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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Der Kreis Minden-Lübbecke hat zur Information seiner Bürger*innen ein so genanntes Dashboard eingerichtet. In diesem Dashboard finden Sie die jeweils aktuellen Fallzahlen für die kreisangehörigen Kommunen sowie weitere statistische Daten, Kontaktinformationen und Links zu anderen Institutionen.

Die tagesaktuellen Fallzahlen sowie weitere Informationen zur Situation in den Einrichtungen etc. finden Sie in unseren Medieninformationen.

 

Mit einem Klick auf die nachfolgenden Fragen können Sie die Informationen auf- und wieder zuklappen!
Wie und wo kann ich mich impfen lassen?

Wie laufen die Impfungen ab?

Menschen, die älter als 80 Jahre sind und nicht in einer stationären Alteneinrichtung leben, können seit dem 25. Januar einen Termin zur Impfung vereinbaren. Dies ist online möglich unter www.116117.de oder unter der kostenlosen Telefonnummern 116 117 und 0800 116 117 02 (ausschließlich in Westfalen-Lippe). Es werden täglich zwischen 8 und 22 Uhr Termine vergeben.

Ohne vorher vereinbarten Termin können Sie das Impfzentrum nicht betreten und erhalten auch keine Impfung. Damit die Corona-Schutzimpfung ihre volle Wirksamkeit entfaltet, ist eine zweite Impfung erforderlich. Sie erhalten daher bereits bei der Terminvergabe zwei Impftermine im Abstand von etwa drei Wochen. Beachten Sie bitte die Hinweise des Ministeriums zur Identifikation.

Die Hotline (116 117) und Online-Termin-Vergabe der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zur Impfterminvergabe für die über 80-jährigen sind aktuell überlastet. Sie müssen deshalb zurzeit mit längeren Wartezeiten bei Anrufen und Verzögerungen sowohl beim Aufrufen der Webseiten als auch bei der Bestätigung von Terminen per E-Mail rechnen.

Die Mitarbeiter*innen der KVWL arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der Engpässe. Sie bitten mit Blick auf die derzeitige Systemauslastung alle, die einen Termin buchen möchten, um Geduld. Alle, die die Möglichkeit haben, einen Termin zu einem späteren Zeitpunkt zu buchen, sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen. Alle beteiligten Behörden und Institutionen bedanken sich bei den Bürger*innen für ihr Verständnis und ihre Geduld!

Wo finden die Impfungen statt?

Der Kreis Minden-Lübbecke hat ein Impfzentrum eingerichtet. Dieses befindet sich in der Sporthalle in Hille-Unterlübbe. Bitte beachten Sie, dass Sie ohne vorher vereinbarten Termin das Impfzentrum nicht betreten können!

Das Impfzentrum ist auch mit dem Bus gut zu erreichen. Die OWL Verkehr informiert Sie gern telefonisch über die entsprechenden Anreisemöglichkeiten:

Tarif- und Fahrplan-Auskunft der OWL Verkehr: 05231/977681

Zusätzlich ist bei der OWL Verkehr noch eine spezielle Corona-Hotline freigeschaltet: 05231/9778002

Wegen der extremen Witterungslage sind zurzeit verschiedene Unterstützungsangebote für die kreisangehörigen Kommunen in Planung bzw. auch schon umgesetzt:

Petershagen

  • ehrenamtliche Hilfsangebote in den Ortsteilen Frille und Quetzen
  • für Empfänger*innen von Sozialleistungen übernimmt die Stadt die Kosten für die Anreise zum Impfzentrum (Ansprechpartnerin ist die Mitarbeiterin Frau Schultz im Sozialamt)

Lübbecke

  • in Lübbecke gibt es eine Impfpatenschafts-Initiative, in der Diakonie, Caritas und DRK ihre ehrenamtlichen Angebote Bündeln
  • hierzu ist ein Servicetelefon eingerichtet, das montags bis freitags von 9-12 Uhr unter der Nummer 05741 230356 besetzt ist, weiterhin stehen die Mitarbeiter*innen unter der E-Mail-Adresse bruecke@diakonie.de zur Verfügung

