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08.10.2018

Kreis Minden-Lübbecke veranstaltet Fachtag für Menschen mit Einwanderungshintergrund und Ehrenamtliche

In jedem Land gibt es andere Regeln und Gesetze, aber auch viele ungeschriebene Umgangsformen für das gesellschaftliche Miteinander. Für Menschen, die neu in ein Land kommen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, können Wegweiser und gute Tipps oft hilfreich sein. Darum ging es beim zweiten Fachtag für Geflüchtete, Migranten und Ehrenamtliche im Kreishaus in  Minden. Landrat Dr. Ralf Niermann appellierte in seiner Begrüßung an die rund 60 Teilnehmenden, unsere demokratische Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Nach der positiven Resonanz des ersten Fachtags 2017 hat das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Minden-Lübbecke den Tag wieder gemeinsam mit den Kooperationspartnern von der Agentur für Arbeit, der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, der Kreispolizeibehörde und den Frühen Hilfen des Kreisjugendamtes organisiert.

Ziel des Fachtages war, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und kulturellen Hintergründen zusammenzubringen und ihnen praktische Hilfe für ihren Alltag anzubieten. In den vier Workshop-Phasen konnten sich die Teilnehmenden über die Themen „Wege in die Ausbildung“, „Verkehrssicherheit“, „Das deutsche Schulsystem“, „Stromkosten senken“, „Bezug der eigenen Wohnung“ und „Richtig heizen“ informieren. In den Pausen hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Infoständen der Verbraucherzentrale, den Frühen Hilfen, dem Team für unbegleiteten minderjährige Flüchtlinge, der AG Miteinander und des Kommunalen Integrationszentrum zu besuchen. Der Fachtag wurde durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Foto (Janine Küchhold / Kreis Minden-Lübbecke): Die Mitarbeitenden des Kommunalen Integrationszentrums, die Kooperationspartner des KI (Agentur für Arbeit, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Frühe Hilfen des Kreisjugendamtes) sowie die Sprachmittler.