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Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Der Kreis Minden-Lübbecke hat zur Information seiner Bürger*innen ein so genanntes Dashboard eingerichtet. In diesem Dashboard finden Sie die jeweils aktuellen Fallzahlen für die kreisangehörigen Kommunen sowie weitere statistische Daten, Kontaktinformationen und Links zu anderen Institutionen.

Die tagesaktuellen Fallzahlen sowie weitere Informationen zur Situation in den Einrichtungen etc. finden Sie in unseren Medieninformationen.

 

Mit einem Klick auf die nachfolgenden Fragen können Sie die Informationen auf- und wieder zuklappen!
Bei Ihnen wurde das neuartige Coronavirus nachgewiesen (positiver Test)?

Wenn Ihr Test positiv war, dann tragen Sie das Virus in sich. Um eine Ansteckung anderer Personen und damit eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich einzudämmen, müssen Sie über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen zu Hause isoliert werden.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) unter der Nummer 116117. Besprechen sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch.

Sollten Sie sehr schwer erkrankt sein, kann eine Isolierung im Krankenhaus notwendig werden.

Die Labore informieren uns über Ihr positives Testergebnis; nach Erhalt der Meldung melden wir uns telefonisch bei Ihnen. Falls wir Sie - etwa, weil die Informationen nicht komplett sind - innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt der Nachricht nicht erreicht haben sollten, melden Sie sich bitte unter der E-Mail-Adresse infektionsschutz@minden-luebbecke.de und teilen uns folgende Informationen mit:

  • Vollständiger Name
  • Geburtsdatum
  • Telefonnummer
  • Anschrift

Hier finden Sie ein Flussdiagramm zum Ablauf:

Gerne können Sie auch den im folgenden Downloadbereich zu findenden Ermittlungsbogen ausfüllen und uns zusenden. Auch Ihre Haushaltsangehörigen müssen im Regelfall eine Quarantäne einhalten und sollten ab dem Erhalt des positiven Testergebnisses zu Hause bleiben.

Hier finden Sie YouTube-Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Coronavirus.

Downloads

Sie hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person?

Bewahren Sie bitte die Ruhe und lesen Sie aufmerksam die folgenden Hinweise.

Zunächst müssen Sie unterscheiden, ob Sie Kontaktperson der Kategorie 1 oder 2 sind.

Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind nach der Falldefinition des Robert Koch-Institutes Personen, die engen Kontakt (mehr als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiv getesteten Person hatten und keine Krankheitssymptome zeigen. Wenn das auf Sie zutrifft, berücksichtigen Sie bitte die detaillierten Informationen, die wir hier für Sie zusammengestellt haben – insbesondere die Hinweise, wie Sie sich nun verhalten müssen. Ganz wichtig: Bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern!

Sie finden in unserem Informationspaket auch eine Liste für die Erfassung Ihrer Kontaktpersonen und ein Tagebuch zur Dokumentation Ihres Gesundheitszustandes. Bitte lesen Sie auch die darin enthaltenen Hinweise aufmerksam.

Sie hatten noch keinen Kontakt mit unserem Gesundheitsamt?

Wenn Sie Kontaktperson der Kategorie 1 sind und noch keinen Kontakt zu unserem Gesundheitsamt hatten: Bitte melden Sie sich per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de und nennen Sie uns in dieser Nachricht Ihren vollständigen Namen, Ihre Adresse, Ihr Geburtsdatum und eine Rufnummer, unter der wir Sie erreichen können. Geben Sie bitte außerdem an, ob Sie Symptome entwickelt haben. Zusätzlich bitten wir Sie, den Namen der erkrankten Person und das Datum des letzten Kontakts mit anzugeben.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 1

Hatten Sie zwar Kontakt, aber keinen engen Kontakt (weniger als 15 Minuten face-to-face) zu einer positiiv getesteten Person und zeigen keine Krankheitssymptome, gehören Sie - nach der Falldefinition des Robert-Koch-Instituts - zur Kategorie 2. Trifft dies auf Sie zu, bleiben Sie bitte die nächsten 14 Tage möglichst zuhause und halten Sie sich nach Möglichkeit von anderen Personen fern.

