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14.05.2021

Nationale Bildungsplattform soll 2023 starten

Auf einer bundesweiten Meta-Plattform sollen zukünftig digitale Inhalte für Schule, Ausbildung, Studium und Weiterbildungsangebote im Berufsleben vernetzt werden. Menschen jeden Alters und in jeder Lebenslage sollen dort passgenaue Angebote finden und direkt auf diese zugreifen können. Vorbilder für ein solches System finden sich in Estland, Singapur und den Vereinigten Staaten.

„Als Bundesregierung wollen wir damit für alle Menschen – von dem kleinen Schulkind bis zum Rentner - den übergreifenden Zugang zu digital gestützten Bildungsangeboten erleichtern und verbessern“, sagte Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, als sie am 28.4.2021 in Berlin den Startschuss für den Aufbau der nationalen Bildungsplattform gab. Es gehe nicht um eine neue Lernplattform und auch nicht um Konkurrenz zu bestehenden Systemen, sondern um eine Verknüpfung von bestehenden und neuen Angeboten. Auf der „Nationalen Bildungsplattform in einem digitalen Bildungsraum“ sollen daher später auch Zeugnisse und Abschlüsse verschlüsselt hinterlegt werden können und so eine „lebenslange Bildungreise“ ermöglicht werden.

Die Vision des digitalen Bildungsraums zielt somit darauf ab, bestehende und neue digitale Bildungsplattformen und Angebote zu einem auch im OZG-Kontext bundesweit und europäisch anschlussfähigen, nutzerzentrierten Ökosystem mit gemeinsamen Standards und offenen Schnittstellen zu verknüpfen: Für ein individuell passfähiges, flexibles und anschlussfähiges Lernen in der digitalen Welt. Für die Nationale Bildungsplattform sind bis 2025 insgesamt rund 630 Millionen Euro vorgesehen.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Quelle Bild: pixabay