Angebote für Lehrkräfte und Schulen

  • Beratung

    Mit unserem Beratungsangebot stehen wir nicht nur Eltern und Schülern im Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung. Die Regionale Schulberatungsstelle unterstützt ebenso Lehrkräfte und Schulen fall- oder anlassbezogen durch schulpsychologische Beratung. Unser Angebot richtet sich an Mitglieder der Schulleitung, Klassen- und Fachlehrer/innen, Beratungslehrkräfte und andere pädagogische Fachkräfte in Schulen (z. B. Schulsozialarbeit).

    Zu unseren Methoden zählen u.a.:

    • Anonyme fall- oder klassenbezogene Beratung
    • Gemeinsame Eltern- und/oder Fachkräftegespräche („Runder Tisch“)
    • Unterrichtshospitation
    • Fachberatung zu verschiedenen Themenfeldern der Prävention


    Ein Telefongespräch kann helfen, Ihr Anliegen zu klären und eine passende Form der Unterstützung zu finden. Gern kommen wir für die weitere Beratung auch zu Ihnen in die Schule. Oftmals reicht eine telefonische Beratung jedoch schon aus. 

  • Fortbildungsangebote

    Wir - die Regionale Schulberatungsstelle für den Kreis Minden-Lübbecke - bieten Fortbildungen für Lehrkräfte und nach Absprache Fallbesprechungsgruppen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen an.

    Längerfristige Supervisionsgruppen können leider nicht angeboten werden.

    Die Teilnahme für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Kreis Minden-Lübbecke ist grundsätzlich kostenfrei!

    Schulübergreifende Angebote können i.d.R. nach Absprache auch als schulinterne Vorträge, Workshops oder Fortbildungstage gebucht werden. Bitte sprechen Sie uns an!



    Unsere aktuellen Fortbildungsangebote für das Schulhalbjahr 2026/2027 finden Sie ab Oktober hier:


    Unsere Themenschwerpunkte (Auswahl):

    • Schulische Krisenprävention und -intervention
    • Grundwissen Radikalisierung
    • Grundlagen der LRS für die Grundschule und die Sek. I


  • Krisenprävention und -intervention

    Im Bereich von Schule kann es zu verschiedenen krisenhaften Ereignissen kommen (z. B. Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Schülern; Unfalltod von Lehrkräften oder Schülern; Bedrohungsszenario etc.), die einen großen Einfluss auf die Abläufe des Schulalltags haben. Bei der Bewältigung derartiger Vorkommnisse können wir je nach Bedarf und in Absprache mit der Schule tätig werden. Im Vordergrund steht die Unterstützung der Schule, ihre Ressourcen optimal zu nutzen, um handlungsfähig zu bleiben und das Ereignis konstruktiv zu bewältigen.

    • Für die Handlungsfähigkeit der Schulen ist die präventive Bildung schulinterner Teams für Beratung, Gewaltprävention und Krise sehr wichtig. Daher unterstützen wir auf Anfrage die Bildung und die Tätigkeit dieser Teams (s. u.).
    • Bei Unfällen und anderen Schadensereignissen bieten wir in Zusammenarbeit mit der Schule Nachsorgeangebote für betroffene Lehrkräfte, Schüler und Eltern (z. B. in Form von Gesprächsangeboten im Gruppen- oder Einzelsetting).
    • Bisweilen wirken schulische Situationen und das Verhalten mancher Schülerinnen und Schüler auf Lehrkräfte und Mitschüler bedrohlich und schwer einschätzbar. Wir helfen bei der Einschätzung von derartigen Situationen. Dabei geht es auch um die Frage, welche Unterstützungsangebote für diese jungen Menschen sinnvoll sein können.

     

    Fortbildungsangebote

    Die Bewältigung schulischer Krisenereignisse stellt für alle im System Schule Beteiligten eine große Herausforderung dar. Die Einrichtung und Pflege eines schulinternen Krisenteams erleichtert im Ernstfall ein effektives Krisenmanagement.

    Zielgruppe unseres Fortbildungsangebots sind daher Schulleitungen, Lehrerinnen und Lehrer sowie pädagogische Fachkräfte an Schulen (z. B. Schulsozialarbeit, OGS-Fachkräfte der Grundschulen etc.), die entweder Mitglied eines bestehenden schulischen Krisenteams sind oder die ein handlungsfähiges Krisenteam in ihrer Schule aufbauen möchten.

    Inhalte: Im Rahmen unserer Fortbildungen informieren wir über Strukturen und Netzwerke des schulischen Krisenmanagements und vermitteln Grundlagenwissen in schulischer Krisenintervention. Anhand von Fallbeispielen erarbeiten die Teilnehmenden mögliche sinnvolle Vorgehensweisen im Krisenfall – von der „psychischen ersten Hilfe“ bis zur Gestaltung der Rückkehr in den Schulalltag. Es werden konkrete Handlungsmöglichkeiten und Methoden des schulischen Krisenmanagements entwickelt und geübt.

    Termine: Termine vereinbaren wir gern nach vorheriger Absprache (0571 / 807-12000).

  • HOTLINE für Lehrkräfte

    Zu folgenden Sprechzeiten stehen wir über unsere

    Hotline für Schulen: 0571 / 807 12 044

    für Beratungsanfragen von Lehrerinnen und Lehrern oder anderen pädagogischen Fachkräften in Schulen (Schulsozialarbeit, OGS) telefonisch zur Verfügung:

    Di., 16 - 17 Uhr sowie Do., 15 - 16 Uhr

    (nicht in den NRW-Schulferien)