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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Der Kreis Minden-Lübbecke hat zur Information seiner Bürger*innen ein so genanntes Dashboard eingerichtet. In diesem Dashboard finden Sie die jeweils aktuellen Fallzahlen für die kreisangehörigen Kommunen sowie weitere statistische Daten, Kontaktinformationen und Links zu anderen Institutionen.

Die tagesaktuellen Fallzahlen sowie weitere Informationen zur Situation in den Einrichtungen etc. finden Sie in unseren Medieninformationen.

Mit einem Klick auf die nachfolgenden Fragen können Sie die Informationen auf- und wieder zuklappen!

Bei Ihnen wurde das neuartige Coronavirus nachgewiesen (positiver Test)?

Wenn Ihr Test positiv war, dann tragen Sie das Virus in sich. Um eine Ansteckung anderer Personen und damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen, müssen Sie über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen zu Hause isoliert werden.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter der Nummer 116117. Besprechen sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch.

Sollten Sie sehr schwer erkrankt sein, kann eine Isolierung im Krankenhaus notwendig werden.

Die Labore informieren uns über Ihr positives Testergebnis; nach Erhalt der Meldung melden wir uns telefonisch bei Ihnen. Falls wir Sie - etwa, weil die Informationen nicht komplett sind - innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt der Nachricht nicht erreicht haben sollten, melden Sie sich bitte unter der E-Mail-Adresse infektionsschutz@minden-luebbecke.de und teilen uns folgende Informationen mit:

  • Vollständiger Name
  • Geburtsdatum
  • Telefonnummer
  • Anschrift

Gerne können Sie auch den im folgenden Downloadbereich zu findenden Ermittlungsbogen ausfüllen und uns zusenden. Auch Ihre Haushaltsangehörigen müssen im Regelfall eine Quarantäne einhalten und sollten ab dem Erhalt des positiven Testergebnisses zu Hause bleiben.

Hier finden Sie YouTube-Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Coronavirus.

Downloads

Sie hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person?

Bewahren Sie bitte die Ruhe und lesen Sie aufmerksam die folgenden Hinweise.

Zunächst müssen Sie unterscheiden, ob Sie Kontaktperson der Kategorie 1 oder 2 sind.

Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind nach der Falldefinition des Robert Koch-Institutes Personen, die engen Kontakt (mehr als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Krankheitssymptome zeigen. Wenn das auf Sie zutrifft, berücksichtigen Sie bitte die detaillierten Informationen, die wir hier für Sie zusammengestellt haben – insbesondere die Hinweise, wie Sie sich nun verhalten müssen. Ganz wichtig: Bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern!

Sie finden in unserem Informationspaket auch eine Liste für die Erfassung Ihrer Kontaktpersonen und ein Tagebuch zur Dokumentation Ihres Gesundheitszustandes. Bitte lesen Sie auch die darin enthaltenen Hinweise aufmerksam.

Sie hatten noch keinen Kontakt mit unserem Gesundheitsamt?

Wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sind und noch keinen Kontakt zu unserem Gesundheitsamt hatten: Bitte melden Sie sich per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de und nennen Sie uns in dieser Nachricht Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der wir Sie erreichen können. Geben Sie bitte außerdem an, ob Sie Symptome entwickelt haben. Zusätzlich bitten wir Sie, den Namen der erkrankten Person und das Datum des letzten Kontakts mit anzugeben.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 1

Hatten Sie zwar Kontakt, aber keinen engen Kontakt (weniger als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiiv getesteten Person und zeigen keine Krankheitssymptome, gehören Sie - nach der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts - zur Kategorie 2. Trifft dies auf Sie zu, bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage möglichst zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 2

Hatten Sie lediglich Kontakt zu einer Person, die nach der oben beschriebenen Falldefinition des RKI selbst Kontaktperson einer positiv getesteten Person ist? Dann gelten für Sie keine besonderen Handlungsempfehlungen. Bewahren Sie bitte die Ruhe, und berücksichtigen Sie weiterhin die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Wenn Sie Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), gelten sie damit als begründeter Verdachtsfall. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt nach vorheriger telefonischer Absprache.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Nummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Reisen Sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland ein?

