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Eingriffsregelung

Im Bundesnaturschutzgesetz ist geregelt, was der Gesetzgeber unter Eingriffen versteht. Es handelt sich dabei um „Veränderungen der Gestalt oder Nutzung von Grundflächen … die die Leistungsfähigkeit und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild erheblich beeinträchtigen können.“

Vor allem Bauvorhaben wie Straßenbau, gewerbliche und private bauliche Anlagen, Gewässerausbau und Leitungsbau gehören dazu. Des weiteren aber auch Abgrabungen, Anschüttungen, Heckenbeseitigungen und die Umwandlung von Wald. In diesen Fällen wird die Naturschutzbehörde beteiligt, gibt eine Stellungnahme ab oder führt bei zusätzlich betroffenen Schutzgebieten ein Genehmigungsverfahren durch.

In der Regel werden Ausgleichsmaßnahmen und Ersatzmaßnahmen festgelegt, wie zum Beispiel Anpflanzung von Hecken, Gehölzstreifen, Obstwiesen sowie die Schaffung von extensiv genutztem Grünland. Da Eingriffe in Natur und Landschaft meist mit der Versiegelung von Flächen einhergehen, sind Entsiegelungsmaßnahmen an anderer Stelle die beste Form der Kompensation.

Kompensationsmaßnahmen