Hüllhorst

  • Fahrten für Menschen, die keine andere Transportmöglichkeit haben, werden unter der Telefonnummer 05744 9315-500 vermittelt

Bad Oeynhausen

  • das angebotene Fahrangebot des HCE ist derzeit leider ausgelastet bzw. die Kapazitäten erschöpft
  • die Stadtverwaltung koordiniert derzeit ein zusätzliches Hilfsangebot, weitere Informationen gibt es zeitnah

Stemwede

  • der Verein "Fahrdienst Stemwede" vermittelt Hilfe durch Ehrenamtliche unter der Telefonnummer 05745 78899770

Minden

  • für Mindener*innen wird montags bis freitags über den Seniorentreffpunkt Johanniskirchhof - von 9 bis 12 Uhr - eine telefonische Unterstützung (Tel. 64576484) angeboten
  • hierbei kann in besonderen Einzelfällen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, auch bei der Vermittlung eines Fahrdienstes unterstützt werden

Rahden

  • ein Netzwerk aus Ehrenamtlichen wurde aufgebaut, weitere Informationen finden Sie hier
  • Hilfesuchende können sich an die Zentrale der Stadt Rahden (05771 73-0) wenden, diese stellt dann den Kontakt zu den entsprechenden Mitarbeiter*innen her

Preußisch Oldendorf

  • es gibt eine Initiative namens „10 stehen zusammen“, welche Fahrdienste anbieten möchte. Kontakt über: wir@preussischoldendorf.de

Porta Westfalica

  • die Stadtverwaltung ist derzeit damit beschäftigt, entsprechende Fahrlösungen zu organisieren, weitere Informationen in Kürze an dieser Stelle

Wann bin ich mit der Impfung dran?

Da die Menge des vorhandenen Impfstoffs begrenzt ist, hat das Bundesgesundheitsministerium die Reihenfolge der Impfungen in einer Rechtsverordnung festgelegt, die auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts beruht. Wann Sie persönlich sich impfen lassen können, hängt von Ihrem Alter, Ihrem Gesundheitszustand, eventuellen Vorerkrankungen, Ihrer beruflichen Tätigkeit und weiteren Faktoren ab. Weitere Informationen zur zeitlichen Abfolge erhalten Sie direkt bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Auflklärung.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hält zur Impfung noch weitere Informationen bereit:

Wer bezahlt den Transport zum Impfzentrum?

Für Patient*innen mit

  • Pflegebedürftigkeit mit Pflegegrad 4 oder 5,
  • Pflegebedürftigkeit mit Pflegegrad 3 mit dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung oder
  • Schwerbehinderung mit Merkzeichen aG, Bl oder H im Schwerbehindertenausweis

besteht gegebenenfalls ein Anspruch auf Verordnung von Krankenfahrten durch die*den Hausärzt*in. Wenden Sie sich bitte vor Fahrtantritt an Ihre Krankenkasse, um das weitere Vorgehen zu klären.

Bei Ihnen wurde das neuartige Coronavirus nachgewiesen (positiver Test)?

Wenn Ihr Test positiv war, dann tragen Sie das Virus in sich. Um eine Ansteckung anderer Personen und damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen, müssen Sie über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen zu Hause isoliert werden.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter der Nummer 116117. Besprechen sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch.

Sollten Sie sehr schwer erkrankt sein, kann eine Isolierung im Krankenhaus notwendig werden.