Die Corona-Einreiseverordnung in NRW ist aufgehoben. Die unmittelbar auf dieser Verordnung beruhenden Quarantänemaßnahmen sind damit ebenfalls aufgehoben und beendet.

 

Rechtslage:

Mit Außervollzugsetzung von § 1 CoronaEinreiseVO besteht keine Quarantänepflicht mehr nach der Einreise in das Land Nordrhein-Westfalen.

Eine Meldepflicht besteht nach der Anordnung des Bundesministeriums für Gesundheit v. 05.11.2020 weiterhin.

Ferner kann das Gesundheitsamt gemäß der Bundesverordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten eine Testung verlangen.

Einreisende aus Risikogebieten können, bzw. sollten sich ab dem 5. Tag nach ihrer Einreise freiwillig und kostenlos beim Hausarzt oder im Testzentrum des Johannes-Wesling-Klinikums testen lassen. Bringen Sie hierzu bitte Ihre Reiseunterlagen mit.

 

Meldepflicht:

Wenn Sie aus dem Ausland zurückkehren oder auch erstmalig einreisen, melden Sie Ihre Einreise bitte über die Internetseite www.einreiseanmeldung.de an. Diese digitale Bestätigung ersetzt die bisherige papierbasierte so genannte „Aussteigekarte“. Diese kommt nur noch zum Einsatz, wenn die digitale Lösung nicht angewandt werden kann.

 

Bei der Dateneingabe wird zunächst überprüft, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Falls es sich um kein Risikogebiet gehandelt hat, muss die Eingabe nicht fortgesetzt werden. Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer sowie die Daten zu Ihrer Reise (Region/Land sowie Einreisedatum und ggf. weitere Details) an. Sie erhalten eine Bestätigung in Form einer pdf-Datei.

Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke kann Ihre Einreisedaten bei Bedarf abrufen.  

 

Ungeachtet dessen gilt:

Für den Fall, dass sich wider Erwarten in den kommenden Tagen Krankheitssymptome bei Ihnen einstellen sollten, begeben Sie sich bitte in eine häusliche Quarantäne. Die weitere Vorgehensweise in diesem Fall finden Sie unter dem beigefügten Link:

https://www.muehlenkreiskliniken.de/fileadmin/user_upload/muehlenkreiskliniken/pressemeldungen/2020/Corona_Infografik.pdf

 

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine E-Mail an einreise.covid@minden-luebbecke.de.

 

Risikogebiete:

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb von Deutschland, für die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik ein erhöhtes Risiko für eine Infektion bestand. Die Liste der Risikogebiete pflegt, aktualisiert und veröffentlicht das Robert-Koch-Institut hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html


Verstoß gegen Meldepflichten:

Beachten Sie die auszugsweise oben genannten Pflichten nicht, müssen Sie damit rechnen, dass Sie wegen einer Ordnungswidrigkeit ein entsprechendes Bußgeld bezahlen müssen.

Corona-Informationen in 20 Sprachen

Mehrsprachige Informationen

Aktuelle Informationen für Bürger*innen in vielen verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie beim Land NRW.

Sie sind erkrankt, ohne dass Sie kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten?

Haben Sie schwere Krankheitssymptome?

Bei schweren Symptomen - Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl - wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder - außerhalb der Sprechzeiten - an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Telefonnummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation bitte auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Haben Sie leichte Krankheitssymptome?

Bleiben Sie zuhause und schonen Sie sich. Sie müssen nicht in eine Arztpraxis fahren. Eine Krankschreibung können Sie auch telefonisch erhalten.

Weitere hilfreiche Informationen:

Sie müssen oder möchten auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden?

Im Kreis Minden-Lübbecke können sich symptomfreie Kontaktpersonen in den Abstrichzentren der Mühlenkreiskliniken testen lassen. Weitere Informationen zu diesen Testzentren finden Sie hier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Legen Sie hier bitte entweder die Mail des Gesundheitsamtes oder die Ordnungsverfügung vor, mit der Ihnen als Kontaktperson 1 die Quarantäne angeordnet wurde.

