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Aktuelles/Presse

10. Januar 2020

Gymnasium der Stadt Rahden neu im SoR/SmC-Netzwerk. Herzlich willkommen!

Am 10. Januar 2020 wurde das Gymnasium Rahden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung mit dem Titel „Schule ohne Rassismus/ Schule  mit Courage“ ausgezeichnet.

Nach vorausgegangenem intensiven Coaching und auf Eigeninitiative der Schülervertretung konnte das Gymnasium Rahden unter Leitung von Herrn Haverkamp am Freitagvormittag die Urkunde entgegennehmen. Bürgermeister Dr. Bert Honsel, Schulleiter Matthias Haverkamp, Projektpatin Ingrid von Mitzlaff, Regionalkoordinatorin Susanna Bormann u.a. würdigten in anerkennenden Worten die bisherigen Leistungen der Schule, allen Formen der Diskriminierung aktiv vorzubeugen. Es seien nämlich nicht Systeme und Strukturen, Artikel und Paragrafen, die Courage zeigten, sondern beherzt handelnde Menschen. Ingrid von Mitzlaff ergänzte weiterhin: „SOR/SMC muss sein, weil jeder Mensch ein Recht darauf hat, mit Respekt und Wertschätzung behandelt zu werden. Vorurteile, Ausgrenzung und Gewalt führen zu Angst und Leid. Sie zerstören die Grundlagen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Schule bietet viele Chancen, um ein gutes soziales Miteinander einzuüben und das Rahdener Gymnasium zeigt hier schon ein hohes Engagement.“

Mit Ingrid von Mitzlaff, der ehemaligen Schulleiterin des Gymnasiums, hat eine engagierte und beherzte Persönlichkeit die Patenschaft für das Projekt SOR-SMC übernommen und wird das Gymnasium Rahden auf seinem weiteren Weg begleiten.  Wir danken ihr dafür.

Foto: Juli Schürmann


17. Dezember 2019

Stärkung der demokratischen Werte, der Vielfalt und Toleranz

Kreis Minden-Lübbecke verleiht Demokratiepreis an drei Schulen

„Dem Kreis Minden-Lübbecke ist es wichtig, die demokratischen Werte in unserer Gesellschaft zu stärken“, sagt Kreisdirektorin Cornelia Schöder. Im Kreishaus in Minden zeichnete sie drei Projekte von insgesamt neun Schulen aus, die sich in ihren Ideen in besonderem Maße mit den Grundwerten der Demokratie auseinandergesetzt haben. „Projekte zur Stärkung von Toleranz und Vielfalt sollen unterstützt werden. Aus diesem Grund hat der Kreis die Ausschreibung gestartet“, so Schöder weiter.                                                                                                                                                                                  

Die drei Gewinner sind die Grundschule Hohenstaufenschule und die Grundschule Domschule Minden mit ihrem Projekt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – Ein Film über das Grundgesetz sowie die Schule Mindenerwald Hille und die Grundschule am Auewald Espelkamp mit dem Projekt  „Wir bauen eine Friedensbrücke - Demokratie leben-erleben-mitgestalten“, außerdem das Projekt „27. Januar - Holocaust-Gedenktag“ vom Herdergymnasium, dem Ratsgymnasium, dem Besselgymnasium, dem Weserkolleg und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden. Die drei Gewinnerprojekte haben sich gegen 13 weitere Projekte durchgesetzt und wurden mit einer finanziellen Zuwendung von jeweils 500 Euro ausgezeichnet. „Die Entscheidung hat sich die Jury nicht leicht gemacht, denn in allen eingereichten Projekten steckt sehr viel Engagement“, sagt Susanna Bormann, Regionalkoordinatorin des SoR/SmC-Programms im Kommunalen Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke.

Der Wettbewerb nimmt Bezug auf das Programm „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ (SoR/SmC). Das Kommunale Integrationszentrum startete 2014 mit der Begleitung von vier SoR-Schulen, inzwischen sind 18 Schulen im Kreis Minden-Lübbecke beteiligt. Bei dem Wettbewerb konnten Vorhaben und Projekte eingereicht werden, die in Kooperation von einer SoR-Schule und einer Schule, die derzeit noch nicht am SoR-Programm teilnimmt, stattfinden. „In der öffentlichen Debatte werden verstärkt seit der Zuwanderung von Geflüchteten 2015 Thesen aufgegriffen, die die gesellschaftlichen Werte und die demokratische Gesellschaft in Frage stellen, so dass das Thema der gemeinsamen Demokratiebildung immer wichtiger wird, um langfristig Strukturen für ein starkes demokratisches Miteinander zu schaffen“, sagt Kreisdirektorion Cornelia Schöder in ihrer Begrüßung. Das Projekt sollte daher den Grundideen des Schule ohne Rassimus-Projekts entsprechen, das sind: Stärkung der Demokratie, der Menschenwürde, des Respekts, der Toleranz und der Chancengleichheit und Projekte gegen jede Art von Diskriminierung und Ausgrenzung.

Hintergrund:

Das Kommunale Integrationszentrum im Kreisschulamt koordiniert die Arbeit der Schulen des Kreises Minden-Lübbecke im Bereich der Demokratieerziehung und begleitet Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aller Schulformen bei der Umsetzung des Bundesprogramms „Schule ohne Rassismus/Schule mit Courage“ (SoR). Im Juni 2019 hat der Kreisausschuss beschlossen, erstmalig einen Demokratiepreis zur Stärkung der Demokratiebildung an Schulen im Kreis Minden-Lübbecke auszuschreiben. Dem Kreis Minden-Lübbecke war es wichtig, nicht nur die SoR-Schulen bei ihrer Arbeit im Bereich Demokratieerziehung zu begleiten und zur Durchführung weiterer Projekte zu ermutigen, sondern auch neue Schulen für das Thema Demokratie zu gewinnen. Mit dieser Ausschreibung sollte eine qualitative Weiterentwicklung erzielt werden. Es konnten dabei Projekte eingereicht werden, die in Kooperation von einer SoR-Schule und einer Schule, die nicht am SoR-Programm teilnimmt, stattfinden. Das Ziel ist, schul- und schulstufenübergreifende Projekte zur Demokratieerziehung und Antirassismusarbeit zu fördern.

