Seiteninhalt

Wie wird Pflegewohngeld berechnet?

Pflegewohngeld

Bei der Berechnung werden Ihr Einkommen und gegebenenfalls das Einkommen Ihres Ehegatten und die Leistung der Pflegeversicherung den Kosten für Unterkunft und Verpflegung und den pflegebedingten Aufwendungen des Heimes gegenübergestellt. Von Ihrem Einkommen werden zusätzlich ein Barbetrag zur persönlichen Verfügung von zurzeit 107,73 Euro sowie ein weiterer Selbstbehalt von maximal 50 Euro abgezogen. Bei der Ermittlung des monatlichen Pflegewohngeldes wird der Jahresdurchschnittswert von 30,42 Tagen zugrunde gelegt. Im Einzugs- und Auszugsmonat werden nur die tatsächlichen Anwesenheitstage berücksichtigt.

Verschiedene Beispielsberechnungen können Sie dieser Übersicht entnehmen.

Pflegewohngeld wird für einen Zeitraum von zwölf Monaten bewilligt. Nach Ablauf der Frist muss die Verlängerung beantragt werden.

Eine Neuberechnung des Pflegewohngeldes erfolgt, wenn Sie einer anderen Pflegestufe zugeordnet werden, wenn sich die Pflegesätze oder die Investitionskosten ändern und auf Antrag bei wesentlichen Änderungen der Einkommens- und Vermögensverhältnisse.