In allen Testzentren können Sie auch kostenpflichtige Corona-Tests machen. Die Kosten betragen 50 Euro. Sie können dort nur per EC-Karte zahlen.  

Wenn Sie als Kontaktperson Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), werden Sie damit zu einem „begründeten Verdachtsfall". Bitte melden Sie sich (nach vorheriger telefonischer Absprache) bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, um einen Abstrich und ggf. weitere Diagnostik durchführen zu lassen.

Zusätzlich können Sie die Infektionssprechstunden der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen.

Was bedeutet "Inzidenzzahl" und welche Einschränkungen gelten wann?

Die so genannte 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner*innen sich in einem bestimmten Gebiet insgesamt in den vergangenen sieben Tagen angesteckt haben. Die Fallzahlen des jeweiligen Tages für den Kreis Minden-Lübbecke gibt das Gesundheitsamt einmal pro Tag an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) in Düsseldorf weiter. Das LZG wiederum meldet die mitgeteilten Werte dann an das Robert-Koch-Institut (RKI), das dann die Inzidenzzahlen aller Gemeinden, Städte, Kreise und Bundesländer sammelt und zusammenträgt. Dort werden dann bundesweite Statistiken geführt, die den politischen Entscheidungsträger*innen zur Verfügung gestellt werden, damit diese ihre Entscheidungen möglichst fundiert und sachorientiert treffen können.

Gleichzeitig werden auch die aktuellen Fallzahlen im Gesundheitsamt natürlich weiterhin ermittelt. Weil sich die Weitergabe der Zahlen in der Informationskette vom hiesigen Gesundheitsamt bis zum RKI mitunter verzögern kann, können die entsprechenden Inzidenzwerte aufgrund der gemeldeten Zahlen voneinander abweichen. Die im Dashboard aufgeführte Inzidenzzahl ist die, die das nordrhein-westfälische LZG an das bundesweit arbeitende RKI weiterleitet. Dieser Wert ist für den Kreis Minden-Lübbecke der rechtlich bindende, weswegen wir ihn hier auf unserer Website und im Dashboard entsprechend veröffentlichen, um größtmögliche Transparenz gegenüber Medien und Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Welche Regelungen gelten für sogenannte Hotspots ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50?

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen gilt für den betroffenen Kreis bzw. die betroffene kreisfreie Stadt als sogenannter Hotspot die „Gefährdungsstufe 2“ mit folgenden Regeln:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Aktuelle Lage

Um die steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, haben sich Bund und Länder am 28. Oktober 2020 auf weitreichende neue Maßnahmen geeinigt. Sie gelten ab Montag, den 2. November, für vier Wochen. Die Neuregelungen werden derzeit aufbereitet und dann hier zur Verfügung gestellt.

Wie entwickelt sich die aktuelle Pandemiesituation im Kreisgebiet?

Regelungen für die aktuelle Inzidenzlage

Wegen der hohen Anzahl infizierter Personen gelten bis Ende November (30.11.2020) verschärfte Regelungen für alle Bürger*innen des Kreises Minden-Lübbecke.

Kontaktreduzierung in der Öffentlichkeit

Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands möglich. Für diese Treffen gilt eine Obergrenze von maximal 10 Personen.

Schließung von Freizeiteinrichtungen

Es werden viele Freizeiteinrichtungen geschlossen. Hierzu zählen

  • Theater, Opern, Museen, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Trödelmärkte, Kinos, Freizeitparks, Zoos und Tierparks
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten und Bordelle
  • Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen

Zutritt im Einzelhandel

Der Einzelhandel bleibt geöffnet. Pro 10 Quadratmeter der Verkaufsfläche darf aber nur ein*e Kund*in anwesend sein.

