12044