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Die sechs Module und ihre Inhalte

Erstes Modul: "Bilderbücher als Sprachlernort - Methodenvielfalt und Bilderbuchprojekte"

Die Teilnehmer*innen gewannen interessante Einblicke in die Vielfalt sprachförderlicher Arbeit mit Bilderbüchern. Unterschiedliche Methoden und Materialien für ein motivierendes Sprachenlernen wurden vorgestellt.

Termin am 20.09.2019
 


Zweites Modul: "Sprache und Umwelt, Landwirtschaft und Naturschutz - Sprache im Kontext neuer Medien - Kinder spielerisch ans Programmieren und Codieren heranführen - Sprache als Grundlage für Lösungsorientiertes Denken"

Große Anklang fanden die thematisch angebundenen Informationen uber Neue Medien in der Sprachbildung. Kinder können beispielsweise mit der "Futterbiene" frühzeitig entdeckerisch an das Programmieren herangeführt werden.

Termin am 22.11.2019
  


Drittes Modul: "Konfliktlösung mit Kindern mittels Sprache  - Kinder gehen gewaltfrei mit Konflikten um – Praktische Bausteine zur Gewaltprävention – Sprache als Lösungsansatz“

Hier ging es um das Recht von Kindern auf die eigene Meinung. Kommunikative Kompetenzen sind die Grundlagen für den positiven Umgang mit Meinungsverschiedenheiten. Kinder benötigen das notwendige „Handwerkszeug“, um Konflikte zu lösen.

Termin am 14.02.2020
  


Das Zwischenfazit zur Halbzeit:

Nach den ersten drei Modulen wurde bereits deutlich, wie motivierend und ertragreich gemeinsame Qualifizierungsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte sein können. Die gemeinsame Arbeit in den Tandems aus KiTa, Grundschule und Offenem Ganztag und der Austausch untereinander ist allen Akteuren ein wichtiges Anliegen.


Viertes Modul: "Qualität aus Kindersicht, Kinderrechte, Partizipation und Qualitätsentwicklung in Kita und Grundschule – Sprache als Grundlage für Mitbestimmung"

Welche Rechte haben Kinder? In welchen Bereichen und in welchem Umfang dürfen sie in Kita und Grundschule ihre Wünsche äußern und mitbestimmen?

Darum ging es im vierten Modul des Netzwerks Sprache IV, das unter Einhaltung der gebotenen Hygienemaßnahmen im großen Sitzungssaal des Kreishauses durchgeführt wurde. Es fand ein reger themenbezogener Austausch zwischen den Einrichtungen statt und natürlich waren die Erfahrungen während der Corona-Zeit ebenfalls Thema. Die Teilnehmenden konnten voneinander profitieren, da zahlreiche Ideen eingebracht wurden. Durch die intensive Zusammenarbeit können sie sich gemeinsam auf den Weg zu einer Übergangsgestaltung machen, in der Kinderrechte sowie größtmögliche Partizipation, beispielsweise in Form eines Kinderparlaments, berücksichtigt werden. Dabei spielt die Umsetzung der Selbstbestimmung von Kindern bezüglich ihrer körperlichen Bedürfnisse wie Essen, Kleidung und Ruhephasen sowie ihrer Aktivitäten ebenfalls eine wichtige Rolle.  

Termin am 25.09.2020


Fünftes Modul: "Tod, Trauer, Abschied nehmen – Sprache ist mehr als Sprechen – Was tun, wenn mir die Worte fehlen – Einsatz von Sprache in der Trauerarbeit/Planung des Transferprojekts

Das fünfte Modul des NW Sprache IV fand aufgrund der Corona-Pandemie als online-workshop statt. Der Moderatorin gelang es, das facettenreiche Thema Tod und Trauer sensibel zu behandeln. Die Teilnehmer*innen tauschten sich über das noch oft tabuisierte Thema sowohl auf persönlicher Ebene als auch bezüglich der Handhabe in den Einrichtungen aus. Es wurden überraschend viele und unterschiedliche Fragen gesammelt, die die Netzwerkteilnehmenden bezüglich des Themas Tod und Abschiednehmen beschäftigen:

Wie verhalte ich mich wenn ein Kind, Mitarbeitende oder Angehörige eines Kindes sterben? Wie komme ich diesbezüglich mit den Kindern ins Gespräch? Welche Begrifflichkeiten verwende ich? Wie kann ich vermeiden, etwas Falsches zu sagen? Wie gehe ich mit den Gefühlen der Kinder und den eigenen Gefühlen um? Wer im Team ist zuständig und geeignet für welche Aufgaben, wenn ein Todesfall eintritt?

Von pädagogischen Fachkräfte und Lehrer*innen wird viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl verlangt, wenn es um eine kindgerechte Auseinandersetzung mit der Thematik Tod und Trauer geht. Aber die Teilnehmenden erachteten es als wichtig und möglich, auch mit jüngeren Kindern offen ins Gespräch zu gehen und ihre vielfältigen Fragen hinsichtlich des Themas Sterben und Abschied ernst zu nehmen. Dabei unterstützen inzwischen auch themenbezogene Bücher sowie die folgende Broschüre:

»Finn kommt nicht wieder...« Vom Umgang mit Tod und Trauer in der Kita

Termin (online) am 03.12.2020

Wie geplant, erfolgt nach diesem Modul die Phase, in der die verschiedenen Einrichtungen eines Tandems ein gemeinsames Projekt entwickeln. Das nächste Treffen findet am 26.02.2021 digital statt.


Sechstes Modul: Präsentation der Transferprojekte aller Tandems und Vorstellung ihrer Erfahrungen und Ergebnisse/ Schriftliche Evaluation des Netzwerks und Abschluss

Dieses Jahr ist alles anders! Unter den Voraussetzungen der Corona-Pandemie umfasst das sechste Modul in diesem Jahr zwei Teile. Denn auch die Überganggestaltung von der Kita in die Grundschule sieht sich vor neue Herausforderungen gestellt. Die Kinder kommen mit anderen Erfahrungen in der Schule an als in der Vergangenheit. Die Fachkräfte und Lehrer*innen berichteten im ersten Teil des sechsten Moduls, dass Probleme wie Adipositas, mangelnde Motivation und Konzentrationsfähigkeit zugenommen haben. Ende Mai werden die Teilnehmer*innen dann im zweiten Teil ihre situationsbezogenen Sprach-Projekte vorstellen.

Termin (online) Teil 1 am 26.02.2021 und Teil 2 am 28.05.2021