Downloads für Kontaktpersonen der Kategorie 2

Hatten Sie lediglich Kontakt zu einer Person, die nach der oben beschriebenen Falldefinition des RKI selbst Kontaktperson einer positiv getesteten Person ist? Dann gelten für Sie keine besonderen Handlungsempfehlungen. Bewahren Sie bitte die Ruhe, und berücksichtigen Sie weiterhin die geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen. Wenn Sie Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), gelten sie damit als begründeter Verdachtsfall. Bitte melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt nach vorheriger telefonischer Absprache.

Hinweis: Bei schweren Symptomen wie Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl wenden Sie sich sofort an Ihren Hausarzt oder außerhalb der Sprechzeiten an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Nummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Hier finden Sie ein Flussdiagramm zum Ablauf:

Reisen Sie aus dem Ausland in die Bundesrepublik Deutschland ein?

Neue Corona-Einreiseverordnung ab 5. Januar

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Regelungen zur Einreise aus den vom Robert Koch-Institut und den zuständigen Bundesministerien festgelegten Risikogebieten modifiziert. Statt der verbindlichen Anordnung einer Testung auf das Coronavirus bei der Einreise (Einreisetestung) besteht jetzt faktisch ein Wahlrecht zwischen Einreisetest und Quarantäne.

Für Reisende, die aus einem Risikogebiet auf dem Land-, See-, oder Luftweg nach Nordrhein-Westfalen einreisen, gilt seit dem 5. Januar 2021 zwar grundsätzlich eine zehntägige Einreisequarantäne. Diese Quarantäne kann aber vermieden werden, wenn sich Reisende 48 Stunden vor oder unmittelbar nach ihrer Einreise innerhalb von 24 Stunden einem Corona Test (Einreisetestung) unterziehen und das Ergebnis des Tests negativ ist. Ein Corona-Schnelltest ist dabei ausreichend. Die Testpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren.
 
An allen Flughäfen mit Tourismus- und Linienflügen aus Risikogebieten bestehen inzwischen Testmöglichkeiten. Auch in den vorhandenen Testzentren, Apotheken oder bei einem Arzt ist es möglich, sich auf eigene Kosten testen zu lassen. Ausgenommen von der Quarantäne- oder Testpflicht sind weiterhin Durchreisende, Binnenschiffer, der kleine Grenzverkehr bei Aufenthalten von unter 24 Stunden, tägliche oder wöchentliche Grenzpendler und Grenzgänger sowie Verwandtenbesuche, Warentransporte und einreisende Diplomaten/Abgeordnete bei Aufenthalten von unter 48 Stunden.
 
Angepasst wurden auch die Regelungen für Einreisende aus Großbritannien, Irland und Südafrika. In der Landesverordnung wird jetzt auf die zwischenzeitlich für diese Staaten bundesweit geltenden Testpflichten verwiesen. Einreisende aus diesen Ländern müssen schon nach Bundesrecht zwingend einen Test vorweisen. Für sie ordnet das Landesrecht wegen des besonderen Risikos der Verbreitung neuer Virenstämme zur Sicherheit zusätzlich eine mindestens fünftägige Quarantäne mit einer abschließenden weiteren Testung (Freitestung) an. Besonders hingewiesen wird auf die Verpflichtung der Einreisenden, das negative Testergebnis beim Gesundheitsamt vorzulegen. Das Testergebnis kann per E-Mail an einreise.covid@minden-luebbecke.de  gesendet werden.

