Seiteninhalt

Zwischenstand zum Breitbandausbau im Kreis Minden-Lübbecke

Zweite Stufe der Angebotsphase läuft

Aktuell läuft die zweite Stufe der Angebotsphase in Sachen Breitbandausbau im Kreis Minden-Lübbecke. Nach Auswertung und Abschluss der Angebote, wird mit einem Ergebnis im zweiten Quartal 2018 gerechnet. Voraussichtlich soll der Ausbau dann, abhängig vom Ergebnis des Angebotsverfahrens, in der zweiten Jahreshälfte 2018 beginnen. Der genaue Zeitplan zum Ausbau soll auf der Webseite des Kreises veröffentlicht werden sobald dieser feststeht.

Hintergrund:

Der Kreis Minden-Lübbecke koordiniert im Auftrag der Kommunen den Breitbandausbau in den Bereichen im Kreisgebiet, die laut Kriterien des Bundes unterversorgt sind. Dies ist dann der Fall, wenn weniger als 30 Mbit/s Datenleistung zur Verfügung stehen. Diese so genannten weißen Flecken werden mit Glasfasertechnologie erschlossen. Damit wird im Kreis auf eine nachhaltige Strategie gesetzt. Glasfaserkabel werden auf absehbare Zeit Stand der Technik sein und auch den zukünftig erwarteten hohen Datenmengen im Gigabitbereich gerecht.

Zur Umsetzung des Breitbandausbaus hat der Kreis Minden-Lübbecke Fördermittel beantragt. Knapp 15 Millionen Euro sollen seitens des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Zehn Prozent soll der Eigenanteil der Kommunen betragen, einen Betrag von gut 12 Millionen Euro soll das Land Nordrhein-Westfalen leisten.

Die Ausschreibung zum Breitbandausbau im Bundesförderprogramm wurde im September 2017, kurz nach der Übergabe des Förderbescheids des Landes NRW, gestartet.

In einem ersten Schritt der Angebotsphase zum Breitbandausbau im Kreis Minden-Lübbecke, fand eine Interessenbekundung statt. Die daran interessierten Bieter hatten die Möglichkeit, sich an der Teilnahme an der endgültigen Ausschreibung zu beteiligen. Diese startete Mitte Dezember. Hierzu wurden die teilnehmenden Unternehmen zur Abgabe eines Angebotes bis Mitte Februar aufgefordert.