Eine Ärztin klebt ein buntes Pflaster auf den Arm einer Patientin.
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Hitzeschutztipps für Kinder, Ältere und chronisch Kranke

Hitzewellen können anstrengend sein – besonders für Menschen aus hitzegefährdeten Risikogruppen. Daher finden Sie auf dieser Seite Tipps und Ratschläge speziell für Personen mit besonderem Hitzeschutzbedarf.

Tipps für Menschen ab 65 und Angehörige

Warum fällt es mit zunehmendem Alter schwer bei Hitze „cool“ zu bleiben?
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper – Stoffwechselprozesse verlangsamen sich und auch die Fähigkeit, die Körpertemperatur zu regulieren, nimmt ab. Zudem empfinden ältere Menschen oft weniger Durst, was das Risiko für Dehydrierung und Überhitzung an heißen Tagen erhöht.

Damit Sie und Ihre Angehörigen gut durch den (nächsten) Sommer kommen, haben wir hilfreiche Empfehlungen für den Alltag zusammengestellt. Diese sollen als Orientierung dienen und Ihr bestehendes Verhalten bei Hitze sinnvoll ergänzen.

Tipps für Eltern von Babys und Kleinkindern

Warum ist Hitze für Babys und Kleinkinder ein besonderes Risiko?
Da die zarte Haut von Babys und Kleinkindern besonders empfindlich ist und im Sommer gut geschützt werden muss. Doch bei Hitzewellen reicht dieser Schutz alleine nicht aus.

Extreme Temperaturen können auch andere gefährliche Auswirkungen auf den kindlichen Körper haben. Das liegt unter anderem daran, dass Babys und Kleinkinder weniger schwitzen, aber eine höhere Stoffwechselrate haben als ältere Kinder oder Erwachsene. Zudem ist ihre Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht größer, wodurch sie länger brauchen, um sich an Hitze anzupassen.

Deshalb sind Babys und Kleinkinder besonders anfällig für Hitzebeschwerden. Sie dehydrieren schneller, können eher einen Sonnenstich oder Fieber bekommen, entwickeln rascher Hitzepickel oder zeigen schneller Anzeichen von Hitzeerschöpfung.

Denken Sie daher im Sommer immer daran, dass Hitze auf Ihr Baby oder Kleinkind andere Auswirkungen haben kann als auf Sie.

Tipps für Menschen mit chronischen Erkrankungen und Angehörige

Hitze kann allen zu schaffen machen. Wer aber eine chronische Erkrankung wie Bluthochdruck, Diabetes oder Asthma hat, ist bei hohen Temperaturen besonders gefordert. Denn der Körper reagiert bei Vorerkrankungen oft empfindlicher auf Hitzestress.

Chronische Erkrankungen können dazu führen, dass die Temperaturregulation des Körpers nicht mehr optimal funktioniert. Hitze kann außerdem bestehende Beschwerden verschlimmern oder sogar ernste Gesundheitsprobleme auslösen. Zusätzlich können bestimmte Medikamente den Wärmehaushalt des Körpers beeinflussen. Damit Sie trotz Vorerkrankung gut durch heiße Tage kommen, ist eine gute Vorbereitung entscheidend.

Tipps für Beschäftigte

Wie können Sie sich am Arbeitsplatz vor Hitze schützen?
Während einer Hitzewelle können die Temperaturen am Arbeitsplatz deutlich höher sein als gewohnt. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass Sie an solchen Tagen weniger leistungsfähig sind oder die Hitze sogar Ihre Gesundheit beeinträchtigt? Ungewohnte Hitze belastet den Körper und viele Menschen spüren diese Auswirkungen.

Arbeitgeber sollten daher entsprechende Schutzmaßnahmen gegen hohe Temperaturen und Sonneneinstrahlung treffen. Aber auch Sie selbst können einiges tun, um die Belastung durch Hitze zu verringern. 

Folgen Sie dem Link für praktische Tipps und Empfehlungen, wie Sie mit extremer Hitze am Arbeitsplatz besser umgehen können.