Fotos (Janine Küchhold/Kreis Minden Lübbecke):
1: Die Gewinner des Demokratiepreises
2: Die Vertreterinnen und Vertreter der 16 Projekte


9. Dezember 2019

"Fit für die Wohnung" - "Vermieter gesucht"

Neue Schulungsreihe im Kreis Minden-Lübbecke für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

Wie finde ich eine Wohnung? Was muss ich bei der Mülltrennung beachten? Wann sind Ruhezeiten einzuhalten? Als Mieter gibt es Vieles zu beachten und eine Mietwohnung zu finden ist nicht einfach. Besonders für neu Zugewanderte ist es schwer, passenden Mietraum zu finden. Dabei spielen begrenzte Rahmenbedingungen, wie die eingeschränkten Möglichkeiten in städtischen Unterkünften und die sogenannte Wohnsitzauflage eine Rolle. So grenzt eine Wohnsitzauflage den Aufenthaltsort lokal ein und schließt Anmietungen von Wohnraum in Nachbarkommunen aus.

Hinzu kommen Herausforderungen, wie Sprachbarrieren, unbekannte Regeln und Gesetze und auch ungeschriebene Umgangsformen, die neu Zugewanderten die Wohnungssuche erschweren.

Unterstützen soll hier die neue Schulungsreihe „Fit für die Wohnung“, die gemeinsam vom Kommunalen Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke und den Integrationsbeauftragten aus den Städten und Gemeinden Espelkamp, Hüllhorst, Petershagen, Porta Westfalica, Preußisch Oldendorf und Rahden entwickelt wurde.  In fünf Modulen erfahren neu Zugewanderte wichtige Grundlagen für ein erfolgreiches Mietverhältnis. Von Verbraucherthemen wie „Stromsparen“, „richtig Heizen“ und „Abfallentsorgung“ über Rahmenbedingungen wie „Hausordnung“ und „Mietverträge“ bis hin zu Nachbarschaft, behandeln die Module vielseitige Themen.

Mitwirkende der Schulungsreihe sind die Verbraucherzentrale Minden-Lübbecke, das Amt proArbeit Jobcenter des Kreis Minden-Lübbecke, Haus und Grund, der Mieterbund und eine interkulturelle Trainerin. Sie führen die einzelnen Module durch, besprechen die Themen gemeinsam mit den Teilnehmenden  und bestätigen den Schulungsbesuchern ihre Teilnahme auf ihrer Teilnahmekarte.  Die Karte dient als Nachweis, mit dem die potentiellen Wohnungsbewerber beim Vermieter belegen können, dass sie sich mit der Thematik der Wohnungsanmietung  ausführlich auseinandergesetzt haben.

Die erste Schulungsreihe endet im Dezember 2019. Jetzt werden Vermieter gesucht, die bereit sind ihren freistehenden Wohnraum an neuzugewanderte Menschen, die an dem Programm teilgenommen haben, zu vermieten.

Möchten Sie als Vermieter das Projekt unterstützen und Ihre Wohnung an neuzugewanderte Menschen vermieten? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit den Integrationsbeauftragten und Ehrenamtskoordinatoren in Ihrer Kommune auf.

Weiterhin können Sie das Kommunale Integrationszentrum, E-Mail: h.marx@minden-luebbecke.de oder Telefon: 0571-807-21713 kontaktieren.

Foto: Heike Marx / Kreis Minden-Lübbecke

Foto (von hinten links): Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Rafat Aldali, Maksudbek Merjanov, Eraj Hakimov,

(von vorne links): Najah Haji, Sarah Saf (Dozentin)


30. Oktober und 9. Dezember

Workshops zum Thema "Rassismus in der Sprache"

Unter dem Thema „Rassismus in der Sprache“ fand am 30. Oktober 2019 ein Workshop des Kommunalen Integrationszentrums in Kooperation mit der Fachstelle NRWeltoffen im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke in den Räumen der Parität in Lübbecke statt.

Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sehen sich in ihrem Arbeitsalltag oft mit Rassismus konfrontiert. Immer häufiger geraten sie in Situationen, in denen Schülerinnen und Schüler mit rassistischen Parolen in menschenverachtender Weise beschimpft oder diskriminiert werden. Und wer kennt nicht die Erfahrung, wie schwierig es ist in solchen Situationen adäquat zu reagieren?

Wie nehme ich selbst eigene Diskriminierung und auch die anderer wahr? Wie spreche ich über Rassismus, Sexismus oder Ausgrenzung? Welche Möglichkeiten haben wir diskriminierende Sprache durch diskriminierungsfreie Formen zu ersetzen? Wie kann ich das, was ich verändern möchte, in meine Zielgruppe transportieren? Oder: Wie kann ich politisch korrekte Sprache vermitteln? – Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Workshops, der von der Referentin Siegrid Lorberg-Tamakloe von der Gewalt Akademie Villigst moderiert wurde. Die Teilnehmenden wurden ermutigt sensibel mit dem Thema Rassismus umzugehen und sich entschieden gegen Hass und Menschenfeindlichkeit zu stellen.