Schulen und Kindertagesstätten

Sowohl Schulen als auch Kindergärten und Kindertagesstätten etc. bleiben dauerhaft geöffnet. Alle Schüler*innen müssen im Schulgebäude und auf dem Schulgelände eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Ab der Jahrgangsstufe 5 gilt diese Maskenpflicht auch im Unterricht und am Sitzplatz. Sie gilt nicht für die Primarstufe, solange sich Schüler*innen im Klassenverband im Unterrichtsraum aufhalten. Zudem muss alle 20 Minuten eine Stoßlüftung vorgenommen werden; auch während der Pausen ist für die Lüftung zu sorgen. Zudem soll Querlüftung, wo immer es möglich ist, durchgeführt werden.

Gastronomiebetriebe

Alle Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Zur Lieferung oder Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause darf der Betrieb aufrechterhalten werden.

Dienstleistungen und Heilberufe

Dienstleistungen wie Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind untersagt. Medizinisch notwendige Behandlungen bei Physio- und Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Hörgeräteakustiker*innen, Optiker*innen oder orthopädisches Schuhmachern bleiben weiter möglich. Dienstleistungen des Friseurhandwerks sowie der Fußpflege bleiben unter bestehenden Auflagen zur Hygiene erlaubt.

Sie suchen Informationen zur Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft Ihnen, festzustellen, ob Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Sie sich und andere schützen. Infektionsketten können so schneller unterbrochen werden.

Die App ist ein Angebot der Bundesrepublik Deutschland. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie können sie kostenlos im App Store und bei Google Play herunterladen.

Weitere Informationen zur App finden Sie hier:

Hier können Sie die App herunterladen:

Für alle technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App hat das Robert-Koch-Institut eine Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Samstag zwischen 7:00 Uhr und 22:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 erreichbar.

Falls Sie einen Hinweis aus der Corona-Warn-App erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de.

Sie sind Fachkraft / niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und hätten gern allgemeine Hinweise?
Bitte senden Sie uns eine E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de, und nennen Sie uns darin auch Ihre Rufnummer. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Hier finden Sie außerdem Fachinformationen des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus.
Sie sind niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und müssen einen Corona-Fall melden?
Bitte nutzen Sie das hier verlinkte Meldeformular, um dem Corona-Fall zu melden. Senden Sie es bitte mit dem Laborbefund an die Faxnummer 0571 807-38350.
Sie suchen Informationen für Unternehmen, Betriebe und Selbstständige?
Das Coronavirus und die damit verbundenen Restriktionen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Der Kreis Minden-Lübbecke bietet im Rahmen seines Standortportals viele Informationen sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote an. Mehr Informationen dazu finden Sie direkt im Standortportal.
Sie suchen Beratungsangebote für den Corona-Familienalltag oder Tipps für das Lernen Ihrer Kinder zuhause?
Die kreiseigene Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen bietet Ihnen konkrete Hilfsangebote sowie kostenfreie Beratung an.
Sie möchten wissen, welche Einschränkungen oder Restriktionen mit dem Coronavirus verbunden sind?

Die Landesregierung NRW hat umfangreiche Maßnahmenpakete beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu gehören beispielsweise so genannte kontaktreduzierende Maßnahmen. Ziel ist es, die Ansteckungsgefahr in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens weiter zu reduzieren. Alle aktuellen Regelungen des Landes NRW - beispielsweise zu Kontaktverbot, Maskenpflicht und ähnlichen Regelungen - finden Sie hier.

Der Kreis Minden-Lübbecke hat außerdem eine Allgemeinverfügung zu dieser Thematik erlassen. Sie finden sie im aktuellen Amtlichen Kreisblatt.

Sie möchten sich telefonisch informieren?
Wir bemühen uns, Sie umfassend und direkt zu informieren. Neben den Informationen auf dieser Internetseite haben wir zusätzlich ein Bürger*innentelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0571 807-15999 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr (Montag bis Samstag) und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Montag bis Donnerstag).
Wie sieht die Arbeit des Gesundheitsamts im Moment aus?