Die Labore informieren uns über Ihr positives Testergebnis; nach Erhalt der Meldung melden wir uns telefonisch bei Ihnen. Falls wir Sie - etwa, weil die Informationen nicht komplett sind - innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt der Nachricht nicht erreicht haben sollten, melden Sie sich bitte unter der E-Mail-Adresse infektionsschutz@minden-luebbecke.de und teilen uns folgende Informationen mit:

  • Vollständiger Name
  • Geburtsdatum
  • Telefonnummer
  • Anschrift

Hier finden Sie ein Flussdiagramm zum Ablauf:

Gerne können Sie auch den im folgenden Downloadbereich zu findenden Ermittlungsbogen ausfüllen und uns zusenden. Auch Ihre Haushaltsangehörigen müssen im Regelfall eine Quarantäne einhalten und sollten ab dem Erhalt des positiven Testergebnisses zu Hause bleiben.

Hier finden Sie YouTube-Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Coronavirus.

Downloads

Sie hatten einen positiven Antigen-Schnelltest?

Mit einem Antigenschnelltest (Point-of-Care PoC) -Test sind Testungen auf SARS-CoV-2 möglich, ohne dass dafür ein Labor beauftragt werden muss. Verwendung finden solche Tests beispielsweise in Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen. Dabei sollte beachtet werden, dass ein negativer Antigenschnelltest lediglich eine Momentaufnahme ist. Das Ergebnis des Tests hat keine Aussagekraft für die Zukunft, auch nicht für wenige Tage.

Wenn Ihr Antigenschnelltest positiv war, dann konnten Eiweißstrukturen des Virus bei Ihnen nachgewiesen werden. Um eine Ansteckung anderer Personen so weit wie möglich einzudämmen, müssen Sie sich unmittelbar in Quarantäne begeben, da nach § 3 Abs. 1a der Quarantäneverordnung ein positiver Schnelltest bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Ergebnisses zur Quarantäneverpflichtung führt.

Mit PCR-Ergebnis ist dabei der Abstrich gemeint, der unter anderem von einer/einem Hausärztin/Hausarzt oder vom Testzentrum im Johannes-Wesling Klinikum (JWK) durchgeführt wird. In diesem Abstrich können in einem Labor mithilfe eines anderen Auswertungsverfahrens (Polymerase – Kettenreaktion, engl. polymerase chain reaction - PCR) DNA-Stücke des Virus identifiziert werden. Deswegen benötigt der PCR-Test längere Zeit für die Analyse, ist dafür aber umso präziser. Daher kann es vorkommen, dass ein Antigenschnelltest positiv ist, die PCR-Testung aber im Nachgang ein negatives Ergebnis aufweist, wenn keine Coronavirus DNS-Stücke gefunden wurden.

Bei einem negativen PCR – Test endet die durch den positiven Antigenschnelltest ausgelöste Quarantäne sofort. Sollte keine anschließende PCR Diagnostik erfolgen, gilt gem. § 3 Abs. 1a  Quarantäneverordnung des Landes NRW für Sie eine 10tägige Quarantäne. Auch Ihre Haushaltsangehörigen müssen sich gemäß der Quarantäneverordnung NRW unverzüglich in Quarantäne begeben (§ 4 Abs. 1). Die Quarantäne von Haushaltsangehörigen endet ebenfalls, wenn in der bestätigenden Diagnostik der PCR-Test für den Primärfall negativ ist. Sie können mit einem Nachweis des positiven Schnelltestergebnisses bei Ihrer/Ihrem Hausärztin/-arzt oder im Testzentrum des JWK eine kostenlose PCR-Untersuchung durchführen lassen. Ohne Nachweisschreiben muss der PCR-Test selbst bezahlt werden.

Da eine Infektion mit dem Coronavirus nach dem Infektionsschutzgesetz eine meldepflichtige Erkrankung ist, wird das Gesundheitsamt anhand eines Meldebogens für PoC-Testungen über Ihr positives Schnelltest-Ergebnis informiert.

Nach Erhalt der Meldung melden wir uns telefonisch bei Ihnen. Falls wir Sie - etwa, weil die Informationen nicht komplett sind - innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt der Nachricht nicht erreicht haben sollten, melden Sie sich bitte unter der E-Mail-Adresse infektionsschutz@minden-luebbecke.de und teilen uns folgende Informationen mit:

Vollständiger Name

Geburtsdatum

Telefonnummer

Anschrift

Sie hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person?