Der Workshop wurde von den Teilnehmenden gut angenommen. Aufgrund der hohen Anfrage fand am 09. Dezember 2019 ein weiterer Workshop zum Thema „Rassismus in der Sprache“ im Gebäude der Kreisverwaltung in Minden statt.  Auch dieser Workshop war ausgebucht.

Bild Quelle: pexel.com


7. Oktober 2019

#clever überlegt?!

Mediennutzung in der Familie

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Minden-Lübbecke hat in Kooperation mit der Medienwerkstatt Lübbecke die Qualifizierungs-Veranstaltung „Medienerziehung in der Familie“ im Haus der Bildung durchgeführt. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Landesprogramme „Griffbereit“, „Rucksack KiTa“ und „Rucksack Schule“ statt. Eingeladen waren die Elternbegleiterinnen und -begleiter aus den Programmen, pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie weitere interessierte Gäste aus KiTas und Schulen.

Einen interaktiven Vortrag hatte der Medienpädagoge Franz-Philipp Dubberke vorbereitet. Er unternahm mit den Teilnehmenden eine Zeitreise durch die Entwicklung der Medien – vom Buch, Radio, TV und Telefon bis zu der multimedialen Technik von heute. Jede Generation „verteufelte“ das Neue, so Dubberke, nur lässt sich die Entwicklung nicht aufhalten: „Wenn wir am Esstisch mit dem Smartphone beschäftigt sind und dabei von den Kindern verlangen das Handy am Tisch nicht zu nutzen, wirkt das nicht authentisch.“ Wenn Regeln für die Nutzung der Medien vereinbart wurden, so ist es wichtig, das Erwachsene als gutes Beispiel voran gehen. Es gibt Regeln, an die sich auch die Erwachsenen halten sollten. „Wichtig ist, dass unsere Kinder in einem geschützten Umfeld den Umgang mit den digitalen Medien lernen ohne Schaden zu nehmen.“ Im Vortrag wurden Themen wie Kinderschutz-Einstellungen, Mediennutzungsvertrag sowie Datensicherheit behandelt und die 43 Teilnehmenden durften diese in Kleingruppen an Tablets vor Ort ausprobieren und konfigurieren.

Darüber hinaus wurden die aktuell beliebten Youtuber, Videospiele und Filme der Kinder und Jugendlichen vorgestellt. Ein wichtiges Thema war der Kinderschutz, der auf vielen Medien mit der Abkürzung USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle bei Computerspielen) oder FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) mit Altersfreigaben kenntlich gemacht wird. Erst ab dem gekennzeichneten Alter dürfen nach Jugendschutzgesetz, Kinder und Jugendliche diese Medien konsumieren, da sonst Entwicklungsbeeinträchtigungen eintreten können. Ob Kindern und Jugendlichen trotz des erreichten Alters diese Medien zugemutet werden sollten, ist jedoch von der individuellen Entwicklung des Kindes abhängig. Die Eltern dürfen für ihre Kinder entscheiden, ob das Kind zum Beispiel mit 11 ½ Jahren den Film ab FSK 12 schauen darf. Ebenso wurde die empfohlene Dauer der täglichen Medienzeit diskutiert. Dazu gebe es beispielsweise von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfohlene Zeiten. Wichtig beim Umgang mit Medien sei jedoch immer, niemals unüberlegt und freizugänglich Kindern Medien zu erlauben, sondern auf den Entwicklungsstand zu achten und gemeinsam mit dem Kind Regeln einzuführen und zu besprechen.

Am Ende der dreistündigen Veranstaltung gab es durchweg positives Feedback von den Teilnehmenden. So berichtete eine Teilnehmerin: „Das Thema wurde locker und interessant erklärt, auch die Arbeit mit den Tablets war eine gute Abwechslung zum Zuhören.“

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Landesprogramme „Griffbereit“, „Rucksack KiTa“ und „Rucksack Schule“ findet im Dezember zum Thema „Mehrsprachigkeit und Literacy“ statt. Ansprechpartnerinnen im Kommunalen Integrationszentrum im Kreisschulamt sind Diana Feuerriegel, Tel.: 0571-807-21690 (Griffbereit und Rucksack KiTa) sowie Patricia Intemann, Tel.: 0571-807-21710 (Rucksack Schule).

Foto (Patricia Intemann/Kreis Minden-Lübbecke): Referent Franz-Philipp Dubberke vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Haus der Bildung.


2. Oktober 2019

Eltern und Schule gemeinsam für starke Kinder – Elternratgeber jetzt in vier weiteren Sprachen

Der Elternratgeber Schule des Kreises Minden-Lübbecke erfreut sich steigender Nachfrage und ist aktuell um vier neue Sprachen erweitert worden. Jetzt gibt es ihn in zwölf Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Russisch, Türkisch, Farsi, Tigrinisch, Kroatisch, Rumänisch, Polnisch und Kurdisch. Im Verbund des Kommunalen Integrationszentren nutzen 13 weitere KIs von insgesamt 54 KIs in NRW den Ratgeber mit.  

4990 Ratgeber wurden im Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke im Druck angefragt von 85 Stellen  wie zum Beispiel Kitas, Schulen, Städte/ Gemeinden, Ehrenamtliche, Ehrenamtsorganisationen und Institutionen. Sie sind außerdem an verschiedenen öffentlichen Stellen wie Gesundheitsamt, Schulberatungsstelle oder Serviceschalter des Kreishauses ausgelegt. „Uns erreichen immer wieder positive Rückmeldungen vor allem auch von Eltern“, sagt KI-Leiterin Dr. Anna Berlit-Schwigon. „Mit so einem großen Erfolg hatten wir gar nicht gerechnet, als wir den Elternratgeber im vergangenen Jahr erstmals entwickelt und an den Start gebracht haben.“

Eltern und Schule sind zwei Partner, die die gute Entwicklung eines Kindes fördern können, wenn sie gemeinsam und unterstützend zusammenarbeiten. Hier hilft der Elternratgeber Schule. Denn wenn das eigene Kind in die Schule kommt, stehen viele Eltern vor neuen Herausforderungen: Welche Anforderungen werden an mein Kind in der Schule gestellt? Sind es dieselben wie zu meiner Schulzeit? Was erwartet die Schule von mir als Elternteil? Wo ist meine Unterstützung gewünscht und unabdingbar? Wie kann ich mein Kind gemeinsam mit der Schule bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen?

