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Rund um die Impfung

Viele Informationen rund um Impfstoffe, die Impfung an sich und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts. Die Informationen dort sind tagesaktuell und helfen Ihnen dabei, sich einen guten Überblick über das Thema Impfung zu verschaffen. Auf unserer Seite informieren wir Sie daher speziell über die Themenbereiche, die Sie als Bürger*in des Kreises Minden-Lübbecke betreffen, sowie über die lokalen Besonderheiten im Kreisgebiet.

Hierzu zählen die folgenden Fragen:

Wie laufen die Impfungen ab, und wer darf sich impfen lassen?

Seit Donnerstag, 6. Mai 2021 können folgende Personengruppen über die Terminbuchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigungen (Tel.: 0800 116117 02 oder Internet: www.116117.de) einen Impftermin buchen:

  • Menschen mit Vorerkrankungen
  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten
  • Lehrer*innen sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakt
  • Gerichtsvollzieher*innen
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richter*innen und Staatsanwält*innen
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Weitere Informationen: https://www.land.nrw/corona

Beachten Sie bitte, dass Sie ohne eine vorherige Terminvereinbarung das Impfzentrum nicht betreten können und auch keine Impfung erhalten.

Weiterhin gibt es ein Bürger*innentelefon zur Coronaschutzimpfung unter der Telefonnummer 0211 9119-1001 (Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa-So 10-18 Uhr).

Mehrsprachige Informationen finden Sie unter

Wo finden die Impfungen statt?

Der Kreis Minden-Lübbecke hat ein Impfzentrum eingerichtet. Dieses befindet sich in der Sporthalle in Hille-Unterlübbe. Bitte beachten Sie, dass Sie ohne einen vorher vereinbarten Termin das Impfzentrum nicht betreten können! Das Impfzentrum liegt in unmittelbarer Nähe zur B 65 und liegt in der Schulstraße 18, 32479 Hille. Das Impfzentrum ist auch mit dem Bus gut zu erreichen. Die OWL Verkehr informiert Sie gern telefonisch über die entsprechenden Anreisemöglichkeiten:

  • Tarif- und Fahrplanauskunft der OWL Verkehr: 05231 977681
  • Corona-Hotline der OWL Verkehr: 05231 / 9778002

Für Patient*innen mit

  • Pflegebedürftigkeit mit Pflegegrad 4 oder 5,
  • Pflegebedürftigkeit mit Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung oder
  • Schwerbehinderung mit Merkzeichen aG, Bl oder H im Schwerbehindertenausweis

besteht gegebenenfalls ein Anspruch auf Verordnung von Krankenfahrten durch die*den Hausärzt*in. Wenden Sie sich bitte vor Fahrtantritt an Ihre Krankenkasse, um das weitere Vorgehen zu klären.

Für den Fall, dass Ihnen keine Fahrgelegenheit zur Verfügung steht, sind verschiedene Unterstützungsangebote in den kreisangehörigen Kommunen in Planung bzw. auch schon umgesetzt:

Petershagen

  • ehrenamtliche Hilfsangebote in den Ortsteilen Frille und Quetzen
  • für Empfänger*innen von Sozialleistungen prüft die Stadtverwaltung die Kosten für die Anreise zum Impfzentrum; Ansprechpartnerin ist im dortigen Sozialamt der Stadt die Mitarbeiterin Frau Schultz

Lübbecke

  • Servicetelefon der Impfpatenschaftsinitiative von Diakonie, Caritas und DRK unter 05741 230356 (Mo-Fr 9-12 Uhr) sowie bruecke@diakonie.de

Hüllhorst

  • Vermittlung von Fahrten unter der Telefonnummer 05744 9315-500

Stemwede

  • der Verein Fahrdienst Stemwede vermittelt Hilfe durch Ehrenamtliche unter der Telefonnummer 05745 78899770

Minden

  • für Mindener*innen bietet montags bis freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr der Seniorentreffpunkt Johanniskirchhof eine telefonische Unterstützung unter der Nummer 0571 64576484 an, hierbei kann in besonderen Einzelfällen auch bei der Vermittlung eines Fahrdienstes geholfen werden

Rahden

  • Hiflesuchende können sich an die Zentrale der Stadt Rahden unter der Telefonnummer 05771 73-0 wenden, es besteht ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen

Wann bin ich mit meiner Impfung an der Reihe?

Da die Menge des vorhandenen Impfstoffs begrenzt ist, hatte das Bundesgesundheitsministerium in Absprache mit einer Konferenz aus verantwortlichen Personen aus Bund und Ländern ursprünglich die Reihenfolge der Impfungen in einer speziellen Verordnung festgelegt. Die Reihenfolge basierte auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts.

Die Impfpriorisierung ist seit Juni 2021 aufgehoben. Weitere Informationen zur zeitlichen Abfolge erhalten Sie direkt bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.