Bei Fragen schreiben Sie bitte eine E-Mail an einreise.covid@minden-luebbecke.de

 

Bei Einreise aus Risikogebieten bestehen Anmelde-, Test- und Nachweispflichten: Weitere Informationen zu neuen Regeln bei Einreise aus ausländischen Risikogebieten


Meldepflicht:

Wenn Sie aus dem Ausland zurückkehren oder auch erstmalig einreisen, melden Sie Ihre Einreise bitte über die Internetseite www.einreiseanmeldung.de  an. Diese digitale Bestätigung ersetzt die bisherige papierbasierte so genannte „Aussteigekarte“. Diese kommt nur noch zum Einsatz, wenn die digitale Lösung nicht angewandt werden kann.

Bei der Dateneingabe wird zunächst überprüft, ob Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Falls es sich um kein Risikogebiet gehandelt hat, muss die Eingabe nicht fortgesetzt werden. Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, geben Sie Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer sowie die Daten zu Ihrer Reise (Region/Land sowie Einreisedatum und ggf. weitere Details) an. Sie erhalten eine Bestätigung in Form einer pdf-Datei.

Das Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke kann Ihre Einreisedaten bei Bedarf abrufen. 

Ungeachtet dessen gilt:

Für den Fall, dass sich wider Erwarten in den kommenden Tagen Krankheitssymptome bei Ihnen einstellen sollten, begeben Sie sich bitte in eine häusliche Quarantäne. Die weitere Vorgehensweise in diesem Fall finden Sie unter dem beigefügten Link:

https://www.muehlenkreiskliniken.de/fileadmin/user_upload/muehlenkreiskliniken/pressemeldungen/2020/Corona_Infografik.pdf

Risikogebiete:

Risikogebiete sind Staaten oder Regionen außerhalb von Deutschland, für die zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik ein erhöhtes Risiko für eine Infektion bestand. Die Liste der Risikogebiete pflegt, aktualisiert und veröffentlicht das Robert-Koch-Institut hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html


Verstoß gegen Meldepflichten:

Beachten Sie die auszugsweise oben genannten Pflichten nicht, müssen Sie damit rechnen, dass Sie wegen einer Ordnungswidrigkeit ein entsprechendes Bußgeld bezahlen müssen.

Corona-Informationen in 20 Sprachen

Mehrsprachige Informationen

Aktuelle Informationen für Bürger*innen in vielen verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Website der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie beim Land NRW.

Aktualisierte mehrsprachige Informationen zu den neuen Hygieneschutzmaßnahmen sowie arbeitsrechtliche Aspekte und Reisebestimmungen:

https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus

https://www.eu-gleichbehandlungsstelle.de/corona-virus

Sie sind erkrankt, ohne dass Sie kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten?

Haben Sie schwere Krankheitssymptome?

Bei schweren Symptomen - Atemnot, Fieber über 38,5 Grad und schwerem Krankheitsgefühl - wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder - außerhalb der Sprechzeiten - an den ärztlichen Notdienst der KVWL unter der Telefonnummer 116 117. Besprechen Sie Ihre Situation bitte auf jeden Fall zunächst telefonisch!

Haben Sie leichte Krankheitssymptome?

Bleiben Sie zuhause und schonen Sie sich. Sie müssen nicht in eine Arztpraxis fahren. Eine Krankschreibung können Sie auch telefonisch erhalten.

Weitere hilfreiche Informationen:

Sie müssen oder möchten auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet werden?

Im Kreis Minden-Lübbecke können sich symptomfreie Kontaktpersonen in den Abstrichzentren der Mühlenkreiskliniken testen lassen. Weitere Informationen zu diesen Testzentren finden Sie hier. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Legen Sie hier bitte entweder die Mail des Gesundheitsamtes oder die Ordnungsverfügung vor, mit der Ihnen als Kontaktperson 1 die Quarantäne angeordnet wurde.

In allen Testzentren können Sie auch kostenpflichtige Corona-Tests machen. Die Kosten betragen 50 Euro. Sie können dort nur per EC-Karte zahlen.  