Mit den ersten Corona-Fällen im Kreisgebiet Anfang März, hat sich auch die Arbeit im Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke grundlegend verändert. Mitarbeitende aller Abteilungen – Kinder-und Jugendgesundheit, Sozialpsychiatrie, amtsärztliche Gutachter*innen und die Verwaltung im Gesundheitsamt, unterstützen seitdem die Kolleg*innen aus dem Hygiene- und Infektionsschutz, die mit der Corona-Pandemie beschäftigt sind. „Bereits seit Ende Januar 2020 wurden im Gesundheitsamt Vorbereitungen für die sich anbahnende Pandemie getroffen“, sagt Dr. Elke Lustfeld, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Durch die Corona-Pandemie gehört zu den Hauptaufgaben des Gesundheitsamtes aktuell das Kontaktieren und Informieren von Erkrankten und das Nachverfolgen von Infektketten. Hierfür werden sogenannte „Ermittlungsteams“ organisiert, eingearbeitet und koordiniert.  Auch das Erstellen von Quarantäneverfügungen und die Übermittlung tagesaktueller Meldungen an die obere Gesundheitsbehörde, die Arbeit im Krisenstab sowie der regelmäßige enge Kontakt und Austausch mit Kliniken und Arztpraxen und zum Landeszentrum für Gesundheit, gehört seit Monaten schon zum neuen Tagesgeschäft im Gesundheitsamt. „Es werden weiterhin Fragen zu Hygiene und Infektionsschutz, Prüfungen in medizinischen Hilfsberufen, Leichenschauen und andere dringende Aufgaben im Gesundheitsamt erledigt, soweit das in der aktuellen Situation möglich ist“, so Lustfeld. Personelle Verstärkung gibt es aus anderen Ämtern der Kreisverwaltung, durch die Berufsakademie der Mühlenkreiskliniken und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Weiterhin werden auch Containment Scouts vom Robert-Koch-Institut eingesetzt; zudem wurde mittlerweile ein Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gestellt, um die Nachverfolgung zu ermöglichen.

In Einrichtungen wie Schulen, Altenheimen, Rehabilitationseinrichtungen, aber auch seitens der Öffentlichkeit oder bei Mitarbeitenden aus dem Haus, bei medizinischen Assistenzberufen und vor allem am Bürgertelefon gibt es aktuell viele Fragen, die sich hauptsächlich an das Gesundheitsamt richten und die ebenfalls bearbeitet werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit – und damit weitere Maßnahmen – erfordern Erkrankungen von Risikogruppen oder aus Bereichen mit besonderem Risiko wie zum Beispiel Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Altenpflege- und Betreuungseinrichtungen.

Bei Ausbrüchen von COVID 19, das heißt ab zwei bestätigten und zusammenhängenden Fällen, werden weitere Maßnahmen in den Einrichtungen eingefordert und begleitet. Dazu gehören Ausbruchsmanagement, intensive Beratung und Anordnung weitergehender Maßnahmen wie Aufnahmestopp, Anpassung der Hygienepläne an das Ausbruchsgeschehen, Umgang mit erkrankten und erkrankungsverdächtigen Personen und vieles mehr.

„Es handelt sich um ein dynamisches Geschehen, daher müssen die erstellten Konzepte und Informationen laufend mit den sich ändernden Vorgaben des RKI und der Landesministerien abgestimmt und angepasst werden“, sagt Dr. Elke Lustfeld.

Weiter kommen organisatorische Arbeiten dazu. So erfassen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes in einer Übersicht die Erkrankten, die häuslichen Quarantänen und sensible Berufe allgemein und Erkrankungen in sensiblen Berufen. Hinzu kommt eine Liste der Menschen, die sich über das Bürgertelefon gemeldet haben und eine Bestätigung der Quarantäne - das heißt eine formelle Ordnungsverfügung - brauchen, sowie Listen von Reiserückkehrer*innen und eine Liste der Personen im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen. All diese Listen dienen als Arbeitsgrundlage und müssen gepflegt werden.

Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen

Land NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Nummer 0211 9119 1001 zu erreichen.

Bundesgesundheitsministerium

Auch vom Bundesgesundheitsministerium gibt es eine Hotline zum Coronavirus, die Sie von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr unter der Nummer 030 346465100 erreichen.

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