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Afrikanische Schweinepest - Freiheitsstatus

Den schweinehaltenden Betrieben wird dringend empfohlen, am freiwilligen Früherkennungsprogramm zur Anerkennung als ASP-Statusbetrieb teilzunehmen.

Aus einem Gebiet, in dem ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen festgestellt wurde, ist es grundsätzlich verboten lebende Schweine zu versenden.

Unter den folgenden Voraussetzungen können Ausnahmen von diesem Verbot erteilt werden:

 Möchte ein Betrieb OHNE ASP-Status Schweine versenden, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt werden:

  • Antrag auf Ausnahmegenehmigung,
  • die Schweine wurden seit mindestens 30 Tagen oder bei jüngeren Tieren seit ihrer Geburt in dem Betrieb gehalten,
  • mindestens 30 Tage vor der Verbringung wurden keine lebenden Schweine aus einem ASP-Restriktionsgebiet eingestallt*,
  • Blutprobenentnahme durch den Hoftierarzt innerhalb von sieben Tagen vor der Versendung gemäß Stichprobenschlüssel** bei Schlachttieren bzw. der gesamten Charge bei Zuchttieren; die Kosten für Entnahme und Untersuchung trägt der Tierhalter,
  • Amtstierärztliche klinische Untersuchung inklusive der Messung der Körpertemperatur der Schweine innerhalb von 24 Stunden vor der Versendung gemäß Stichprobenschlüssel***; die Kosten trägt der Tierhalter.

 Möchte ein Betrieb MIT ASP-Status, Schweine versenden, müssen die folgenden Anforderungen erfüllt werden:

  • Antrag auf Ausnahmegenehmigung,
  • die Schweine wurden seit mindestens 30 Tagen oder bei jüngeren Tieren seit ihrer Geburt in dem Betrieb gehalten,
  • Mindestens 30 Tage vor der Verbringung wurden keine lebenden Schweine aus einem ASP-Restriktionsgebiet eingestallt*.

 

Informationen zum Ablauf des freiwilligen Früherkennungsprogrammes zur Anerkennung als ASP-Statusbetrieb erhalten Sie in dem Merkblatt des LANUV.

Den Antrag auf Teilnahme am Früherkennungsprogramm „ASP-Statusbetrieb“ finden Sie auf der Seite der Landwirtschaftskammer NRW .

*Hat ein Tierhalter mehrere Betriebsnummern und stallt Tiere von einem Betrieb in einen anderen um, müssen die 30 Tage auch hierbei eingehalten werden sofern sich auch der abgebende Betrieb im Restriktionsgebiet befindet.
** Bis zu einer Schlachtpartie von 19 Tieren ist jedes Schlachtschwein zu beproben; bei einer Partie von 50 Tieren sind 35 Tiere zu beproben; bei einer Schlachtpartie von 100 Tieren sind 45 Tiere zu beproben.
***Stichprobenschlüssel zur klinischen Untersuchung analog zum Stichprobenschlüssel der Blutuntersuchung.