Wenn Sie als Kontaktperson Symptome haben oder entwickeln (wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall, Fieber, Krankheitsgefühl), werden Sie damit zu einem „begründeten Verdachtsfall". Bitte melden Sie sich (nach vorheriger telefonischer Absprache) bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt, um einen Abstrich und ggf. weitere Diagnostik durchführen zu lassen.

Zusätzlich können Sie die Infektionssprechstunden der Kassenärztlichen Vereinigung nutzen.

Was bedeutet "Inzidenzzahl" und welche Einschränkungen gelten wann?

Die so genannte 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner*innen sich in einem bestimmten Gebiet insgesamt in den vergangenen sieben Tagen angesteckt haben. Die Fallzahlen des jeweiligen Tages für den Kreis Minden-Lübbecke gibt das Gesundheitsamt einmal pro Tag an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) in Düsseldorf weiter. Das LZG wiederum meldet die mitgeteilten Werte dann an das Robert-Koch-Institut (RKI), das dann die Inzidenzzahlen aller Gemeinden, Städte, Kreise und Bundesländer sammelt und zusammenträgt. Dort werden dann bundesweite Statistiken geführt, die den politischen Entscheidungsträger*innen zur Verfügung gestellt werden, damit diese ihre Entscheidungen möglichst fundiert und sachorientiert treffen können.

Gleichzeitig werden auch die aktuellen Fallzahlen im Gesundheitsamt natürlich weiterhin ermittelt. Weil sich die Weitergabe der Zahlen in der Informationskette vom hiesigen Gesundheitsamt bis zum RKI mitunter verzögern kann, können die entsprechenden Inzidenzwerte aufgrund der gemeldeten Zahlen voneinander abweichen. Die im Dashboard aufgeführte Inzidenzzahl ist die, die das nordrhein-westfälische LZG an das bundesweit arbeitende RKI weiterleitet. Dieser Wert ist für den Kreis Minden-Lübbecke der rechtlich bindende, weswegen wir ihn hier auf unserer Website und im Dashboard entsprechend veröffentlichen, um größtmögliche Transparenz gegenüber Medien und Öffentlichkeit zu gewährleisten.

 

Neue Coronaschutzverordnung

Hier erhalten Sie die aktuell geltenden Bestimmungen für das Land NRW:https://www.land.nrw/corona

 

Der Kreis Minden-Lübbecke hat eine neue die Allgemeinverfügung: Amtliches Kreisblatt Nr. 4 /2021

Diese Allgemeinverfügung tritt am 14. Januar 2021 in Kraft. Sie tritt zum 1. Februar 2021 außer Kraft.

 

 
Wie entwickelt sich die aktuelle Pandemiesituation im Kreisgebiet?

Regelungen für die aktuelle Inzidenzlage

Aufgrund der anhalten hohen Inzidenzzahl hat der Kreis eine neue Allgemeinverfügungen erlassen:

Amtliches Kreisblatt Nr. 4 / 2020

 

Neue Coronaschutzverordnung

Hier erhalten Sie die aktuell geltenden Bestimmungen für das Land NRW: https://www.land.nrw/corona

Sie suchen Informationen zur Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft Ihnen, festzustellen, ob Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Sie sich und andere schützen. Infektionsketten können so schneller unterbrochen werden.

Die App ist ein Angebot der Bundesrepublik Deutschland. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie können sie kostenlos im App Store und bei Google Play herunterladen.

Weitere Informationen zur App finden Sie hier:

Hier können Sie die App herunterladen:

Für alle technischen Fragen rund um die Corona-Warn-App hat das Robert-Koch-Institut eine Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Samstag zwischen 7:00 Uhr und 22:00 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 erreichbar.

Falls Sie einen Hinweis aus der Corona-Warn-App erhalten, melden Sie sich bitte per E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de.

