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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die ASP ist eine Tierseuche, die von einem Virus verursacht wird und sowohl Haus- wie auch Wildschweine infizieren kann.
Informationen zum Virus, der Ausbreitung, den Bekämpfungs- und Schutzmaßnahmen können der Präsentation entnommen werden.

Für den Menschen ist das ASP-Virus ungefährlich.

Schutzmaßnahmen - was kann jeder von uns tun?

Um eine Seucheneinschleppung zu verhindern, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  • Keine vom Tier stammenden Lebensmittel in die Landschaft werfen. Informationen zu dem mehrsprachigem Handzettel können Sie hier entnehmen.
  • Urlaubsreisenden, die mit eigenem Fahrzeug in Ländern waren, in denen ASP vorkommt (Russland, Weißrussland, Litauen, Polen), sollten die Fahrzeuge gründlich reinigen.

Der Fund von verendetem Schwarzwild kann dem Veterinäramt über die Tierfund-App gemeldet werden.

Schutzmaßnahmen der Halter von Schweinen

Personen, die Schweine halten (auch Hobbyhaltungen) sollten folgendes beachten:

  • Abschirmung der Schweinehaltung (Schutzkleidung, Zutritt betriebsfremder Personen einschränken, Hände waschen bevor Zutritt erfolgt).
  • Fahrzeugverkehr auf das notwendige Maß beschränken.
  • Zukauf von Schweinen auf wenige Herkunftsbestände einschränken; wenn möglich Zukaufschweine in Quarantäne halten.
  • Erkrankungen bei Schweinen frühzeitig durch einen Tierarzt untersuchen lassen.
  • Keine Speiseabfälle an Schweine verfüttern.

Schutzmaßnahmen durch Jäger

Im Zusammenhang mit der Jagd ist zu beachten:

  • Bei vermehrten Auftreten von Fallwild sollte das Veterinäramt informiert werden.
  • Untersuchung (Merkblatt Beprobung und Probenbegleitschein) kranker oder verendeter Tiere auf Schweinepest (geeignetes Unterschungsmaterial sind Blut, Milz, Lunge und Lymphknoten).
  • Verzicht auf Jagdreisen in Länder, die von ASP beroffen sind.
  • Hygiene beachten (Fahrzeug, Geräte, Kleidung).