Seiteninhalt

Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut

Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Porta Westfalica Mai 2022

Im Kreis Minden-Lübbecke ist in Porta Westfalica im Ortsteil Barkhausen die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. Mit Allgemeinverfügung vom 03.05.2022 wurde ein Sperrbezirk zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen eingerichtet.

Karte Sperrbezirk - zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

AFB, Sperrbezirk Porta Westfalica/Minden, 05.2022

Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Porta Westfalica September 2021

ACHTUNG: Sperrbezirk mit Tierseuchenrechtlicher Allgemeinverfügung vom 09.08.2022 aufgehoben!

Im Kreis Minden-Lübbecke ist in Porta Westfalica in den Ortsteilen Veltheim und Möllbergen die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. Mit Allgemeinverfügung vom 03.09.2021 wurde ein Sperrbezirk zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen eingerichtet.

Karte Sperrbezirk - zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

AFB, Sperrbezirk

Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Bohmte/Stemwede

In einem Bienenstand in der Gemeinde Bohmte, Landkreis Osnabrück, ist am 11.04.2022 die Amerikanische Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt worden. Die daraus resultierenden Restriktionsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Bildung eines Sperrbezirks, betreffen auch Gebiete des Kreises Minden-Lübbecke. Mit Allgemeinverfügung vom 13.04.2022 wurde ein Sperrbezirk zum Schutz gegen die Amerikanische Faulbrut der Bienen im Bereich der Ortschaften Drohne und Haldem in der Gemeinde Stemwede eingerichtet.

Karte Sperrbezirk - zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

Amerikanische Faulbrut, Sperrbezirk Stemwede/Bohmte

Bei der Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab, so dass die Zahl der Bienen in dem betroffenen Volk immer geringer wird und schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Für Menschen ist die Bienenkrankheit ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung weiterhin verzehrt werden. 

Im Sperrbezirk müssen die Halter von Bienen nunmehr verschiedene Regelungen beachten. So sind alle Bienenstände dem Veterinäramt zu melden, auch solche, die sich zur Blütezeit in diesem Sperrbezirk befunden haben. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden und es dürfen keine Bienen in den Sperrbezirk eingebracht werden.

Alle Bienenvölker und -stände im Sperrbezirk müssen auf Amerikanische Faulbrut amtlich untersucht werden. Diese Untersuchung muss frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des befallenen Bienenstandes wiederholt werden. 

Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Ausnahmen benennt die Bienenseuchenverordnung.