Sie sind Fachkraft / niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und hätten gern allgemeine Hinweise?
Bitte senden Sie uns eine E-Mail an infektionsschutz@minden-luebbecke.de, und nennen Sie uns darin auch Ihre Rufnummer. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung. Hier finden Sie außerdem Fachinformationen des Robert-Koch-Instituts zum Coronavirus.
Sie sind niedergelassene Ärztin oder niedergelassener Arzt und müssen einen Corona-Fall melden?
Bitte nutzen Sie das hier verlinkte Meldeformular, um dem Corona-Fall zu melden. Senden Sie es bitte mit dem Laborbefund an die Faxnummer 0571 807-38350.
Sie suchen Informationen für Unternehmen, Betriebe und Selbstständige?
Das Coronavirus und die damit verbundenen Restriktionen stellen Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Der Kreis Minden-Lübbecke bietet im Rahmen seines Standortportals viele Informationen sowie Hilfs- und Unterstützungsangebote an. Mehr Informationen dazu finden Sie direkt im Standortportal.
Sie suchen Beratungsangebote für den Corona-Familienalltag oder Tipps für das Lernen Ihrer Kinder zuhause?
Die kreiseigene Beratungsstelle für Schul- und Familienfragen bietet Ihnen konkrete Hilfsangebote sowie kostenfreie Beratung an.
Sie möchten wissen, welche Einschränkungen oder Restriktionen mit dem Coronavirus verbunden sind?
Die Landesregierung NRW hat umfangreiche Maßnahmenpakete beschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu gehören beispielsweise so genannte kontaktreduzierende Maßnahmen. Ziel ist es, die Ansteckungsgefahr in zentralen Bereichen des öffentlichen Lebens weiter zu reduzieren. Alle aktuellen Regelungen des Landes NRW - beispielsweise zu Kontaktverbot, Maskenpflicht und ähnlichen Regelungen - finden Sie hier.

Der Kreis Minden-Lübbecke hat eine neue Allgemeinverfügungen erlassen. Hier finden Sie aktuelle Allgemeinverfügung des Kreises: Amtliches Kreisblatt Nr. 4 / 2021

Diese Allgemeinverfügung tritt am 14. Januar 2021 in Kraft. Sie tritt zum 1. Februar 2021 außer Kraft.

Sie möchten sich telefonisch informieren?

Wir bemühen uns, Sie umfassend und direkt zu informieren. Neben den Informationen auf dieser Internetseite haben wir zusätzlich ein Bürger*innentelefon eingerichtet. Dieses erreichen Sie unter der Telefonnummer 0571 807-15999 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr (Montag bis Freitag) und 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Montag bis Donnerstag), sowie am Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr.

Wie sieht die Arbeit des Gesundheitsamts im Moment aus?

Mit den ersten Corona-Fällen im Kreisgebiet Anfang März, hat sich auch die Arbeit im Gesundheitsamt des Kreises Minden-Lübbecke grundlegend verändert. Mitarbeitende aller Abteilungen – Kinder-und Jugendgesundheit, Sozialpsychiatrie, amtsärztliche Gutachter*innen und die Verwaltung im Gesundheitsamt, unterstützen seitdem die Kolleg*innen aus dem Hygiene- und Infektionsschutz, die mit der Corona-Pandemie beschäftigt sind. „Bereits seit Ende Januar 2020 wurden im Gesundheitsamt Vorbereitungen für die sich anbahnende Pandemie getroffen“, sagt Dr. Elke Lustfeld, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Durch die Corona-Pandemie gehört zu den Hauptaufgaben des Gesundheitsamtes aktuell das Kontaktieren und Informieren von Erkrankten und das Nachverfolgen von Infektketten. Hierfür werden sogenannte „Ermittlungsteams“ organisiert, eingearbeitet und koordiniert.  Auch das Erstellen von Quarantäneverfügungen und die Übermittlung tagesaktueller Meldungen an die obere Gesundheitsbehörde, die Arbeit im Krisenstab sowie der regelmäßige enge Kontakt und Austausch mit Kliniken und Arztpraxen und zum Landeszentrum für Gesundheit, gehört seit Monaten schon zum neuen Tagesgeschäft im Gesundheitsamt. „Es werden weiterhin Fragen zu Hygiene und Infektionsschutz, Prüfungen in medizinischen Hilfsberufen, Leichenschauen und andere dringende Aufgaben im Gesundheitsamt erledigt, soweit das in der aktuellen Situation möglich ist“, so Lustfeld. Personelle Verstärkung gibt es aus anderen Ämtern der Kreisverwaltung, durch die Berufsakademie der Mühlenkreiskliniken und dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Weiterhin werden auch Containment Scouts vom Robert-Koch-Institut eingesetzt; zudem wurde mittlerweile ein Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr gestellt, um die Nachverfolgung zu ermöglichen.