Damit neu zugewanderte Eltern sowie Eltern mit und ohne Migrationsgeschichte sich besser im System Schule mit seinen Anforderungen aber auch vielen Möglichkeiten zurecht finden können, hat das Kommunale Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke den Ratgeber für Eltern zur Unterstützung ihrer Kinder in der Schule erstellt. Er informiert kurz und einfach über die Schulpflicht, die Schulordnung und das Verhalten in der Schule, außerdem darüber, wie man sein Kind krankmeldet und entschuldigt. Ebenso werden die Themen „Schulsachen“ und „Frühstück“ angesprochen und Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern in der Schule aufgezeigt sowie mögliche Hilfestellungen, die sie ihren Kindern zu Hause geben können.

Den „Elternratgeber Schule“ finden Sie zum Herunterladen hier: Elternratgeber Schule

Eine Druckfassung kann bei Bedarf bei Patricia Intemann, Tel.: 0571-807-21710 / E-Mail: p.intemann@minden-luebbecke.de angefordert werden.


23. September 2019

Elternratgeber Schule jetzt auch in den Sprachen Kurdisch und Polnisch

Den Elternratgeber in den verschiedenen Sprachen finden Sie hier:
Elternratgeber Schule


17. Juni 2019

Workshop "Rassismus im Alltag"

Unter dem Thema „Rassismus im Alltag“ fand am 17. Juni 2019 ein Workshop des Kommunalen Integrationszentrums in Kooperation mit der Fachstelle NRWeltoffen im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke in den Räumen der Parität in Lübbecke statt.

Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sehen sich in ihrem Arbeitsalltag vermehrt mit Rassismus konfrontiert. Immer häufiger geraten sie in Situationen, in denen Schülerinnen und Schüler, weil sie geflüchtet sind oder (vermeintlich) aus einem anderen Land kommen, mit rassistischen Parolen in menschenverachtender Weise beschimpft oder diskriminiert werden. Und wer kennt nicht die Erfahrung, wie schwierig es ist in solchen Situationen adäquat zu reagieren?

Was bedeutet Rassismus eigentlich? Wo werde ich in meiner täglichen Arbeit und im Alltag mit Rassismus konfrontiert? Wie kann ich Vorurteile entkräften und der Verbreitung von rassistischen Vorurteilen entgegenwirken? Und nicht zuletzt: Wie reagiere ich in solchen Situationen? – Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Workshops. Die Teilnehmenden wurden ermutigt sensibel mit dem Thema Rassismus umzugehen und sich entschieden gegen Hass und Menschenfeindlichkeit zu stellen.

Der Workshop wurde von den Teilnehmenden gut angenommen, es wurde der Wunsch nach einem weiteren Workshop zum Thema „Rassismus“ geäußert. Im Herbst 2019 soll ein weiterer Workshop angeboten werden.


27. Juli 2019

Gelegenheit zum Kennenlernen und Netzwerken: Familien und KiTas feiern gemeinsamen Abschluss des Programms Rucksack KiTa

Auf dem neu gestalteten Gelände der KiTa Weserhafen in Minden kamen vergangene Woche Familien, Elternbegleiterinnen, Erzieherinnen aus den KiTas Martin-Luther-Haus, AWO KiTa Neesen sowie die KiTa-Leitung der KiTa Weserhafen zu einem Sommerfest im Rahmen des Programms Rucksack KiTa zusammen. Dabei hatten die Eltern bei einem Buffet die Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch, während die Kinder spielten, kletterten und schaukelten.

Das Programm Rucksack KiTa dient der Elternbildung- und Sprachförderung. Dabei werden die Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren von ihren Eltern in der Familiensprache und von den Erzieherinnen in der deutschen Sprache gefördert. Zusätzlich werden die motorischen und kognitiven Fähigkeiten gestärkt. Rucksack KiTa ist zudem ein Familienbildungsprogramm: Die Eltern lernen, wie sie ihre Kinder zu Hause in ihrer Familiensprache spielerisch fördern können.

Den Rahmen bilden die wöchentlichen Treffen der Elterngruppen in den KiTas. Die Treffen werden von erfahrenen und qualifizierten Elternbegleiterinnen in verschiedenen Sprachen angeleitet. Am Donnerstag, 11. Juli 2019 findet dann die Abschlussveranstaltung mit der Zertifikatübergabe für die Elternbegleiterinnen im Programm Rucksack KiTa statt.

Seit 2014 wird das Programm Rucksack KiTa vom Kommunalen Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke umgesetzt. Aktuell beteiligen sich folgende sechs KiTas im Kreisgebiet an dem Programm: KiTa Bärenstark, KiTa Martin-Luther-Haus, KiTa Habsburgerring, KiTa Leonhardi, KiTa Weserhafen und die AWO KiTa Neesen. Im Mai 2019 startete zusätzlich in vier Einrichtungen im Kreis Minden-Lübbecke das Programm Griffbereit. Es richtet sich an die Eltern und Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr.

