Angebote für Schulen


Der Bildungserfolg von Kindern mit und ohne Migrationsgeschichte hängt von mehreren Faktoren ab. Im Sinne des Gesetzes zur gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in NRW orientiert sich die (interkulturelle) Schulentwicklung an der in den Schulen gegebenen Vielfalt, mit dem Ziel jedem Kind optimale Lernbedingungen zu bieten. Neuzuwanderung und Heterogenität der Schülergruppen erfordern einen Perspektivwechsel, der die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Das Kommunale Integrationszentrum bietet allen Schulen unterschiedliche Unterstützungsangebote an.

Integrationsstellen

Alle zwei Jahre können Schulen gemäß dem Erlass „Vielfalt gestalten – Teilhabe durch Bildung“ Integrationsstellen beantragen. Das KI bietet zusammen mit der Schulaufsicht mit der Generalie Integration einen Workshop für Schulleitungen und Ansprechpartner*innen für Durchgängige Sprachbildung (ASP DSB) im Primarbereich und einen weiteren Workshop für Schulleitungen und ASP DSB für die Sekundarstufen I und II und in den Berufskollegs an. In den Workshops werden Hinweise zum Antragsverfahren erläutert sowie Hinweise zu Zielformulierungen und Vorhaben abgestimmt.

Sprachförderung

Wo immer Kinder heute unterrichtet werden, ob in der Grundschule oder in weiterführenden Schulen, finden wir eine bunte Mischung an sprachlichen Fähigkeiten. Sprachliche Vielfalt ist heute der Normalfall – auch an den Schulen im Kreis Minden-Lübbecke. Das Konzept der "Sprachförderung" umfasst die gesamte Lern- und Bildungsbiografie aller Kinder, sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund.

"Sprachförderung" und auch der "Sprachsensible Unterricht" ziehen sich als Konzepte zur Unterrichts- und Schulentwicklung systematisch durch alle Jahrgänge, alle Schulformen und alle Fächer. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg von der Alltagssprache zur Bildungssprache in schriftlicher und gesprochener Form unterstützt und begleitet.

Die Wertschätzung der Mehrsprachigkeit der Schülerinnen und Schüler ist ein besonderes Anliegen des Kommunalen Integrationszentrums (KI). Ein großer Teil der Kinder und Jugendlichen sind in ihren Familien mit einer anderen Sprache als Deutsch aufgewachsen.

Für die Schulen des Kreises bietet das KI Beratung und Unterstützung zur "Sprachförderung" an.