Bewahren Sie bitte die Ruhe und lesen Sie aufmerksam die folgenden Hinweise.

Zunächst müssen Sie unterscheiden, ob Sie Kontaktperson der Kategorie 1 oder 2 sind.

Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind nach der Falldefinition des Robert Koch-Institutes Personen, die engen Kontakt (mehr als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Krankheitssymptome zeigen. Wenn das auf Sie zutrifft, berücksichtigen Sie bitte die detaillierten Informationen, die wir hier für Sie zusammengestellt haben – insbesondere die Hinweise, wie Sie sich nun verhalten müssen. Ganz wichtig: Bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern!

Sie finden in unserem Informationspaket auch eine Liste für die Erfassung Ihrer Kontaktpersonen und ein Tagebuch zur Dokumentation Ihres Gesundheitszustandes. Bitte lesen Sie auch die darin enthaltenen Hinweise aufmerksam.

Sie hatten noch keinen Kontakt mit unserem Gesundheitsamt?

Wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sind und noch keinen Kontakt zu unserem Gesundheitsamt hatten: Bitte melden Sie sich per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de und nennen Sie uns in dieser Nachricht Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der wir Sie erreichen können. Geben Sie bitte außerdem an, ob Sie Symptome entwickelt haben. Zusätzlich bitten wir Sie, den Namen der erkrankten Person und das Datum des letzten Kontakts mit anzugeben.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 1

Hatten Sie zwar Kontakt, aber keinen engen Kontakt (weniger als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiiv getesteten Person und zeigen keine Krankheitssymptome, gehören Sie - nach der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts - zur Kategorie 2. Trifft dies auf Sie zu, bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage möglichst zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 2

Hatten Sie lediglich Kontakt zu einer Person, die nach der oben beschriebenen Falldefinition des RKI selbst Kontaktperson einer positiv getesteten Person ist? Dann gelten für Sie keine besonderen Handlungsempfehlungen. Bewahren Sie bitte die Ruhe, und berücksichtigen Sie weiterhin die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Wenn Sie Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), gelten sie damit als begründeter Verdachtsfall. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt nach vorheriger telefonischer Absprache.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Nummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Hier finden Sie ein Flussdiagramm zum Ablauf:

Reisen Sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland ein?

Aktuelle Regelungen für die Einreise

Wenn Sie aus dem Ausland nach Nordrhein-Westfalen einreisen, müssen Sie – der Pandemie wegen – einige Dinge beachten. Dabei kommt es vor allem darauf an, aus welchem Land Sie einreisen. Das Robert-Koch-Institut hat hier unterschiedliche Arten von Einreisegebieten benannt:

Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiete

In den so genannten Virusvariantengebieten sind mutierte Varianten des Coronavirus aufgetreten. Hochinzidenzgebiete sind Länder, in denen ein besonders hoher Inzidenzwert besteht, der erheblich höher liegt als in Deutschland.

Reisen Sie aus einem Virusvariantengebiet ein, müssen Sie bei der Einreise einen negativen Covid-19-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Anschließend besteht eine zehntägige Quarantänepflicht. Frühestens nach fünf Tagen können Sie einen zweiten Test vornehmen lassen; fällt dieser ebenfalls negativ aus, können Sie die Quarantäne vorzeitig beenden.

Personen aus Hochinzidenzgebieten müssen nicht in Quarantäne. Sie dürfen nur mit einem negativen Testergebnis einreisen. Tun sie das nicht, begehen sie eine Ordnungswidrigkeit und müssen in Qurantäne.

Die Liste der Virusvarianten- und Hochinzidenzgebiete finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

Risikogebiete

Die „normalen“ Risikogebiete sind generell die Länder, die das Robert-Koch-Institut so bewertet hat, dass sie zwar auch von der Pandemie betroffen sind, allerdings weder gefährlichere Virusmutationen noch extreme Inzidenzwerte aufweisen.