Mit dem Start in das neue Kita-Jahr haben auch weitere interessierte Kindertagesstätten die Möglichkeit zur Teilnahme an den Programmen Rucksack KiTa und Griffbereit. Die Ansprechpartnerin ist Diana Feuerriegel, E-Mail: d.feuerriegel@minden-luebbecke.de oder Tel.: 0571/807 21690.

Foto: Susanne Kelle/KiTa Neesen


9. Juli 2019

Elternratgeber Schule jetzt auch in den Sprachen Kroatisch und Rumänisch

Den Ratgeber in den verschiedenen Sprachen finden Sie hier:

Elternratgeber Schule


8. Juli 2019

Neu erschienen:

Infobrief Nr. 22 der Bildungsregion Minden-Lübbecke


13. Juni 2019

Rucksack Schule-Gruppen unterwegs im Lübbecker Moor

Die Rucksack Schule-Gruppen haben mit ihren Familien aus den drei Mindener Grundschulen Eine-Welt-Schule, Hohenstaufenschule und Domschule vergangene Woche ihren Schuljahresabschluss gefeiert. Koordiniert werden die Gruppen vom Kommunalen Integrationszentrum im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke.

Ziel des Ausflugs war das NABU Besucherzentrum Moorhus in Lübbecke. Dort angekommen wurden die drei Elternbegleiterinnen Gülistan Nayir, Hadil Alnajim und Batul Badran für ihre Arbeit mit den Eltern an den Schulen mit einem Zertifikat über die Qualifizierung und großem Applaus ausgezeichnet.

Im Anschluss ging es zu einer zweistündigen Führung durchs Moor. Die Eltern, Kinder, Elternbegleiterinnen sowie die stellvertretenden Schulleiterinnen Süreyya Bonitz und Barbara Schmidt entdeckten die Besonderheiten des Moores bei einer Führung durch den Moorgarten und einer kleinen Wanderung durch das Moor.

Anschließend wurden auch die Eltern mit einem Zeugnis geehrt und Frau Schmidt bedankte sich im Namen aller Schulleitungen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Dabei stellte sie besonders das Engagement aller am Programm Mitwirkenden hervor, wie sie sich in der Schule und mit ihren Kindern im Schulalltag einbringen. Ein Picknick mit vielen Köstlichkeiten aus den verschiedenen Herkunftsländern der Eltern rundete die herzlich, lebhafte Veranstaltung ab.

Das Landesprogramm Rucksack Schule ist ein Eltern- und Sprachbildungsprogramm an Grundschulen und richtet sich an Kinder aus der ersten bis zur vierten Klasse und deren Eltern. Ziel ist es, den Eltern die Unterrichtsinhalte ihrer Kinder zeitlich und inhaltlich parallel zum Unterricht zu vermitteln und die Mehrsprachigkeit zu fördern, um die Partnerschaft zwischen Schule und Elternhaus im Rahmen der Entwicklung und Förderung der Kinder zu intensivieren und so die Bildungschancen der Kinder zu erweitern.

Diese Vermittlung geschieht in wöchentlichen Treffen mit einer Elternbegleiterin und einem Elternbegleiter, die die Inhalte an die Eltern weitergibt, erklärt, Fachworte herausstellt und diese auch in den Familiensprachen bespricht.

Seit dem Schuljahr 2018/19 wird in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke sowie PariSozial das Landesprogramm „Rucksack Schule“ in einer Pilotierung bis 2020 an aktuell drei Mindener Grundschulen (Eine-Welt-Schule, Hohenstaufenschule und Domschule) durchgeführt. Die Ansprechpartnerin für die Koordination im Kommunalen Integrationszentrum ist Patricia Intemann Tel.: 0571-807-20710.

Foto: Eltern und ihre Kinder der drei Rucksack Schule-Gruppen von der Eine-Welt-Schule, der Hohenstaufenschule und der Domschule aus Minden gemeinsam mit Elternbegleiterinnen, stellvertretenden Schulleiterinnen und der Koordinatorin aus dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) des Kreises Minden-Lübbecke.


11. Januar 2019:

Der Elternratgeber Schule ist jetzt zusätzlich in den Sprachen Farsi, Russisch, Tigrinisch und Türkisch verfügbar!

Den Ratgeber in den verschiedenen Sprachen zum Herunterladen finden Sie hier:

Elternratgeber Schule


20. Dezember 2018:

Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp  wird SoR/SmC-Schule. Willkommen im Netzwerk!

Mit dem Lied „Ein Licht geht uns auf“ umrahmten am 20.12.2018 die Klassen 7 c und 8 d die Verleihung der SoR-SmC-Urkunde in der Birger-Forell-Sekundarschule. Die Schulleiterin Frau Beinlich hob die vielfältige Schülerschaft hervor, die sich mit Toleranz, Akzeptanz und Respekt begegne und dies auch im ständigen Prozess zu lernen habe. Die Schülervertreter der Schule, unterstützt von der Sozialarbeiterin Angelika Eirich, sammelten die erforderliche Anzahl von Unterschriften und ermöglichten somit die Titelverleihung. Die Paten Mike Zimmermann vom Isy 7 und Anton Schick vom Real-life berichteten von der sehr guten Zusammenarbeit zwischen den beiden Jugendzentren und der Schule. Sie hoben Toleranz und Respekt hervor und bestätigten noch mal den Schülern als Anlaufstelle zur Verfügung zu stehen.

Die Feier fand in einem sehr festlichen Rahmen statt. Vertreter der Stadt Espelkamp und des Landeskirchenamtes Bielefeld gratulierten der Schule zur Auszeichnung.

Wir gratulieren der Schule zur Auszeichnung und heißen sie im Netzwerk willkommen!

