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Heizöllagerung

Heizöl ist ein wassergefährdender Stoff. Bereits geringe Mengen reichen aus, um unser Trinkwasser nachhaltig zu schädigen. Auch im privaten Bereich müssen Heizöltankanlagen daher so betrieben werden, dass kein Heizöl austreten und in den Untergrund gelangen kann. Um dies sicherzustellen, muss der Betreiber seine Anlage einmalig (in der Regel vor der Inbetriebnahme) und unter bestimmten Voraussetzungen sogar wiederkehrend durch zugelassene Sachverständige überprüfen lassen.

Innerhalb von Wasserschutzgebieten gelten folgende Prüfpflichten oder -fristen:

  • alle unterirdischen Tankanlagen (Prüffrist: 2,5 Jahre)
  • oberirdische Tankanlagen mit einem Volumen von mehr als 5 m³ (Prüffrist: 5 Jahre)

Oberirdische Tankanlagen mit einem Volumen von mehr als 1 m³ sind einmalig vor der Inbetriebnahme durch einen Sachverständigen überprüfen zu lassen. Alternativ kann ein nach dem Wasserhaushaltsgesetz anerkannten Fachbetrieb den ordnungsgemäßen Zustand bescheinigen.  

Außerhalb von Wasserschutzgebieten gelten folgende Regelungen:

  • alle unterirdischen Tankanlagen (Prüffrist: 5 Jahre)
  • oberirdische Tankanlagen mit einem Volumen von mehr als 10 m³ (Prüffrist: 5 Jahre)

Oberirdische Tankanlagen mit einem Volumen von mehr als 1 m³ sind einmalig vor der Inbetriebnahme durch einen Sachverständigen überprüfen zu lassen. Alternativ kann ein nach dem Wasserhaushaltsgesetz anerkannten Fachbetrieb den ordnungsgemäßen Zustand bescheinigen.

Ob sich die Anlage innerhalb eines Wasserschutzgebietes befindet, kann den Übersichtskarten entnommen werden. Auch alle übrigen Anlagen müssen dem Stand der Technik entsprechen. Diese Anlagen werden durch das Umweltamt überwacht.

Für weitere Informationen stehen unsere Ansprechpersonen gern zur Verfügung.