Reisen Sie aus einem solchen Risikogebiet ein, müssen Sie spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen Covid-19-Test durchführen. Bis zur Vorlage eines negativen Testergebnisses gilt eine Quarantänepflicht von maximal zehn Tagen – Sie können also faktisch zwischen dem Test und der Quarantäne wählen.

An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte und einreisende Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden. Ausgenommen sind weiterhin auch Verwandtenbesuche, die nicht länger als 72 Stunden dauern.

Beachten Sie bitte die Verpflichtung der Einreisenden, das negative Testergebnis beim Gesundheitsamt vorzulegen! Das Testergebnis kann per E-Mail an einreise.covid@minden-luebbecke.de  gesendet werden.

Bei Einreise aus Risikogebieten bestehen Anmelde-, Test- und Nachweispflichten: Weitere Informationen zu neuen Regeln bei Einreise aus ausländischen Risikogebieten

Meldepflicht:

Wenn Sie aus dem Ausland zurückkehren oder auch erstmalig einreisen, melden Sie Ihre Einreise bitte über die Internetseite www.einreiseanmeldung.de  an. Diese digitale Bestätigung ersetzt die bisherige papierbasierte so genannte „Aussteigekarte“. Diese kommt nur noch zum Einsatz, wenn die digitale Lösung nicht angewandt werden kann.

Bei der Dateneingabe wird zunächst überprüft, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Falls es sich um kein Risikogebiet gehandelt hat, muss die Eingabe nicht fortgesetzt werden. Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer sowie die Daten zu Ihrer Reise (Region/Land sowie Einreisedatum und ggf. weitere Details) an. Sie erhalten eine Bestätigung in Form einer pdf-Datei.

Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke kann Ihre Einreisedaten bei Bedarf abrufen. 

Ungeachtet dessen gilt:

Für den Fall, dass sich wider Erwarten in den kommenden Tagen Krankheitssymptome bei Ihnen einstellen sollten, begeben Sie sich bitte in eine häusliche Quarantäne. Die weitere Vorgehensweise in diesem Fall finden Sie hier.

Risikogebiete:

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb von Deutschland, für die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik ein erhöhtes Risiko für eine Infektion bestand. Die Liste der Risikogebiete pflegt, aktualisiert und veröffentlicht das Robert-Koch-Institut hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html


Verstoß gegen Meldepflichten:

Beachten Sie die auszugsweise oben genannten Pflichten nicht, müssen Sie damit rechnen, dass Sie wegen einer Ordnungswidrigkeit ein entsprechendes Bußgeld bezahlen müssen.

Corona-Informationen in 20 Sprachen

Mehrsprachige Informationen

Zur Impfung informiert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW auf seiner Internetseitein verschiedenen Sprachen.

Aktuelle Informationen für Bürger*innen in vielen verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie beim Land NRW.

Aktualisierte mehrsprachige Informationen zu den neuen Hygieneschutzmaßnahmen sowie arbeitsrechtliche Aspekte und Reisebestimmungen:

https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus

https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/corona-virus

Sie sind erkrankt, ohne dass Sie kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten?

Haben Sie schwere Krankheitssymptome?

Bei schweren Symptomen - Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl - wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder - außerhalb der Sprechzeiten - an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Telefonnummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation bitte auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Haben Sie leichte Krankheitssymptome?

Bleiben Sie zuhause und schonen Sie sich. Sie müssen nicht in eine Arztpraxis fahren. Eine Krankschreibung können Sie auch telefonisch erhalten.

Weitere hilfreiche Informationen:

Sie müssen oder möchten auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden?

Im Kreis Minden-Lübbecke können sich symptomfreie Kontaktpersonen in den Abstrichzentren der Mühlenkreiskliniken testen lassen. Weitere Informationen zu diesen Testzentren finden Sie hier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Legen Sie hier bitte entweder die Mail des Gesundheitsamtes oder die Ordnungsverfügung vor, mit der Ihnen als Kontaktperson 1 die Quarantäne angeordnet wurde.