Foto: N. Hass


13. Dezember 2018:

Neu unter Downloads:

Schwimmen lernen in der Schule - Zweisprachige Tipps und Informationen für Kinder und Jugendliche mit wenig Schwimmerfahrung


12. Dezember 2018:

Neu erschienen:Infobrief Nr. 20 der Bildungsregion Minden-Lübbecke


3. Dezember 2018:

Grundschule Hohenstaufenschule Minden wird SoR/SmC-Schule. Willkommen im Netzwerk!

Die Grundschule Hohenstaufenschule wurde am 03. Dezember 2018 als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Bei einem festlichen Akt in der neuen Aula der Hohenstaufenschule erhielten die Schüler die Auszeichnung und die damit verbundene Selbstverpflichtung offiziell. Die Schulleiterin Frau Kosiek sowie die Sozialarbeiterin Frau Heimsath und der Mitarbeiter des Offenen Ganztages Herr Komusin setzten sich engagiert für die Unterschriftenaktion und für die Titelverleihung ein.

Die Patenschaft wurde vom Landrat Herrn Dr. Ralf Niermann übernommen, der bereits die 3. SoR-Schule bei den SoR-Aktivitäten unterstützt. Dr. Niermann ermutigte die die Kinder, ihre Rechte aktiv zu vertreten und die anderen zu respektieren. Er warb für ein offenes Debatten-Klima an Schulen.

Foto: D. Möller


28. November 2018:

Kreis Minden-Lübbecke veranstaltet Fachtag zur Sprachförderung
Unterstützung für Integration an Schulen

Am 26.11.2018 fand ein gut besuchter Fachtag zum Thema „Individuelle Förderung und Sprachdiagnostik“ im Kreishaus Minden statt. Die Einladung des Kommunalen Integrationszentrums im Schulamt des Kreises Minden-Lübbecke richtete sich an Lehrkräfte aller Schulformen des Mühlenkreises.

Zunächst ging es bei dem Vortrag von Anne Mischendahl (Universität Paderborn) um das Thema „Einführung in die pädagogische Diagnostik“. Im Anschluss stellte Prof. Dr. Wilhelm Grießhaber seine für die Schule entwickelte Sprachprofilanalyse vor.

Nach einer Mittagspause konnten die Teilnehmenden mit Hilfe ihrer eigens mitgebrachten Daten die Sprachprofilanalyse in einem Workshop bei Herrn Prof. Dr. Grießhaber analysieren und Fördermaßnahmen daraus ableiten. „Der Workshop mit Prof. Grießhaber war durch die Textarbeit sehr praxisnah und hat die Möglichkeiten der Förderung aufgezeigt, die umsetzbar sind“, so eine Teilnehmerin.

Parallel zum Workshop „Sprachprofilanalyse“ fand ein Workshop zum Thema „Deutsch als Zweitsprache (DaZ) - Niveaubeschreibungen für die Primar- und Sekundarstufe“ statt. Hier lernten die Teilnehmenden die Niveaubeschreibungen für ihre jeweilige Schulform kennen und konnten ihre die Anwendung üben. Auch hier gab es viel Lob: „Die Niveaubeschreibungen sind ein gutes Instrument, das einfach anwendbar und trotzdem verlässlich ist.“, so die Teilnehmer.

Die Mitarbeiterin des Kommunalen Integrationszentrums Patricia Intemann, die den Fachtag organisiert hatte, äußerte sich am Ende der Veranstaltung ebenfalls zufrieden: „Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Ideen mitgenommen, die sie in der Praxis umsetzen möchten und die ihnen auch umsetzbar erscheinen. Besonders die konkrete Arbeit in dem jeweiligen Workshop hat dem einen oder anderen die Diagnostik nähergebracht.“

Bild 1: Teilnehmer/-innen und Prof. Dr. Grießhaber während des Workshops zur Sprachprofilanalyse

Bild 2: v.l. S. Bormann (KI), Prof. Dr. Grießhaber (Uni Münster) , A. Mischendahl (Uni Paderborn), P. Intemann (KI)

Fotos: S. Bormann und P. Wienczny (Kreis Minden-Lübbecke)


16. Oktober 2018:

Schule und Erziehung in den Herkunftsländern neu zugewanderter Kinder -
 „Spannend, beeindruckend, berührend“: Lehrer und Schulsozialarbeiter informieren sich bei Workshop-Reihe

Wie erziehen Familien in anderen Ländern ihre Kinder? Wie funktioniert dort das Schulsystem? Wie erleben geflüchtete Familien ihre Ankunft in Deutschland? – Um diese  Fragen ging es in drei Modulen eines Workshops für Lehrerinnen, Lehrer, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter aus den Primarschulen. „Schule und Erziehung in den Herkunftsländern neuzugewanderter Kinder“ war der Titel der Workshop-Reihe im Kreishaus in Minden, zu der das Kommunale Integrationszentrum Minden-Lübbecke in Kooperation mit dem Institut für Migrations- und Aussiedlerfragen Heimvolkshochschule St. Hedwigs-Haus e.V. aus Oerlinghausen eingeladen hatte. Die Reihe gehört zum Projekt E-Course, das von der Europäischen Kommission durch das Programm Erasmus+ gefördert wurde. Es zielt auf die Verbesserung der Teilhabe sowie der schulischen Leistungen von Kindern mit Migrationsgeschichte und geflüchteten Kindern in der Grundschule.

