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14.09.2021

"Die Gedanken sind Brei"

Sucht-/Drogengefährdung und -abhängigkeit entwickeln sich nicht von heute auf morgen

Einer möglichen „Sucht- bzw. Drogenkarriere" geht ein komplexes Geflecht von Ursachen voraus. Diese können in der Persönlichkeit des Betroffenen, seinem sozialen Umfeld und/oder der Anziehungskraft sowie Verfügbarkeit von Suchtmitteln und Drogen liegen.

Folglich können isolierte Bemühungen der Polizei, z.B. das Angebot an Drogen durch Bekämpfung des Rauschgifthandels zu verringern, das Problem allein nicht  lösen. Vielmehr ist es erforderlich, mittels präventiver Maßnahmen auch der Nachfrage nach Drogen entgegenzuwirken.

Die polizeiliche Drogenprävention ist integrativer Bestandteil der landesweiten Suchtprävention. Die polizeilichen Aktivitäten orientieren sich dabei maßgeblich an interdisziplinären Konzepten innerhalb bestehender Netzwerke. Die Polizei bringt hierbei insbesondere stoffkundliche, kriminologische und kriminalistische Sachkenntnis ein.

Die Hilfe der kriminalpolizeilichen Sucht- und Drogenprävention wird Schulen sowie Trägereinrichtungen bedarfsorientiert und flexibel angeboten. Bestehende Möglichkeiten sind:

  •  Vortragsveranstaltungen für Erwachsene (Eltern / Erziehungsverantwortliche / Lehrkräfte / Schulsozialarbeiter*innen / sonstige Betreuer*innen)
  •  Unterrichtseinheiten für Jugendliche / Heranwachsende (ab ca. 14 Jahren; eingebettet in ein pädagogisches Gesamtkonzept mit nach Möglichkeit vorangegangenem Elternabend und Lehrerinformationsveranstaltung)

 

Kontakt:

Doris Rohlfing
Tel.: 0571 - 8866 4704
E-Mail: doris02.rohlfing@polizei.nrw.de

Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke/Kriminalprävention

 


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