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Bombe entschärft - Bewohnerinnen und Bewohner können in Wohnungen zurück

Kreis Minden-Lübbecke und Stadt Minden

Die Entschärfung der Bombe ist erfolgreich abgeschlossen. Die Bewohnerinnen und Bewohner können ab sofort wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Am 17. Januar 2018 war in der Windmühlenstraße in Minden eine 1000 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das betroffene Gebiet war mit einem Radius von 1200 Metern rund um den Fundort geräumt worden. Rund 3400 Bürgerinnen und Bürger waren von der Evakuierung betroffen. Der Krisenstab des Kreises, der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Minden sowie die Einsatzleitung des Kreises und der Feuerwehr Minden sind seit Mittag im Einsatz. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst ist ebenfalls seither vor Ort.

Hier eine Zusammenstellung der Fakten:

- Bombenfund 17. Januar 2018 Windmühlenstraße Minden, 1000-kg-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg mit zwei mechanischen Zündern.

- Evakuierungsradius 1200 Meter

- Polizei, Feuerwehr Minden, DRK und überörtliche Einsatzkräfte sind beteiligt

- Überörtliche Einsatzkräfte von Bielefeld, Gütersloh, Lippe und Herford kamen hinzu

- Die Stadt Minden hat ein Bürgertelefon eingerichtet unter Tel.: 0571 89866.

- Betroffen sind 3400 Bürgerinnen und Bürger sowie die Weser, der Mittellandkanal und die Bahnstrecke, es handelt sich um ein hauptsächlich von Firmen besiedeltes Gebiet.

- Anlaufpunkt ist die Primus-Schule, Olafstr. 5. Seit 19 Uhr fahren Evakuierungsbusse auf zwei Linien. Der Bustransfer läuft durchgehend und wird auch für den Rücktransfer sorgen.

- 30 Mitarbeitende der Stadt Minden informierten Anwohnerinnen und Anwohner die ihre Wohnungen verlassen. Einige Personen hatten sich geweigert, ihre Wohnungen zu verlassen.

Anlage: Ein Foto von der entschärften Bombe in Minden (Bildnachweis: Stadt Minden)