Unter der Moderation von Laura Przybyla (von der Heimvolkshochschule St. Hedwigshaus, Oerlinghausen) bekamen die 13 Teilnehmenden Einblicke von Experten aus Syrien und Afghanistan in die Lebensrealität neuzugewanderter Kinder und deren Familien. Im ersten Modul ging es um Erziehungsvorstellungen und das Familienleben in den verschiedenen Kulturen. Modul 2 verglich das Schulsystem in den Herkunftsländern mit dem deutschen. Das dritte Modul informierte über das Ankommen als Flüchtling in Deutschland. Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer: „Es ist gut, dass die Referenten ihre Erfahrungen nach außen tragen“, „(…) sehr spannend und beeindruckend, berührend… man bekam ein Gesicht zu all den Erzählungen… es wird greifbarer“, „Kinder mit anderen Augen zu sehen ist sehr wichtig und auch einmal eine gelungene Integration wie bei den Referenten zu sehen und zu erleben. Es ist wichtig, die Probleme zu kennen, aber auch zu erfahren, wie sie konkret gelöst werden konnten“.

Foto: Die Teilnehmerinnen des Workshops sowie die Moderatorin Laura Przybyla (3. V.r.) mit den Referenten Sana Barakzai (4.v.r.) und Karim Suleimann (2.v.r.).

Foto: Peter Wienczny/Kreis Minden-Lübbecke


08. Oktober 2018:

Kreis Minden-Lübbecke veranstaltet Fachtag für Menschen mit Einwanderungshintergrund und Ehrenamtliche

In jedem Land gibt es andere Regeln und Gesetze, aber auch viele ungeschriebene Umgangsformen für das gesellschaftliche Miteinander. Für Menschen, die neu in ein Land kommen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, können Wegweiser und gute Tipps oft hilfreich sein. Darum ging es beim zweiten Fachtag für Geflüchtete, Migranten und Ehrenamtliche im Kreishaus in  Minden. Landrat Dr. Ralf Niermann appellierte in seiner Begrüßung an die rund 60 Teilnehmenden, unsere demokratische Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Nach der positiven Resonanz des ersten Fachtags 2017 hat das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke den Tag wieder gemeinsam mit den Kooperationspartnern von der Agentur für Arbeit, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der Kreispolizeibehörde und den Frühen Hilfen des Kreisjugendamtes organisiert.

Ziel des Fachtages war, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und kulturellen Hintergründen zusammenzubringen und ihnen praktische Hilfe für ihren Alltag anzubieten. In den vier Workshop-Phasen konnten sich die Teilnehmenden über die Themen „Wege in die Ausbildung“, „Verkehrssicherheit“, „Das deutsche Schulsystem“, „Stromkosten senken“, „Bezug der eigenen Wohnung“ und „Richtig heizen“ informieren. In den Pausen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Infoständen der Verbraucherzentrale, den Frühen Hilfen, dem Team für unbegleiteten minderjährige Flüchtlinge, der AG Miteinander und des Kommunalen Integrationszentrum zu besuchen. Der Fachtag wurde durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


04.September 2018:

Der Elternratgeber Schule ist jetzt auch in den Sprachen Arabisch, Englisch und Französisch verfügbar!

Den Ratgeber in den verschiedenen Sprachen zum Herunterladen finden Sie hier:

Elternratgeber Schule


24. August 2018:

Neuer Elternratgeber:

Eltern und Schule gemeinsam für starke Kinder

Eltern und Schule – zwei Partner, die die gute Entwicklung eines Kindes hervorbringen können, wenn sie gemeinsam und unterstützend zusammenarbeiten. Wenn das eigene Kind in die Schule kommt, stehen viele Eltern vor neuen Herausforderungen: Welche Anforderungen werden an mein Kind in dieser Schule gestellt? Sind es dieselben wie zu meiner Schulzeit? Was erwartet die Schule von mir als Elternteil? Wo ist meine Unterstützung gewünscht und unabdingbar? Wie kann ich mein Kind gemeinsam mit der Schule bestmöglich in seiner Entwicklung unterstützen?

Damit neu zugewanderte Eltern sowie Eltern mit und ohne Migrationsgeschichte sich besser im System Schule mit seinen Anforderungen aber auch vielen Möglichkeiten zurecht finden können, hat das Kommunale Integrationszentrum Minden-Lübbecke einen Ratgeber für Eltern zur Unterstützung ihrer Kinder in der Schule erstellt. Darin wird kurz und einfach über die Schulpflicht, die Schulordnung und das Verhalten in der Schule informiert, außerdem darüber, wie man sein Kind krankmeldet und entschuldigt. Ebenso werden die Themen „Schulsachen“ und „Frühstück“ angesprochen und Mitwirkungsmöglichkeiten von Eltern in der Schule aufgezeigt sowie mögliche Hilfestellungen, die sie ihren Kindern zu Hause geben können.

Den Flyer finden Sie zum Herunterladen hier:

Elternratgeber Schule

Er ist neben einer deutschen Fassung demnächst auch in Arabisch, Englisch und Französisch zu erhalten. Eine Druckfassung kann bei Bedarf bei Patricia Intemann, Tel.: 0571-807-21710 / E-Mail: p.intemann@minden-luebbecke.de angefordert werden.


10. JUli 2018:

Neu erschienen:

Infobrief Nr. 19 der Bildungsregion Minden-Lübbecke


11. Juni 2018:

6. Deutscher Diversity-Tag

 „Zeigen Sie Flagge für Vielfalt“ - War das Motto des diesjährigen bundesweiten Diversity-Tages am Dienstag, 5. Juni 2018. Auch die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke als Mitunterzeichnerin der Charta der Vielfalt beteiligte sich wieder wie in den letzten Jahren an dem bundesweiten Aktionstag.

