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Interkulturelle Öffnung der Verwaltung

Unsere Gesellschaft ist vielfältig und von Zuwanderung geprägt. Im Kreis Minden-Lübbecke haben 91.775 Menschen einen Migrationshintergrund, was einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 29,6% entspricht (Stand 2019).
Wir möchten Teilhabe ermöglichen – das ist eine der zentralen Aufgaben eines Kommunalen Integrationszentrums und der Wunsch unserer Kreisverwaltung.

Schwerpunkt hierbei ist ein umfassendes Schulungsangebot für die Mitarbeiter*innen, das immer auf Selbstreflexion und die Auseinandersetzung mit bewussten und unbewussten Vorurteilen ausgelegt ist. Gleichzeitig geht es um Wissenserwerb zu den Themen Rassismus / Antirassismus, Inter- bzw. Transkulturalität und diskriminierungssensibler Sprachgebrauch. Es findet sich für alle Mitarbeitenden ein passendes Angebot, von der Führungskraft bis zu den Auszubildenden. So soll ein „Klima“ in unserem Haus entstehen, in dem sich alle Menschen wohl fühlen.

2023 ist die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke der Partnerinitiative des Landes NRW „Erfolgsfaktor Interkulturelle Öffnung - NRW stärkt Vielfalt“ eigetreten. Dies verdeutlicht, dass der bereits 2009 eingeschlagene Weg – die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ – beibehalten und weiter beschritten wurde.

Jährlich organisiert das Kommunale Integrationszentrum einen „Diversity-Tag“ und einen Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus, zu denen regelmäßig auch die Öffentlichkeit eingeladen wird.

In jedem Amt hat sich eine Führungskraft durch die Teilnahme an Schulungen zur „Diversity-Ansprechperson“ qualifiziert. Regelmäßig trifft sich ein Arbeitskreis, in dem diese Personen, aber auch weitere relevante, interne Akteur*innen an der weiteren Gestaltung der interkulturellen Öffnung zusammenarbeiten. Darüber hinaus besteht eine engere Vernetzung beispielsweise mit der Gleichstellungsstelle oder der Fachstelle NRWeltoffen.