In allen Testzentren können Sie auch kostenpflichtige Corona-Tests machen. Die Kosten betragen 50 Euro. Sie können dort nur per EC-Karte zahlen.  

Wenn Sie als Kontaktperson Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), werden Sie damit zu einem „begründeten Verdachtsfall". Bitte melden Sie sich (nach vorheriger telefonischer Absprache) bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, um einen Abstrich und ggf. weitere Diagnostik durchführen zu lassen.

Zusätzlich können Sie die Infektionssprechstunden der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen.

Was bedeutet "Inzidenzzahl" und welche Einschränkungen gelten wann?

Die so genannte 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner*innen sich in einem bestimmten Gebiet insgesamt in den vergangenen sieben Tagen angesteckt haben. Die Fallzahlen des jeweiligen Tages für den Kreis Minden-Lübbecke gibt das Gesundheitsamt einmal pro Tag an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) in Düsseldorf weiter. Das LZG wiederum meldet die mitgeteilten Werte dann an das Robert-Koch-Institut (RKI), das dann die Inzidenzzahlen aller Gemeinden, Städte, Kreise und Bundesländer sammelt und zusammenträgt. Dort werden dann bundesweite Statistiken geführt, die den politischen Entscheidungsträger*innen zur Verfügung gestellt werden, damit diese ihre Entscheidungen möglichst fundiert und sachorientiert treffen können.

Gleichzeitig werden auch die aktuellen Fallzahlen im Gesundheitsamt natürlich weiterhin ermittelt. Weil sich die Weitergabe der Zahlen in der Informationskette vom hiesigen Gesundheitsamt bis zum RKI mitunter verzögern kann, können die entsprechenden Inzidenzwerte aufgrund der gemeldeten Zahlen voneinander abweichen. Die im Dashboard aufgeführte Inzidenzzahl ist die, die das nordrhein-westfälische LZG an das bundesweit arbeitende RKI weiterleitet. Dieser Wert ist für den Kreis Minden-Lübbecke der rechtlich bindende, weswegen wir ihn hier auf unserer Website und im Dashboard entsprechend veröffentlichen, um größtmögliche Transparenz gegenüber Medien und Öffentlichkeit zu gewährleisten.

 

Neue Coronaschutzverordnung

Hier erhalten Sie die aktuell geltenden Bestimmungen für das Land NRW:https://www.land.nrw/corona

Sie suchen Informationen zur Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft Ihnen, festzustellen, ob Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Sie sich und andere schützen. Infektionsketten können so schneller unterbrochen werden.

Die App ist ein Angebot der Bundesrepublik Deutschland. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie können sie kostenlos im App Store und bei Google Play herunterladen.

Weitere Informationen zur App finden Sie hier:

Hier können Sie die App herunterladen:

Für alle technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App hat das Robert-Koch-Institut eine Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Samstag zwischen 7:00 Uhr und 22:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 erreichbar.

Falls Sie einen Hinweis aus der Corona-Warn-App erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de.

Sie sind Fachkraft / niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und hätten gern allgemeine Hinweise?
Bitte senden Sie uns eine E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de, und nennen Sie uns darin auch Ihre Rufnummer. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Hier finden Sie außerdem Fachinformationen des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus.
Sie sind niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und müssen einen Corona-Fall melden?
Bitte nutzen Sie das hier verlinkte Meldeformular, um dem Corona-Fall zu melden. Senden Sie es bitte mit dem Laborbefund an die Faxnummer 0571 807-38350.
Sie suchen Informationen für Unternehmen, Betriebe und Selbstständige?
Das Coronavirus und die damit verbundenen Restriktionen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Der Kreis Minden-Lübbecke bietet im Rahmen seines Standortportals viele Informationen sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote an. Mehr Informationen dazu finden Sie direkt im Standortportal.
Sie suchen Beratungsangebote für den Corona-Familienalltag oder Tipps für das Lernen Ihrer Kinder zuhause?
Die kreiseigene Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen bietet Ihnen konkrete Hilfsangebote sowie kostenfreie Beratung an.
Wie ist die Kreisverwaltung während der Pandemie erreichbar?

