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Aktuelles/Presse

16. Oktober 2018:

Schule und Erziehung in den Herkunftsländern neu zugewanderter Kinder -
 „Spannend, beeindruckend, berührend“: Lehrer und Schulsozialarbeiter informieren sich bei Workshop-Reihe

Wie erziehen Familien in anderen Ländern ihre Kinder? Wie funktioniert dort das Schulsystem? Wie erleben geflüchtete Familien ihre Ankunft in Deutschland? – Um diese  Fragen ging es in drei Modulen eines Workshops für Lehrerinnen, Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus den Primarschulen. „Schule und Erziehung in den Herkunftsländern neuzugewanderter Kinder“ war der Titel der Workshop-Reihe im Kreishaus in Minden, zu der das Kommunale Integrationszentrum Minden-Lübbecke in Kooperation mit dem Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e.V. aus Oerlinghausen eingeladen hatte. Die Reihe gehört zum Projekt E-Course, das von der Europäischen Kommission durch das Programm Erasmus+ gefördert wurde. Es zielt auf die Verbesserung der Teilhabe sowie der schulischen Leistungen von Kindern mit Migrationsgeschichte und geflüchteten Kindern in der Grundschule.

Unter der Moderation von Laura Przybyla (von der Heimvolkshochschule St. Hedwigshaus, Oerlinghausen) bekamen die 13 Teilnehmenden Einblicke von Experten aus Syrien und Afghanistan in die Lebensrealität neuzugewanderter Kinder und deren Familien. Im ersten Modul ging es um Erziehungsvorstellungen und das Familienleben in den verschiedenen Kulturen. Modul 2 verglich das Schulsystem in den Herkunftsländern mit dem deutschen. Das dritte Modul informierte über das Ankommen als Flüchtling in Deutschland. Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Es ist gut, dass die Referenten ihre Erfahrungen nach außen tragen“, „(…) sehr spannend und beeindruckend, berührend… man bekam ein Gesicht zu all den Erzählungen… es wird greifbarer“, „Kinder mit anderen Augen zu sehen ist sehr wichtig und auch einmal eine gelungene Integration wie bei den Referenten zu sehen und zu erleben. Es ist wichtig, die Probleme zu kennen, aber auch zu erfahren, wie sie konkret gelöst werden konnten“.

Foto: Die Teilnehmerinnen des Workshops sowie die Moderatorin Laura Przybyla (3. V.r.) mit den Referenten Sana Barakzai (4.v.r.) und Karim Suleimann (2.v.r.).

Foto: Peter Wienczny/Kreis Minden-Lübbecke


08. Oktober 2018:

Kreis Minden-Lübbecke veranstaltet Fachtag für Menschen mit Einwanderungshintergrund und Ehrenamtliche

In jedem Land gibt es andere Regeln und Gesetze, aber auch viele ungeschriebene Umgangsformen für das gesellschaftliche Miteinander. Für Menschen, die neu in ein Land kommen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, können Wegweiser und gute Tipps oft hilfreich sein. Darum ging es beim zweiten Fachtag für Geflüchtete, Migranten und Ehrenamtliche im Kreishaus in  Minden. Landrat Dr. Ralf Niermann appellierte in seiner Begrüßung an die rund 60 Teilnehmenden, unsere demokratische Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Nach der positiven Resonanz des ersten Fachtags 2017 hat das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke den Tag wieder gemeinsam mit den Kooperationspartnern von der Agentur für Arbeit, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der Kreispolizeibehörde und den Frühen Hilfen des Kreisjugendamtes organisiert.

Ziel des Fachtages war, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und kulturellen Hintergründen zusammenzubringen und ihnen praktische Hilfe für ihren Alltag anzubieten. In den vier Workshop-Phasen konnten sich die Teilnehmenden über die Themen „Wege in die Ausbildung“, „Verkehrssicherheit“, „Das deutsche Schulsystem“, „Stromkosten senken“, „Bezug der eigenen Wohnung“ und „Richtig heizen“ informieren. In den Pausen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Infoständen der Verbraucherzentrale, den Frühen Hilfen, dem Team für unbegleiteten minderjährige Flüchtlinge, der AG Miteinander und des Kommunalen Integrationszentrum zu besuchen. Der Fachtag wurde durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


04.September 2018:

Der Elternratgeber Schule ist jetzt auch in den Sprachen Arabisch, Englisch und Französisch verfügbar!