In Einrichtungen wie Schulen, Altenheimen, Rehabilitationseinrichtungen, aber auch seitens der Öffentlichkeit oder bei Mitarbeitenden aus dem Haus, bei medizinischen Assistenzberufen und vor allem am Bürgertelefon gibt es aktuell viele Fragen, die sich hauptsächlich an das Gesundheitsamt richten und die ebenfalls bearbeitet werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit – und damit weitere Maßnahmen – erfordern Erkrankungen von Risikogruppen oder aus Bereichen mit besonderem Risiko wie zum Beispiel Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Altenpflege- und Betreuungseinrichtungen.

Bei Ausbrüchen von COVID 19, das heißt ab zwei bestätigten und zusammenhängenden Fällen, werden weitere Maßnahmen in den Einrichtungen eingefordert und begleitet. Dazu gehören Ausbruchsmanagement, intensive Beratung und Anordnung weitergehender Maßnahmen wie Aufnahmestopp, Anpassung der Hygienepläne an das Ausbruchsgeschehen, Umgang mit erkrankten und erkrankungsverdächtigen Personen und vieles mehr.

„Es handelt sich um ein dynamisches Geschehen, daher müssen die erstellten Konzepte und Informationen laufend mit den sich ändernden Vorgaben des RKI und der Landesministerien abgestimmt und angepasst werden“, sagt Dr. Elke Lustfeld.

Weiter kommen organisatorische Arbeiten dazu. So erfassen die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes in einer Übersicht die Erkrankten, die häuslichen Quarantänen und sensible Berufe allgemein und Erkrankungen in sensiblen Berufen. Hinzu kommt eine Liste der Menschen, die sich über das Bürgertelefon gemeldet haben und eine Bestätigung der Quarantäne - das heißt eine formelle Ordnungsverfügung - brauchen, sowie Listen von Reiserückkehrer*innen und eine Liste der Personen im Zusammenhang mit dem Ausbruchsgeschehen. All diese Listen dienen als Arbeitsgrundlage und müssen gepflegt werden.

Weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen

Land NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat eine Hotline für Fragen rund um das Coronavirus eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr unter der Nummer 0211 9119 1001 zu erreichen.

Bundesgesundheitsministerium

Auch vom Bundesgesundheitsministerium gibt es eine Hotline zum Coronavirus, die Sie von Montag bis Donnerstag von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr und freitags zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr unter der Nummer 030 346465100 erreichen.

Weitere Links

Informationen zu Impfungen

 

www.corona-kvwl.de

Die Priorisierung der Impfungen erfolgt entsprechend der Coronavirus-Impfverordnung zentral.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Terminvereinbarung für Impfungen in den lokalen Impfzentren noch nicht möglich. In Zukunft wird es dafür eine bundesweit einheitliche Telefonnummer geben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Ministeriums für Arbeit Gesundheit und Soziales: www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf.


Sie können sich aber auch an das Bürgertelefon des Ministeriums oder diese Mailadresse wenden: corona@nrw.de

 
Bürgertelefon zur Corona-Schutzimpfung

0211 / 9119-1001
Montag - Freitag, 8 bis 20 Uhr
Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr

Entschädigung bei Verdienstausfällen wegen Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Hier finden Sie Informationen zum Thema Lohnfortzahlung über den LWL.