Dieses Mal stand ein Vortrag von Dr. Mark Terkessidis auf dem vom Kommunalen Integrationszentrum gestalteten Programm. Er referierte lebendig und weitsichtig zum Thema „Vielheit und Zusammenarbeit. Ein Perspektivwechsel für die postmigrantische Gesellschaft“. Dr. Mark Terkessidis ist Politikwissenschaftler und Psychologe und gilt in der Migrationsforschung als anerkannter Experte für interkulturelle Öffnungsprozesse.

Die anschließende Diskussionsrunde machte deutlich, wie vielfältig und komplex die Gesellschaft und damit auch die Arbeit der Verwaltungsbeschäftigten bereits ist. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie externe Gäste waren der Einladung gefolgt. Damit rückt der Kreis Minden-Lübbecke das Thema kulturelle Vielfalt  in den Fokus. „Vielfalt, das bedeutet nicht nur unterschiedliche Herkunft oder Nationalität, sondern betrifft ganz verschiedene Dimensionen, die jeden Einzelnen von uns ausmachen: Alter, Geschlecht, religiöse Weltanschauung, Behinderung und sexuelle Orientierung sind da nur einige Kategorien als Beispiel“, sagte Landrat Dr. Ralf Niermann zu Beginn der Veranstaltung. „Flagge zeigen für Vielfalt - Das ist gerade in unserer modernen Gesellschaft bedeutend. Weltoffenheit und Wertschätzung von vielfältigen Beschäftigten spielen in unserer heutigen Arbeitswelt eine entscheidende Rolle“. 

Foto: Dr. Anna Berlit-Schwigon/Leitung Kommunales Integrationszentrum, Referent Dr. Mark Terkessidis, Antje Gieselmann/ Leitung Schulamt Kreis Minden-Lübbecke, Landrat Dr. Ralf Niermann

Foto: Sarah Golcher/ Kreis Minden-Lübbecke


8. Juni 2018:

Ehrenamtskarte NRW für den Kreis Minden-Lübbecke

Die ersten Anträge zur Ehrenamtskarte NRW können ab dem 1. Juli 2018 gestellt werden. Die Ehrenamtskarte steht für den Ausdruck von Wertschätzung und Anerkennung für großes ehrenamtliches Engagement. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

www.minden-luebbecke.de/Projekte/Ehrenamtskarte-NRW


7. Juni 2018:

Der Termin für den nächsten kreisweiten Fachtag steht fest

Am 28. September wird das Kommunale Integrationszentrum einen ganztägigen Fachtag für Migrantinnen, Migranten und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit anbieten. Geplant sind mehrere Workshops und Informationsstände. Veranstaltungsort wird das Kreishaus in Minden sein. Nähere Informationen zum Fachtag werden noch bekannt gegeben.


23. Mai 2018:

Neu erschienen:

Übersicht der Sprachförderangebote im Kreis Minden-Lübbecke für das Jahr 2018


6. Mai 2018:

Onlineversion der Broschüre "Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis"

Die Broschüre "Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis - Verzeichnis der Praxen mit Fremdsprachenkenntnissen" steht jetzt auch online zur Verfügung. Gedruckte Exemplare können noch beim Kommunalen Integrationszentrum nachgefragt werden. Die Online-Version finden Sie hier:

Broschüre: Mehrsprachige Praxen im Mühlenkreis


8.März 2018:

Integrationsstaatssekretärin Güler besucht Kommunales Integrationszentrum im Kreis Minden-Lübbecke

Integrationsstaatssekretärin Serap Güler besuchte das KI Minden-Lübbecke am 8. März 2018. Neben dem KI, das seine Aufgabenschwerpunkte anlässlich des Besuchs präsentierte, stellten sich auch zwei Kooperationspartner des KI vor: der Verein MitMenschen aus Espelkamp sowie die Verbraucherberatung.

Staatssekretärin Güler lobte bei ihrem Besuch im Kreis Minden-Lübbecke die Arbeit der Einrichtungen: „Für die bessere Vernetzung der Integrationsarbeit vor Ort sind die Kommunalen Integrationszentren mittlerweile unverzichtbar. Die Landesregierung wird der kommunalen Integrationsarbeit neue Struktur verleihen und hat vereinbart, die Voraussetzung für eine auskömmliche Finanzierung der Einrichtungen aus Landesmitteln bis zum Ende der Legislaturperiode 2022 zu sichern. Bei aller berechtigten Aufmerksamkeit für die Neuzugewanderten, sollten wir nicht diejenigen aus dem Blick verlieren, die bereits dauerhaft hier leben.“


16 Februar 2018:

Einbürgerungsfeier

Ein weiter Weg liegt hinter ihnen, und viele haben lange auf diesen Tag gewartet: Insgesamt knapp 500 Menschen aus 49 Staaten sind in diesem Jahr im Kreis Minden-Lübbecke (276) und der Stadt Minden (220) neu eingebürgert worden. Die meisten kamen aus der Türkei, Syrien und Großbritannien, rund 120 sind der Einladung des Kreises und der Stadt Minden zu einer gemeinsamen Einbürgerungsfeier gefolgt. In der Aula des Leo-Sympher-Berufskollegs in Minden hießen Landrat Dr. Ralf Niermann und Bürgermeister Michael Jäcke die neuen Staatsbürger gemeinsam mit den Bürgermeistern der Stadt Bad Oeynhausen Achim Wilmsmeier und der Stadt Petershagen Dieter Blume sowie vielen weiteren stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und Landtagsmitgliedern herzlich im Kreisgebiet willkommen. Zusammen mit der Stadt Minden hatte das Kommunale Integrationszentrum des Kreises die Veranstaltung organisiert. (Mehr dazu finden Sie im Infobrief Nr.18)


Februar 2018:

Neu erschienen:

Wegweiser 2018 für junge geflüchtete Menschen im Kreis Minden-Lübbecke


 

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