Den Ratgeber in den verschiedenen Sprachen zum Herunterladen finden Sie hier:

Elternratgeber Schule


24. August 2018:

Neuer Elternratgeber:

Eltern und Schule gemeinsam für starke Kinder

Eltern und Schule – zwei Partner, die die gute Entwicklung eines Kindes hervorbringen können, wenn sie gemeinsam und unterstützend zusammenarbeiten. Wenn das eigene Kind in die Schule kommt, stehen viele Eltern vor neuen Herausforderungen: Welche Anforderungen werden an mein Kind in dieser Schule gestellt? Sind es dieselben wie zu meiner Schulzeit? Was erwartet die Schule von mir als Elternteil? Wo ist meine Unterstützung gewünscht und unabdingbar? Wie kann ich mein Kind gemeinsam mit der Schule bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen?

Damit neu zugewanderte Eltern sowie Eltern mit und ohne Migrationsgeschichte sich besser im System Schule mit seinen Anforderungen aber auch vielen Möglichkeiten zurecht finden können, hat das Kommunale Integrationszentrum Minden-Lübbecke einen Ratgeber für Eltern zur Unterstützung ihrer Kinder in der Schule erstellt. Darin wird kurz und einfach über die Schulpflicht, die Schulordnung und das Verhalten in der Schule informiert, außerdem darüber, wie man sein Kind krankmeldet und entschuldigt. Ebenso werden die Themen „Schulsachen“ und „Frühstück“ angesprochen und Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern in der Schule aufgezeigt sowie mögliche Hilfestellungen, die sie ihren Kindern zu Hause geben können.

Den Flyer finden Sie zum Herunterladen hier:

Elternratgeber Schule

Er ist neben einer deutschen Fassung demnächst auch in Arabisch, Englisch und Französisch zu erhalten. Eine Druckfassung kann bei Bedarf bei Patricia Intemann, Tel.: 0571-807-21710 / E-Mail: p.intemann@minden-luebbecke.de angefordert werden.


10. JUli 2018:

Neu erschienen:

Infobrief Nr. 19 der Bildungsregion Minden-Lübbecke


11. Juni 2018:

6. Deutscher Diversity-Tag

 „Zeigen Sie Flagge für Vielfalt“ - War das Motto des diesjährigen bundesweiten Diversity-Tages am Dienstag, 5. Juni 2018. Auch die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke als Mitunterzeichnerin der Charta der Vielfalt beteiligte sich wieder wie in den letzten Jahren an dem bundesweiten Aktionstag.

Dieses Mal stand ein Vortrag von Dr. Mark Terkessidis auf dem vom Kommunalen Integrationszentrum gestalteten Programm. Er referierte lebendig und weitsichtig zum Thema „Vielheit und Zusammenarbeit. Ein Perspektivwechsel für die postmigrantische Gesellschaft“. Dr. Mark Terkessidis ist Politikwissenschaftler und Psychologe und gilt in der Migrationsforschung als anerkannter Experte für interkulturelle Öffnungsprozesse.

Die anschließende Diskussionsrunde machte deutlich, wie vielfältig und komplex die Gesellschaft und damit auch die Arbeit der Verwaltungsbeschäftigten bereits ist. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie externe Gäste waren der Einladung gefolgt. Damit rückt der Kreis Minden-Lübbecke das Thema kulturelle Vielfalt  in den Fokus. „Vielfalt, das bedeutet nicht nur unterschiedliche Herkunft oder Nationalität, sondern betrifft ganz verschiedene Dimensionen, die jeden Einzelnen von uns ausmachen: Alter, Geschlecht, religiöse Weltanschauung, Behinderung und sexuelle Orientierung sind da nur einige Kategorien als Beispiel“, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann zu Beginn der Veranstaltung. „Flagge zeigen für Vielfalt - Das ist gerade in unserer modernen Gesellschaft bedeutend. Weltoffenheit und Wertschätzung von vielfältigen Beschäftigten spielen in unserer heutigen Arbeitswelt eine entscheidende Rolle“. 