Grundsätzlich ist die Kreisverwaltung zurzeit für den Publikumsverkehr geschlossen. Bitte treten Sie nur telefonisch, per E-Mail oder schriftlich mit uns in Kontakt. Falls Sie in begründeten Einzelfällen zwingend einen persönlichen Termin benötigen, vereinbaren Sie diesen bitte mit Ihrer zuständigen Sachbearbeitung. Nähere Informationen zu den jeweiligen Öffnungszeiten, zu den Kontaktdaten sowie den Regelungen in den einzelnen Fachämtern erhalten Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Fachamtes sowie unter der Telefonnummer 0571 807-0.

Regelung für das Straßenverkehrsamt

Seit dem 16. Dezember 2020 werden Zulassungsangelegenheiten im Straßenverkehrsamt in Minden und in der Zulassungsstelle Lübbecke ohne Einlass von Publikum vorgenommen. Für die Kund*innen bleiben Zulassungen weiterhin möglich, die Wartezeit zwischen Anmeldung und Ausgabe der Unterlagen muss jedoch außerhalb des Gebäudes verbracht werden. Terminvergaben bleiben weiterhin möglich, ebenfalls ohne Einlass. Durch die entsprechend notwendigen Änderungen im Arbeitsablauf kann sich die individuelle Wartezeit verlängern, wir bitten um Verständnis.

Die Bußgeldstelle und die Führerscheinstelle im Straßenverkehrsamt in Minden bleiben ab dem 16. Dezember 2020 für den Publikumsverkehr komplett geschlossen; Annahme, Beratung und Bearbeitung von Führerscheinanträgen und Bußgeldangelegenheiten erfolgen ausschließlich telefonisch, elektronisch oder postalisch.

Das Amt proArbeit – Jobcenter schließt grundsätzlich ebenfalls. Für dringende und unaufschiebbare Punkte, bei denen die Anwesenheit der betreffenden Person erforderlich ist, kann ein Termin für ein Gespräch vereinbart werden. Hierzu werden Kund*innen gebeten, vorab das Jobcenter zu kontaktieren. Vorsprachen ohne vereinbarten Termin sind nicht möglich.

Für die Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen ist eine vollständige Schließung ebenfalls nicht vorgesehen. Die telefonische Erreichbarkeit ist wie üblich in der Zeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag auch von 13 bis 17.30 Uhr gewährleistet. Präsenztermine finden nur in Notfällen nach Ermessen der Berater*innen und unter strenger Einhaltung der Hygieneregeln statt.

Die Kreisverwaltung bittet alle Bürger*innen, nur zu dringend notwendigen Erledigungen und Terminen persönlich ins Kreishaus zu kommen. Für Absprachen und Terminvereinbarungen greifen Sie bitte auf Telefon und E-Mail zurück. Nähere Informationen zu den Öffnungszeiten und zu den Kontaktdaten sowie zu den Regelungen in den einzelnen Fachämtern erhalten Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Fachamtes oder der Telefonnummer 0571 807-0.

Sie möchten sich telefonisch informieren?

Wir bemühen uns, Sie umfassend und direkt zu informieren. Neben den Informationen auf dieser Internetseite haben wir zusätzlich ein Bürger*innentelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0571 807-15999 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr (Montag bis Freitag), 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Montag bis Donnerstag) sowie samstags zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr.

Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen

Land NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Nummer 0211 9119 1001 zu erreichen.

Bundesgesundheitsministerium

Auch vom Bundesgesundheitsministerium gibt es eine Hotline zum Coronavirus, die Sie von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr unter der Nummer 030 346465100 erreichen.

Weitere Links

Entschädigung bei Verdienstausfällen wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Hier finden Sie Informationen zum Thema Lohnfortzahlung über den LWL.