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Wildbrethygiene

Erlegte Wildschweine und andere Wildtiere, die Träger von Trichinen sein können und deren Fleisch für den menschlichen Verzehr verwendet werden soll, sind einer Trichinenuntersuchung zu unterziehen. Die Entnahme der Trichinenprobe wird durch einen amtlichen Tierarzt vorgenommen. Anschließend wird die entnommene Probe amtlich untersucht. Der zuständige amtliche Tierarzt für den jeweiligen Wohnort kann beim Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt erfragt werden.

Da das Land NRW derzeit die intensivere Bejagung von Schwarzwild zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest fördert, werden die anfallenden Untersuchungsgebühren aus Gründen der ASP-Prophylaxe vom Land NRW übernommen. Somit werden seit dem 01.04.2018 bis auf weiteres keine Trichinen-Untersuchungsgebühren erhoben. Dies gilt ausschließlich für in NRW erlegte Wildschweine.

Trichinenprobeentnahme durch Jäger

Ab November 2010 ist es Jägern nach Absolvierung einer entsprechenden Schulung bzw. Ausbildung möglich, die Trichinenprobeentnahme an erlegten Wildschweinen selbst vorzunehmen, wenn dieses im Vorfeld von der zuständigen Veterinärbehörde genehmigt wurde. Wer von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchte, muss hier einen entsprechenden Antrag auf Übertragung der Entnahme von Proben zur Untersuchung auf Trichinen stellen. Für die Übertragung wird eine Gebühr von 25,00 € erhoben.

Die Übertragung ist an die Gültigkeit des Jagdscheines gebunden. Wird der Jagdschein verlängert, verlängert sich die Gültigkeit der Übertragung automatisch. Sofern der Jagdschein ungültig wird, erlischt die Übertragung.

Weitere Informationen zur Verfahrensweise und zu den Kosten können dem Merkblatt Trichinenprobeentnahme durch den Jäger entnommen werden.

Kontakt:

Frau Kristina Dück
Verwaltungsmitarbeiterin
Telefon: +49 571 807 24140
Fax: +49 571 807 34140
E-Mail oder Kontaktformular

Wildmarken und Wildursprungsscheine

Jäger, die auch gleichzeitig Jagdausübungsberechtigte in dem Jagdrevier sind, erhalten beim Veterinäramt Wildmarken und Wildursprungsscheine gegen Zahlung einer Gebühr (0,50 € je Set = 1 Wildmarke und 1 Wildursprungsschein). Voraussetzung ist, dass die Jagdausübungsberechtigung im Jagdschein entsprechend vermerkt ist. Sofern Jäger mit Übertragung keine eingetragene Jagdausübungsberechtigung besitzen, müssen sie sich zur Kennzeichnung des erlegten Wildes Wildmarken und Wildursprungsscheine vom Jagdausübungsberechtigten des Reviers aushändigen lassen.

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Frau Kristina Dück
Verwaltungsmitarbeiterin
Telefon: +49 571 807 24140
Fax: +49 571 807 34140
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