Foto: Dr. Anna Berlit-Schwigon/Leitung Kommunales Integrationszentrum, Referent Dr. Mark Terkessidis, Antje Gieselmann/ Leitung Schulamt Kreis Minden-Lübbecke, Landrat Dr. Ralf Niermann

Foto: Sarah Golcher/ Kreis Minden-Lübbecke


8. Juni 2018:

Ehrenamtskarte NRW für den Kreis Minden-Lübbecke

Die ersten Anträge zur Ehrenamtskarte NRW können ab dem 1. Juli 2018 gestellt werden. Die Ehrenamtskarte steht für den Ausdruck von Wertschätzung und Anerkennung für großes ehrenamtliches Engagement. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

www.minden-luebbecke.de/Projekte/Ehrenamtskarte-NRW


7. Juni 2018:

Der Termin für den nächsten kreisweiten Fachtag steht fest

Am 28. September wird das Kommunale Integrationszentrum einen ganztägigen Fachtag für Migrantinnen, Migranten und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit anbieten. Geplant sind mehrere Workshops und Informationsstände. Veranstaltungsort wird das Kreishaus in Minden sein. Nähere Informationen zum Fachtag werden noch bekannt gegeben.


23. Mai 2018:

Neu erschienen:

Übersicht der Sprachförderangebote im Kreis Minden-Lübbecke für das Jahr 2018


6. Mai 2018:

Onlineversion der Broschüre "Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis"

Die Broschüre "Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis - Verzeichnis der Praxen mit Fremdsprachenkenntnissen" steht jetzt auch online zur Verfügung. Gedruckte Exemplare können noch beim Kommunalen Integrationszentrum nachgefragt werden. Die Online-Version finden Sie hier:

Broschüre: Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis


8.März 2018:

Integrationsstaatssekretärin Güler besucht Kommunales Integrationszentrum im Kreis Minden-Lübbecke

Integrationsstaatssekretärin Serap Güler besuchte das KI Minden-Lübbecke am 8. März 2018. Neben dem KI, das seine Aufgabenschwerpunkte anlässlich des Besuchs präsentierte, stellten sich auch zwei Kooperationspartner des KI vor: der Verein MitMenschen aus Espelkamp sowie die Verbraucherberatung.

Staatssekretärin Güler lobte bei ihrem Besuch im Kreis Minden-Lübbecke die Arbeit der Einrichtungen: „Für die bessere Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort sind die Kommunalen Integrationszentren mittlerweile unverzichtbar. Die Landesregierung wird der kommunalen Integrationsarbeit neue Struktur verleihen und hat vereinbart, die Voraussetzung für eine auskömmliche Finanzierung der Einrichtungen aus Landesmitteln bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 zu sichern. Bei aller berechtigten Aufmerksamkeit für die Neuzugewanderten, sollten wir nicht diejenigen aus dem Blick verlieren, die bereits dauerhaft hier leben.“


16 Februar 2018:

Einbürgerungsfeier

Ein weiter Weg liegt hinter ihnen, und viele haben lange auf diesen Tag gewartet: Insgesamt knapp 500 Menschen aus 49 Staaten sind in diesem Jahr im Kreis Minden-Lübbecke (276) und der Stadt Minden (220) neu eingebürgert worden. Die meisten kamen aus der Türkei, Syrien und Großbritannien, rund 120 sind der Einladung des Kreises und der Stadt Minden zu einer gemeinsamen Einbürgerungsfeier gefolgt. In der Aula des Leo-Sympher-Berufskollegs in Minden hießen Landrat Dr. Ralf Niermann und Bürgermeister Michael Jäcke die neuen Staatsbürger gemeinsam mit den Bürgermeistern der Stadt Bad Oeynhausen Achim Wilmsmeier und der Stadt Petershagen Dieter Blume sowie vielen weiteren stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und Landtagsmitgliedern herzlich im Kreisgebiet willkommen. Zusammen mit der Stadt Minden hatte das Kommunale Integrationszentrum des Kreises die Veranstaltung organisiert. (Mehr dazu finden Sie im Infobrief Nr.18)


Februar 2018:

Neu erschienen:

Wegweiser 2018 für junge geflüchtete Menschen im Kreis Minden-Lübbecke


 

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